SpOn 08.05.2026
04:53 Uhr

Mark Hamill: »Luke Skywalker« aus Star Wars empört Weißes Haus mit Bild von Trump im Grab


In seiner Filmrolle als Luke Skywalker arbeitete sich Mark Hamill an der dunklen Seite der Macht ab. Im echten Leben wettert der Schauspieler gern gegen Donald Trump. Aktuell trifft er dabei offenbar einen Nerv.

Mark Hamill: »Luke Skywalker« aus Star Wars empört Weißes Haus mit Bild von Trump im Grab

Das Weiße Haus hat den »Star Wars«-Schauspieler Mark Hamill am Donnerstag als »krankes Individuum« bezeichnet. ​Anlass ist ein auf einem Social-Media-Konto des Schauspielers veröffentlichtes, KI-generiertes Bild, das US-Präsident Donald ‌Trump in einem Grab zeigt.

Das Bild, das auf Hamills Bluesky-Konto erschien, trug die Überschrift »Wenn doch nur« und zeigte Trump neben einem Grabstein mit der Inschrift »Donald J. Trump 1946-2024«. Es wurde später gelöscht.

Der Darsteller von »Luke Skywalker« schrieb ​dazu, Trump solle lange genug leben, um seine Niederlage bei den Zwischenwahlen (»midterms«) ⁠zu ⁠erleben und für seine »beispiellose Korruption« und »zahllosen Verbrechen« zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Das Weiße Haus reagierte auf der Plattform X. »Diese linksradikalen Verrückten ‌können einfach nicht anders«, hieß es in ​einer Mitteilung ‌des Presseteams. »Diese Art von Rhetorik ist genau das, was in zwei Jahren zu drei Mordanschlägen auf unseren Präsidenten inspiriert hat.«

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Hamill, ein langjähriger scharfer Kritiker von Trump, legte selbst noch einmal nach. Ebenfalls auf Bluesky veröffentlichte er am Donnerstag ein Bild von Trump mit reichlich zerzausten Haaren. Dazu stellte er klar, dass er Trump nicht den Tod wünsche – sondern ein langes Leben, um für alle seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden zu können. Sollte das alte Bild für Unmut gesorgt haben, bitte er um Entschuldigung, so der Schauspieler.

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Die Regierung verwies auf mehrere Vorfälle. Im ‌vergangenen Monat hatte ein Mann versucht, eine Sicherheitskontrolle beim Dinner der Korrespondenten des Weißen Hauses zu stürmen (mehr hier ). Im Jahr ‌2024 wurde Trump bei ​einer Kundgebung in Pennsylvania ‌ins Ohr geschossen. Zudem wurde im selben Jahr ‌ein ​Mann wegen versuchten Mordes verurteilt, der mit Waffen in der Nähe eines Golfplatzes entdeckt ​worden war, auf dem ⁠sich Trump aufhielt.

jok/Reuters