SpOn 04.05.2026
17:36 Uhr

Leipzig: Auto fährt in Leipziger Fußgängerzone – mindestens ein Toter


Ein Auto ist in eine Leipziger Fußgängerzone gefahren. Dabei ist laut Polizei mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Polizei habe den mutmaßlichen Täter gefasst.

Leipzig: Auto fährt in Leipziger Fußgängerzone – mindestens ein Toter

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In Leipzig ist laut Polizei ein Auto in eine Fußgängerzone gefahren und hat mehrere Menschen verletzt. Die Polizei spricht von einem Todesopfer. Oberbürgermeister Burkhard Jung und die Feuerwehr hatten zuvor von zwei Toten gesprochen. Die Lage sei derzeit noch »chaotisch«, sagte der Polizeisprecher. Die Behörden würden im Verlauf des Abends weitere Informationen veröffentlichen.

Es bestehe keine Gefährdungslage mehr, sagte Oberbürgermeister Jung: »Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter gefasst«. Das Motiv ist demnach unklar.

Rettungs- und Polizeifahrzeuge in Leipzig

Rettungs- und Polizeifahrzeuge in Leipzig

Foto: dts Nachrichtenagentur / IMAGO

Der Leipziger Feuerwehrchef Axel Schuh hatte erklärt, zwei Menschen seien ums Leben gekommen, zwei Menschen seien schwer verletzt worden, darüber hinaus gebe es »20 Betroffene«. Inwiefern die Betroffenen verletzt sind oder behandelt werden, sagte er nicht. 40 Feuerwehrkräfte und 40 Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz.

»Ein Pkw erfasste in der Grimmaischen Straße mehrere Personen«, teilt die Polizei mit. Der Fahrer sei mit dem Wagen zunächst geflüchtet, aber dann gefasst worden: »Der Fahrzeugführer wurde festgenommen, von ihm geht derzeit keine Gefahr mehr aus«, so die Polizei. Auf Bildern ist ein graues Auto mit beschädigter Kühlerhaube und zersplitterter Windschutzscheibe vor einem Poller zu sehen.

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Nach ersten Polizeiangaben geschah der Vorfall in der Grimmaischen Straße, einer Einkaufsstraße. Sie verbindet den Augustusplatz, wo unter anderem das Gewandhaus steht, und den Markt. In der Innenstadt sind zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz.

Die »Leipziger Volkszeitung«  berichtet, die Polizei habe einen Sichtschutz aufgebaut. Der Straßenbahnverkehr werde eingeschränkt. Ein Hubschrauber sei im Einsatz.

Die Hintergründe des Geschehens sind unklar. »Wir haben noch nicht genau die Motivation, wir wissen noch nichts über den Täter«, sagte Leipzigs Oberbürgermeister Jung: »Man ist erschüttert. Ich kann mich derzeit nur solidarisch mit den Angehörigen der Opfer zeigen. Alles Weitere muss nun die Arbeit von Polizei und Ermittlungsbehörden zeigen.«

ptz/dpa/AFP