Der deutsche Ultra-Radsporter Max Riese ist bei einem Verkehrsunfall auf der Roßfeld-Panoramastraße bei Salzburg ums Leben gekommen. Das berichten die Zeitungen »Kurier« und »Heute«. Bereits am Dienstag war der 36-Jährige von einer Autofahrerin verletzt gefunden worden. Er starb noch an der Unfallstelle. Am Donnerstag wurde bekannt, dass es sich bei dem Verstorbenen um Riese handelt.
Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht restlos aufgeklärt. Die Polizei fand Spuren, die auf eine Kollision mit einem Hirsch hindeuten , schreibt »Heute«. Die Beamten suchten gemeinsam mit einem Jäger nach dem verletzten Rotwild, fanden jedoch noch keines. Durch die Kollision ist Rieses Fahrrad zerbrochen, ein Sachverständiger soll nun den genauen Ablauf klären.
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Riese war ein bekannter Extrem-Radsportler und gehörte zur absoluten Weltspitze , schreibt der »Kurier«. Im August hatte er den zweiten Platz beim »Silk Road Mountain Race« in Kirgisistan geholt, im Mai hatte er das »Hellenic Mountain Race« in Griechenland gewonnen. Beides sind mehrtägige, extrem herausfordernde Radrennen.
Das von ihm mitgegründete Radsport-Touren-Unternehmen »GravGrav« bestätigte »mit unendlich schwerem Herzen« den Tod Rieses. Er hinterlasse eine »unersetzliche Lücke«: »Wir wissen alle, Max ist ein ganz besonderer Mensch. Obwohl Ultra-Rennen eine Einzelsportart sind, liegen ihm die Menschen und die Community rund um diesen Sport mehr als alles andere am Herzen.«
Max Riese: »Ein ganz besonderer Mensch«
Foto: Nils Laengner
