SpOn 20.05.2026
11:16 Uhr

Kylie Minogue macht zweite Krebs-Erkrankung öffentlich und ruft zu Check-ups auf


2005 erkrankte die Sängerin an Krebs, nun berichtet Kylie Minogue, dass die Krankheit ein zweites Mal überstanden hat. Mit dem Schritt in die Öffentlichkeit möchte sie auch anderen Betroffenen helfen.

Kylie Minogue macht zweite Krebs-Erkrankung öffentlich und ruft zu Check-ups auf

Mehr als 15 Jahre nach ihrer ersten Krebserkrankung wurde bei Kylie Minogue, 57, zum zweiten Mal Brustkrebs diagnostiziert. Das erzählt die Sängerin in der neuen Netflix-Dokumentation »Kylie«.

Die Australierin sagt, sie habe die zweite Diagnose 2021 für sich behalten können, »nicht wie beim ersten Mal«. 2005 musste Minogue ihre »Showgirl«-Welttournee unterbrechen, nachdem die Diagnose öffentlich geworden war. Damals gab es einen großen Medienrummel, die Diagnose führte zu einer weltweiten Welle der Anteilnahme. Außerdem löste sie in ihrer Heimat den sogenannten »Kylie-Effekt« aus, da sich die Zahl der Brustkrebsvorsorge-Untersuchungen massiv erhöhte.

Sie habe lange versucht, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um über die zweite Diagnose zu sprechen. »Damals konnte ich es einfach nicht«, sagt Minogue, »Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst.« Jetzt sei es ihr aber wichtig, ehrlich darüber zu sein, was passiert sei.

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Auch wenn sie den Krebs nicht publik machte, in ihrem Song »Story« habe sie die Erfahrung verarbeitet. Das Lied aus dem Jahr 2023 enthält Textzeilen wie »Ich hatte ein Geheimnis, das ich für mich behielt … Schlag eine neue Seite auf, Baby, geh auf die Bühne.« Über »Story« sagt Minogue in der Doku: »Ich brauchte etwas, das diese Zeit kennzeichnet.«

Krebs bei der Nachsorgeuntersuchung entdeckt

Im Zusammenhang mit der Dokumentation habe sie auf viele entscheidende Momente in ihrem Leben zurückgeblickt, der Krebs sei einer davon. Der Brustkrebs sei im Rahmen ihrer Routineuntersuchungen im Jahr 2021 diagnostiziert worden, berichtet die Sängerin. Sie erklärte: »Zum Glück habe ich es wieder überstanden und alles ist gut.«

Geholfen habe besonders die Früherkennung. Sie wolle die Menschen daran erinnern, zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Außerdem forderte sie andere dazu auf, ihre Nachsorgetermine nach einer Krebsbehandlung nicht zu versäumen. Minogue verstehe, dass Betroffene einfach weitermachen und die Krankheit hinter sich lassen wollen. »Aber Nachsorgetermine sind unglaublich wichtig. Es kann beängstigend sein und Erinnerungen wecken, aber bitte sei dir bewusst, wie wichtig sie sind. Bitte um Hilfe, wenn du sie brauchst – du bist nicht allein.«

esk