SpOn 26.04.2026
20:46 Uhr

König Charles III: Staatsbesuch in den USA findet trotz Schüssen statt


Trotz Schüssen beim Korrespondentendinner hält der Buckingham-Palast am Staatsbesuch des britischen Königspaars fest. Geplant sind Treffen mit Präsident Trump sowie Termine in Washington und New York.

König Charles III: Staatsbesuch in den USA findet trotz Schüssen statt

Trotz der Schüsse beim Korrespondentendinner in Washington am Samstagabend soll der Staatsbesuch des britischen Königspaars in den USA wie geplant stattfinden. Das teilte der Buckingham-Palast laut der britischen Nachrichtenagentur PA mit.

Zunächst hatte der Palast eine Überprüfung angekündigt.

Geplant ist nun, dass das Königspaar am Montag zu einem mehrtägigen Staatsbesuch nach Washington reist. Neben Treffen mit US-Präsident Donald Trump, einem Staatsbankett und einer Rede vor dem Kongress sind auch Termine in New York geplant.

Die Diskussionen über Jeffrey Epstein überschatten den Besuch

Die Beziehungen zwischen beiden Ländern gelten derzeit als angespannt. Die Entscheidung des britischen Premierministers Keir Starmer, sich nicht an einem möglichen militärischen Vorgehen der USA und Israels gegen Iran zu beteiligen, soll in Washington zuletzt für deutliche Verstimmung gesorgt haben.

Zusätzlich belastet die Diskussionen über den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein den Besuch, insbesondere wegen seiner früheren Kontakte zu Prinz Andrew, dem Bruder von König Charles.

Sicherheitsvorkehrungen sollen lax gewesen sein

Am Samstagabend hatte ein bewaffneter Mann versucht, in den Ballsaal eines Hotels in Washington zu gelangen. Dort nahmen Trump, First Lady Melania und Kabinettsmitglieder an einem Dinner mit US-Hauptstadtkorrespondenten teil. Der König wurde einem Sprecher zufolge vollständig über die Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten und sei »sehr erleichtert zu hören, dass der Präsident, die First Lady und alle Gäste unverletzt geblieben sind«.

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Als Schüsse fielen, wurde das Präsidentenpaar sowie weitere Regierungsmitglieder in Sicherheit gebracht. Ein Beamter wurde bei dem Vorfall verletzt. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden von verschiedener Seite als lax kritisiert. Der mutmaßliche Angreifer konnte festgenommen werden.

Was über den Schützen von Washington bekannt ist, lesen Sie hier: 

mgr/dpa