SpOn 09.09.2026
09:44 Uhr

Japan: Dutzende Menschen bei Rekordregen verletzt


Extreme Regenfälle sorgen in Japan seit Wochen für Chaos. Wasser dringt in Gebäude ein, Autos werden beschädigt. Mittlerweile wurden bei den Unwettern 41 Menschen verletzt.

Japan: Dutzende Menschen bei Rekordregen verletzt

Mehrere Dutzend Menschen sind in Japan infolge der sintflutartigen Regenfälle verletzt worden. In der schwer betroffenen Millionenstadt Nagoya in der Zentralpräfektur Aichi wurden infolge rekordstarker Niederschläge ganze Straßenzüge überschwemmt. 41 Menschen erlitten Verletzungen, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

Das Wasser drang in Wohnhäuser, Restaurants und eine Schule ein, wie der Fernsehsender NHK berichtete. Hunderte Menschen konnten nicht nach Hause und mussten die Nacht in Notunterkünften verbringen. Auf den Straßen der Stadt standen Hunderte beschädigte Autos.

Auch Athleten und andere Teilnehmer der bevorstehenden Asienspiele, die ab 19. September hauptsächlich in der Präfektur Aichi stattfinden, mussten örtlichen Berichten zufolge vorübergehend Schutz suchen. Die Behörden kündigten derweil Nothilfen für das gesamte Stadtgebiet an. Auch ein Sprecher der Zentralregierung in Tokio erklärte, man werde die Unterstützung für Menschen verstärken, die durch die jüngsten heftigen Regenfälle strandeten.

Heftige Niederschläge sorgen seit Wochen immer wieder für Schlagzeilen in dem Inselreich. In der nordöstlichen Präfektur Fukushima starb eine Frau, als ihr Auto in einer Unterführung überflutet wurde. In der Präfektur Fukui waren vor wenigen Tagen vorübergehend 400.000 Menschen aufgerufen, sich wegen Erdrutschgefahr in Sicherheit zu bringen.

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Auch der Großraum von Tokio war von Ausläufern eines Taifuns und einer Unwetterfront betroffen. Die nationale Wetterbehörde warnte auch für Donnerstag vor weiter andauernden starken Regenfällen und der Gefahr durch Erdrutsche in weiten Teilen des Landes.

jah/dpa