Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Das Regime reagiert mit Gegenattacken, auch auf die Golfstaaten.
- Israel flog Luftangriffe auf Vororte von Beirut will mehr Soldaten in den Libanon schicken. Deutschland und seine Partner wollen Israel von einer großen Bodenoffensive abhalten.
- Die US-Botschaft in Bagdad ist erneut mit Drohnen und Raketen beschossen worden.
- Donald Trump drängt die Nato-Verbündeten zur Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten in der Straße von Hormus – andernfalls werde das Bündnis vor einer »sehr schlechten Zukunft« stehen. Mehrere Länder, darunter Deutschland, erteilen der Forderung eine Absage.
- Irans neuer Oberster Führer Mojtaba Khamenei hat die Angriffe der USA und Israels laut einem Bericht des britischen »Telegraph« nur durch einen Zufall überlebt.
Mehr Hintergrund und Analyse
- Libanon steht vor einer brutalen Wahl: Hunderttausende Libanesen fliehen vor israelischen Angriffen, die von der Hisbollah provoziert wurden. Viele Dörfer des Südens liegen in Trümmern, die Menschen befürchten, nie wieder zurückkehren zu können. Droht ein zweites Gaza?
- Holt Trump sich die »verbotene Insel«? Das Pentagon schickt Elitesoldaten an den Persischen Golf. Sie könnten die Ölinsel Charg einnehmen. Doch die Gefahr wäre groß: Die Iraner verfügen über Seeminen, Antischiffsraketen und jede Menge Drohnen.
- Deutsche Soldaten in der Straße von Hormus? Auf keinen Fall! Oder? Der Kanzler beteuert: Die Bundeswehr hält sich raus aus dem Irankrieg. Aber der Druck auf Merz steigt. Einige seiner eigenen Leute denken sehr laut darüber nach, die Straße von Hormus mit deutscher Hilfe zu sichern.
- Kritik am Kurs des US-Präsidenten: Donald Trumps Feldzug gegen Iran ist in der US-Bevölkerung unbeliebt. Viele seiner MAGA-Ultras folgen ihm blind, doch an den Rändern bröckelt es.
- War es das mit dem Aufschwung? Die Unsicherheit über die Weltlage wird für die deutsche Wirtschaft zum Konjunkturrisiko.
- Ölhandel im Würgegriff: Iran nutzt die Straße von Hormus als geopolitisches Druckmittel. Mit militärischen Mitteln allein schaffen die USA es wohl nicht, den Handelsweg offenzuhalten.
- Maschinen statt Menschen: Noch nie hat das US-Militär KI in einem Krieg so umfassend eingesetzt wie in Iran. Der Analyst Noah Sylvia sieht darin Chancen, aber auch enorme Risiken.
- Gefangen in einem asymmetrischen Krieg: Donald Trump scheint von der Kriegsführung des Regimes in Teheran überrascht – und setzt auf Eskalation.
- Deutschland zweifelt an US-Kriegsführung: Donald Trump gibt sich im Krieg gegen Iran siegesgewiss. Die Bundesregierung rätselt über seine Strategie – und über militärische Erfolge.
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Katar wehrt Raketenangriff ab
Das Militär in Katar hat am Morgen einen mutmaßlich iranischen Raketenangriff abgewehrt. Das teilte das Verteidigungsministerium auf X mit, ohne sich ausdrücklich zur Herkunft der Geschosse zu äußern. Trümmerteile lösten in einem Industriegebiet einen Brand aus, wie es vom Innenministerium hieß. Die Feuerwehr sei vor Ort. Weitere Einzelheiten zu dem Angriff – etwa zur Zahl der abgewehrten Raketen – wurden zunächst nicht genannt. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP in Doha berichtete von mehreren Explosionen in der katarischen Hauptstadt.
In Dubai kam es einem AFP-Journalisten zufolge ebenfalls zu mehreren Explosionen. Nach einer an Mobiltelefone gesendeten Raketenwarnung und einem Aufruf, »sofort einen sicheren Ort aufzusuchen«, waren demnach drei Explosionen zu hören.
In Dubai kam es einem AFP-Journalisten zufolge ebenfalls zu mehreren Explosionen. Nach einer an Mobiltelefone gesendeten Raketenwarnung und einem Aufruf, »sofort einen sicheren Ort aufzusuchen«, waren demnach drei Explosionen zu hören.
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Toter durch Raketensplitter in den Emiraten
Bei neuen Angriffen Irans auf die Vereinigten Arabischen Emirate ist ein Mensch getötet worden. In Abu Dhabi sei ein pakistanischer Staatsbürger durch Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete ums Leben gekommen, meldeten die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters unter Verweis auf Behörden.
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Miriam Khan
Nachrichtenressort
Iran will WM-Spiele von USA nach Mexiko verlegen lassen
Der iranische Fußballverband arbeitet an einer Verlegung seiner WM-Spiele. »Nachdem US-Präsident Donald Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir definitiv nicht nach Amerika reisen«, sagte Verbandspräsident Mehdi Taj in einer Stellungnahme, die auf dem X-Account der Botschaft des Landes veröffentlicht wurde.
Iran soll beim Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli), das in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht. Jedoch: »Wir verhandeln derzeit mit der FIFA über die Austragung der iranischen Spiele bei der Weltmeisterschaft in Mexiko«, sagte Taj.
Trump hatte zuletzt widersprüchliche Signale gesendet. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er in der Vorwoche, die Iraner seien zwar willkommen, zugleich halte er es »jedoch nicht für angemessen, dass sie dort sind, im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit«. Der asiatische Verband AFC geht aber weiter davon aus, dass Iran am Großevent teilnehmen wird.
Iran soll beim Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli), das in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht. Jedoch: »Wir verhandeln derzeit mit der FIFA über die Austragung der iranischen Spiele bei der Weltmeisterschaft in Mexiko«, sagte Taj.
Trump hatte zuletzt widersprüchliche Signale gesendet. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er in der Vorwoche, die Iraner seien zwar willkommen, zugleich halte er es »jedoch nicht für angemessen, dass sie dort sind, im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit«. Der asiatische Verband AFC geht aber weiter davon aus, dass Iran am Großevent teilnehmen wird.
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Frachter vor Oman von »unbekanntem Geschoss« getroffen
Ein Frachter ist nach Angaben der britischen Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) vor der Küste des Oman von einem »unbekannten Geschoss« getroffen worden. Bei dem Vorfall seien »geringfügige strukturelle Schäden« und »keine Verletzungen unter der Besatzung« gemeldet worden, erklärte die UKMTO am Dienstagmorgen im Onlinedienst X. Der Tanker lag demnach vor Anker, als er getroffen wurde.
Seit Beginn des Iran-Krieges sind in der Golfregion immer wieder Schiffe angegriffen worden. Die iranischen Revolutionsgarden haben zudem die Sperrung der für den weltweiten Seehandel wichtigen Straße von Hormus veranlasst. Durch die Meerenge werden normalerweise fast 20 Prozent des weltweiten Rohöls transportiert.
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CDU-Politiker spricht sich für Bundeswehreinsatz im Irankrieg aus
In der Debatte über eine militärische Beteiligung am Schutz von Schiffen in der umkämpften Straße von Hormus kommt aus der Unionsbundestagsfraktion Kritik an der kategorischen Ablehnung durch die Bundesregierung. »Ich finde es falsch, dass die Bundesregierung diese Möglichkeit frühzeitig ausschließt«, sagte der CDU-Verteidigungspolitiker Bastian Ernst der »Zeit«. »Wir werden uns nicht am Krieg beteiligen. Doch die Bundesrepublik, für die der internationale Seehandel so wichtig ist, sollte einen eigenen Beitrag zur Aufklärung der Lage in der Straße von Hormus leisten«, betonte Ernst.
Der CDU-Abgeordnete Bastian Ernst. Foto: dts Nachrichtenagentur / ddp
Dem CDU-Politiker schwebt der Wochenzeitung zufolge eine Ausweitung der EU-Marinemission »Aspides« vor. »Im Rahmen von Aspides könnten wir auf Aufklärungskräfte der Bundeswehr zurückgreifen, die sich bereits in der Region befinden, möglicherweise auch das Seefernaufklärungsflugzeug Poseidon oder Aufklärungsschiffe in die Region entsenden«, sagte Ernst.
»Damit helfen wir nicht der Trump-Regierung, sondern erstellen ein eigenes Lagebild auf Grundlage unserer Erkenntnisse, die wir dann mit den Europäern teilen könnten.«
Welche Kräfte die Bundeswehr letztlich dafür in die Region entsenden würde, sei eine militärische Entscheidung. »Doch die politische Debatte darüber sollte die Koalition nicht scheuen«, mahnte Ernst.
Welche Kräfte die Bundeswehr letztlich dafür in die Region entsenden würde, sei eine militärische Entscheidung. »Doch die politische Debatte darüber sollte die Koalition nicht scheuen«, mahnte Ernst.
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Schah-Sohn gründet Komitee für Übergangsjustiz
Der in den USA lebende Sohn des letzten iranischen Schahs hat ein Komitee zur Einrichtung einer Wahrheits- und Justizkommission in seiner Heimat gegründet. Das Komitee sei »mit der Ausarbeitung der regulatorischen Grundlagen für eine Übergangsjustiz beauftragt«, erklärte der 65-jährige Reza Pahlavi im Onlinedienst X. Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi habe »zugestimmt, dieses Komitee zu leiten«, fügte er hinzu.
Neben der 78-jährigen Ebadi sollen Pahlavi zufolge der Schriftsteller Iradsch Mesdaghi sowie Leyla Bahmany und Afschin Ellian Teil des Komitees werden. Sie verträten »vier Generationen iranischer Experten«, erklärte der Schah-Sohn.
Pahlavi hat sich für eine säkulare Demokratie in Iran ausgesprochen. Die iranische Opposition ist gespalten, Teile davon kritisieren Pahlavi wegen seiner Unterstützung für Israel. Zudem distanzierte sich der Sohn des letzten Schahs nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.
Neben der 78-jährigen Ebadi sollen Pahlavi zufolge der Schriftsteller Iradsch Mesdaghi sowie Leyla Bahmany und Afschin Ellian Teil des Komitees werden. Sie verträten »vier Generationen iranischer Experten«, erklärte der Schah-Sohn.
Pahlavi hat sich für eine säkulare Demokratie in Iran ausgesprochen. Die iranische Opposition ist gespalten, Teile davon kritisieren Pahlavi wegen seiner Unterstützung für Israel. Zudem distanzierte sich der Sohn des letzten Schahs nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.
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USA wollen Revolutionswächter als Terrorgruppe einstufen lassen
Die US-Regierung hat ihre Diplomaten weltweit angewiesen, bei verbündeten Staaten auf die Einstufung der iranischen Revolutionswächter und der libanesischen Hisbollah als Terrororganisationen zu dringen. In einer internen Anweisung des US-Außenministeriums vom 16. März begründet Außenminister Marco Rubio die Mitteilung mit einem erhöhten Angriffsrisiko durch Iran und seine Verbündeten. Die US-Diplomaten sollen die Botschaft bis spätestens 20. März auf »höchstmöglicher Ebene« überbringen und sich dabei mit israelischen Kollegen abstimmen.
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Analyse: Trumps China-Entscheidung ein Zeichen des Drucks
Es sollte der große Deal werden: Seit Monaten bereitet die US-Regierung das Treffen Donald Trumps mit Chinas Staatschef Xi Jinping vor. Ende März wollte sich der US-Präsident eigentlich auf den Weg nach Peking machen und dort den Handelsdeal offiziell eintüten. Doch was sich am Wochenende angedeutet hatte, bestätigte Trump am Montag: Das Treffen soll verschoben werden, man suche einen neuen Termin.
Offiziell begründeten der Präsident, seine Sprecherin und auch sein Finanzminister Scott Bessent das unisono mit dem Irankrieg, für den Trump in Washington sein müsse.
Sollte die offizielle Begründung stimmen, würde das vor allem eines zeigen: Der Präsident steht zu Hause derart unter Druck, dass er sogar seine wichtigste Auslandsreise absagt. Offenbar fürchtet man im Weißen Haus, dass die Wählerinnen und Wähler ihm seine Abwesenheit übel nehmen könnten. Umfragen zeigen, dass große Teile der Bevölkerung glauben, dass der US-Präsident die falschen Prioritäten setzt. Mit dem Irankrieg hat er zudem einen Militäreinsatz begonnen, der unter US-Amerikanern historisch unbeliebt ist. In Peking weilen, während US-Soldaten sterben und Benzinpreise steigen – diese Optik könnte für die Republikaner im Wahljahr heikel werden.
Offiziell begründeten der Präsident, seine Sprecherin und auch sein Finanzminister Scott Bessent das unisono mit dem Irankrieg, für den Trump in Washington sein müsse.
Sollte die offizielle Begründung stimmen, würde das vor allem eines zeigen: Der Präsident steht zu Hause derart unter Druck, dass er sogar seine wichtigste Auslandsreise absagt. Offenbar fürchtet man im Weißen Haus, dass die Wählerinnen und Wähler ihm seine Abwesenheit übel nehmen könnten. Umfragen zeigen, dass große Teile der Bevölkerung glauben, dass der US-Präsident die falschen Prioritäten setzt. Mit dem Irankrieg hat er zudem einen Militäreinsatz begonnen, der unter US-Amerikanern historisch unbeliebt ist. In Peking weilen, während US-Soldaten sterben und Benzinpreise steigen – diese Optik könnte für die Republikaner im Wahljahr heikel werden.
Donald Trumps und Xi Jinping (Oktober 2025). Foto: Evelyn Hockstein / REUTERS
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Bericht: Trumps Sondergesandter soll US-Senatoren informieren
Kurz bevor US-Präsident Trump den Angriff auf Iran befahl, reiste sein Verhandlungsduo – Schwiegersohn Jared Kushner und Freund Steve Witkoff – noch einmal für Gespräche mit dem iranischen Regime nach Genf. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hatten sie nach der letzten Gesprächsrunde den Eindruck, Iran sei in den entscheidenden Punkten nicht bereit, sich auf die US-Forderungen zuzubewegen. Schlimmer noch: Die Verhandler spielten ihrer Ansicht nach auf Zeit.
Am Dienstag nun könnte zumindest eine kleine Gruppe US-Senatoren einen besseren Einblick in die diplomatischen Bemühungen von Kushner und Witkoff bekommen: Der Sondergesandte soll einem Bericht der Nachrichtenseite Axios zufolge demokratische und republikanische Senatoren im US-Kapitol unterrichten. Dabei dürfte es auch um mögliche aktuelle Kontakte gehen: Berichte über einen Austausch zwischen Witkoff und Irans Außenminister Abbas Araghchi hatte der Iraner zuletzt dementiert.
Das Treffen soll demnach zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, üblicherweise äußern sich die Senatorinnen und Senatoren danach jedoch vor der Presse – ihre Schilderungen und Kritik lassen oft Rückschlüsse auf das Gesagte zu. Und der Ex-Immobilieninvestor Witkoff hat sich in der Vergangenheit auskunftsfreudig gezeigt, über den Gaza-Deal hat er unter anderem in einem ausführlichen Fernsehinterview berichtet.
Am Dienstag nun könnte zumindest eine kleine Gruppe US-Senatoren einen besseren Einblick in die diplomatischen Bemühungen von Kushner und Witkoff bekommen: Der Sondergesandte soll einem Bericht der Nachrichtenseite Axios zufolge demokratische und republikanische Senatoren im US-Kapitol unterrichten. Dabei dürfte es auch um mögliche aktuelle Kontakte gehen: Berichte über einen Austausch zwischen Witkoff und Irans Außenminister Abbas Araghchi hatte der Iraner zuletzt dementiert.
Das Treffen soll demnach zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, üblicherweise äußern sich die Senatorinnen und Senatoren danach jedoch vor der Presse – ihre Schilderungen und Kritik lassen oft Rückschlüsse auf das Gesagte zu. Und der Ex-Immobilieninvestor Witkoff hat sich in der Vergangenheit auskunftsfreudig gezeigt, über den Gaza-Deal hat er unter anderem in einem ausführlichen Fernsehinterview berichtet.
Omans Außenminister Albusaidi (re.) bei Treffen mit Witkoff und Kushner (li.) in Genf kurz vor Ausbruch des Irankriegs (26. Februar) . Foto: Oman News Agency / REUTERS
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Explosion auf Gelände der US-Botschaft in Bagdad
Die amerikanische Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen erneut mit Drohnen und Raketen beschossen worden. Die diplomatische Vertretung sei mit »drei Drohnen und vier Raketen angegriffen« worden, hieß es aus Sicherheitskreisen. Mindestens eine Drohne sei in der Botschaft abgestürzt.
Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP in Bagdad berichtete von einer Explosion und schwarzem Rauch, der aus dem Botschaftskomplex aufstieg. Die Flugabwehr fing demnach ein weiteres Geschoss ab. Zuvor war Sicherheitskreisen zufolge bereits ein Angriff auf die Botschaft mit vier Raketen abgewehrt worden.
Bei einem weiteren Angriff auf ein Haus in Bagdad sollen zudem mindestens vier Menschen getötet worden sein. Zuvor war von zwei Toten die Rede gewesen. Ersten Berichten zufolge handelte es sich Sicherheitskreisen zufolge bei mindestens zwei Toten um »iranische Berater« von Gruppen, die von Teheran unterstützt werden. Der Angriff traf ein Haus in dem Viertel al-Dschadirijah.
US-Botschaft in Baghdad (14. März). Foto: Ceerwan Aziz / EPA
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Israel startet Angriffswelle auf Teheran und Beirut
Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge eine »groß angelegte« Angriffswelle auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran und der libanesischen Hauptstadt Beirut begonnen. Die Angriffe in Teheran zielten auf »Infrastruktur des iranischen Terrorregimes« ab, erklärte die israelische Armee am Dienstagmorgen im Onlinedienst Telegram. In Beirut werde »Terror-Infrastruktur der Hisbollah« anvisiert.
Die libanesische staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von Luftschlägen auf drei südliche Vororte von Beirut. Israelische Kampfflugzeuge hätten Angriffe in den Gebieten Kafaat und Haret Hreik ausgeführt, berichtete NNA am Dienstagmorgen. Ein israelisches Kampfflugzeug habe zudem ein Wohngebäude in dem Gebiet Doha Aramun attackiert.
Die libanesische staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von Luftschlägen auf drei südliche Vororte von Beirut. Israelische Kampfflugzeuge hätten Angriffe in den Gebieten Kafaat und Haret Hreik ausgeführt, berichtete NNA am Dienstagmorgen. Ein israelisches Kampfflugzeug habe zudem ein Wohngebäude in dem Gebiet Doha Aramun attackiert.
Zuvor hatte die israelische Armee erklärt, aus Iran abgefeuerte Raketen steuerten auf Israel zu. »Abwehrsysteme sind im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen«, erklärte die Armee auf Telegram und rief die Menschen in den betroffenen Gebieten auf, Schutzräume aufzusuchen.
Menschen in Tel Aviv im Schutzraum (16. März). Foto: Ohad Zwigenberg / AP
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Irans Außenminister dementiert Kontakt mit US-Sondergesandten
Irans Außenminister Abbas Araghchi hat Berichte über Kontakte zum US-Sondergesandten Steve Witkoff zurückgewiesen. Araghchi erklärte auf X: »Mein letzter Kontakt mit Herrn Witkoff fand statt, bevor sein Arbeitgeber (US-Präsident Donald Trump) beschloss, die diplomatischen Bemühungen durch einen weiteren illegalen Militärschlag gegen Iran zunichtezumachen.« Die nun kursierenden Behauptungen seien darauf angelegt, Ölmarktakteure und die Öffentlichkeit zu täuschen.
Zuvor hatte das Portal »Axios» unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle berichtet, dass zwischen beiden Seiten in den vergangenen Tagen ein direkter Kommunikationskanal reaktiviert worden sei. Araghchi soll demnach Textnachrichten geschickt haben, in denen es um Wege zur Beendigung des Kriegs ging.
Zuvor hatte das Portal »Axios» unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle berichtet, dass zwischen beiden Seiten in den vergangenen Tagen ein direkter Kommunikationskanal reaktiviert worden sei. Araghchi soll demnach Textnachrichten geschickt haben, in denen es um Wege zur Beendigung des Kriegs ging.
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Hisbollah meldet Angriffe auf israelische Truppen im Südlibanon
Kämpfer der proiranischen Hisbollah-Miliz haben eigenen Angaben zufolge israelische Truppen in dem Dorf Chiam im Südlibanon angegriffen. Die Ansammlung israelischer Soldaten sei »mit einem Raketenhagel« ins Visier genommen worden, erklärte die Hisbollah am Montagabend. Zuletzt hatte die Miliz wiederholt Angriffe auf israelische Truppen in Chiam gemeldet, dem ersten Ort, in den die israelische Armee nach Beginn des Krieges vorgerückt war.
Nach dem Beginn des Irankrieges am 28. Februar hatte die von Iran finanzierte Hisbollah den Norden Israels unter Beschuss genommen. Seither nimmt die israelische Armee Ziele im Libanon ins Visier, insbesondere in Gebieten, die als Hisbollah-Hochburgen gelten. Dazu zählen der Süden des Landes, die südlichen Vororte der Hauptstadt Beirut und die ostlibanesische Bekaa-Ebene.
Nach dem Beginn des Irankrieges am 28. Februar hatte die von Iran finanzierte Hisbollah den Norden Israels unter Beschuss genommen. Seither nimmt die israelische Armee Ziele im Libanon ins Visier, insbesondere in Gebieten, die als Hisbollah-Hochburgen gelten. Dazu zählen der Süden des Landes, die südlichen Vororte der Hauptstadt Beirut und die ostlibanesische Bekaa-Ebene.
Bei israelischen Angriffen beschädigte Gebäude in Sidon (Libanon). Foto: Ankhar Kochneva / ZUMA Press / IMAGO
Am Montag gab die israelische Armee einen »gezielten Bodeneinsatz« gegen Stellungen der Hisbollah im Südlibanon bekannt. Deutschland sowie Frankreich, Italien, Kanada und Großbritannien riefen die israelische Regierung zum Verzicht auf eine groß angelegte Bodenoffensive auf. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete den Einsatz als »Fehler«.
Bei den israelischen Angriffen wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 886 Menschen getötet und mehr als 2100 weitere verletzt. Mehr als eine Million Menschen seien seit dem Wiederaufflammen des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden, erklärten die libanesischen Behörden.
Bei den israelischen Angriffen wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 886 Menschen getötet und mehr als 2100 weitere verletzt. Mehr als eine Million Menschen seien seit dem Wiederaufflammen des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden, erklärten die libanesischen Behörden.
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Israels Präsident nennt Irankrieg »Wendepunkt« für Nahen Osten
Der israelische Präsident Isaac Herzog hat den Irankrieg als »historischen Wendepunkt« für den gesamten Nahen Osten bezeichnet. »Es kommt ein Moment, in dem nach endlosen Kriegen, Blutvergießen und Terror während deutlich mehr als einer Generation die aus Teheran kommende Grundursache blockiert und beseitigt wird«, sagte Herzog am Montag in einem Interview der Nachrichtenagentur AFP. Die Richtung, in die sich die gesamte Region entwickle, werde sich dadurch ändern.
In dem Interview appellierte Herzog auch an die Europäer, Israel in seinem Kampf gegen die von Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon zur Seite zu stehen. Die israelische Armee hatte zuvor einen »gezielten Bodeneinsatz« gegen Stellungen Hisbollah-Miliz im Südlibanon bekanntgegeben. »Europa sollte jegliche Anstrengung (...) unterstützen, die Hisbollah jetzt auszumerzen«, sagte Herzog. »Sie sollten verstehen, dass man manchmal einen Krieg gewinnen muss, wenn man etwas erreichen will.«
In dem Interview appellierte Herzog auch an die Europäer, Israel in seinem Kampf gegen die von Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon zur Seite zu stehen. Die israelische Armee hatte zuvor einen »gezielten Bodeneinsatz« gegen Stellungen Hisbollah-Miliz im Südlibanon bekanntgegeben. »Europa sollte jegliche Anstrengung (...) unterstützen, die Hisbollah jetzt auszumerzen«, sagte Herzog. »Sie sollten verstehen, dass man manchmal einen Krieg gewinnen muss, wenn man etwas erreichen will.«
Israels Präsident Isaac Herzog. Foto: Olympia de Maismont / AFP
In einer gemeinsamen Stellungnahme hatten Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und Großbritannien am Montag vor einer groß angelegten israelischen Offensive im Libanon gewarnt. »Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen. Dies gilt es abzuwenden«, hieß es darin.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zuvor bereits bei einer Pressekonferenz in Berlin deutliche Kritik am Vorgehen Israels geäußert und »eindringlich« vor den Folgen einer Bodenoffensive im Libanon gewarnt, die er als »Fehler« bezeichnete.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zuvor bereits bei einer Pressekonferenz in Berlin deutliche Kritik am Vorgehen Israels geäußert und »eindringlich« vor den Folgen einer Bodenoffensive im Libanon gewarnt, die er als »Fehler« bezeichnete.
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Trump verschiebt Chinareise wegen Irankriegs
Wegen des laufenden Kriegs in Nahost vertagt US-Präsident Donald Trump seine geplante Chinareise. Er habe Peking um einen Aufschub von etwa einem Monat gebeten, sagte Trump am Montag in Washington. Ursprünglich wollte der US-Präsident vom 31. März bis zum 2. April nach China reisen und Präsident Xi Jinping treffen.
Die USA und China hätten ein sehr gutes Verhältnis, sagte Trump weiter. Wegen des Irankriegs müsse er aber in Washington bleiben. Peking hatte die Reise bislang nicht bestätigt.
Delegationen aus den USA und China waren am Sonntag zu Handelsgesprächen in Paris zusammengekommen, bei denen es nach Angaben aus Washington um die Vorbereitung der Trump-Reise ging. Danach legte Peking Protest gegen neue US-Handelsuntersuchungen gegen China ein, die zu neuen Zöllen führen könnten. Bei den Untersuchungen geht es um mutmaßlich unfaire Handelspraktiken sowie um Zwangsarbeit.
Die USA und China hätten ein sehr gutes Verhältnis, sagte Trump weiter. Wegen des Irankriegs müsse er aber in Washington bleiben. Peking hatte die Reise bislang nicht bestätigt.
Delegationen aus den USA und China waren am Sonntag zu Handelsgesprächen in Paris zusammengekommen, bei denen es nach Angaben aus Washington um die Vorbereitung der Trump-Reise ging. Danach legte Peking Protest gegen neue US-Handelsuntersuchungen gegen China ein, die zu neuen Zöllen führen könnten. Bei den Untersuchungen geht es um mutmaßlich unfaire Handelspraktiken sowie um Zwangsarbeit.
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Analyse: Trump sagt: »Wir brauchen niemanden«. Wirklich?
Es war eine typische Reaktion Donald Trumps. Keine 24 Stunden nachdem er die Alliierten in einem Interview aufgefordert hatte, die Schifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus mitzusichern, übte sich der US-Präsident in Trotz. Er habe vor allem sehen wollen, wie manche Länder auf die Anfrage reagieren würden, sagte Trump. »Wir brauchen niemanden.«
Trump und etliche seiner Minister haben in den vergangenen Tagen immer wieder betont, dass die USA sich um die Sicherheit in der Straße von Hormus kümmern würden. Unter anderem stellten sie einen militärischen Geleitschutz durch die U.S. Navy in Aussicht. Doch bisher ist davon wenig zu sehen. Das hat wohl seine Gründe.
Experten gehen davon aus, dass die USA dabei sehr wohl auf Hilfe von anderen Ländern angewiesen wären – zumindest, wenn sie wirklich einen Unterschied machen wollten. Nach Informationen von CNN sind derzeit knapp ein Dutzend US-Zerstörer, die für den Begleitschutz infrage kämen, in der Region.
Trump und etliche seiner Minister haben in den vergangenen Tagen immer wieder betont, dass die USA sich um die Sicherheit in der Straße von Hormus kümmern würden. Unter anderem stellten sie einen militärischen Geleitschutz durch die U.S. Navy in Aussicht. Doch bisher ist davon wenig zu sehen. Das hat wohl seine Gründe.
Experten gehen davon aus, dass die USA dabei sehr wohl auf Hilfe von anderen Ländern angewiesen wären – zumindest, wenn sie wirklich einen Unterschied machen wollten. Nach Informationen von CNN sind derzeit knapp ein Dutzend US-Zerstörer, die für den Begleitschutz infrage kämen, in der Region.
US-Krieggschiffe in der Philippinischen See (10. Februar). Foto: Ryre Arciaga / Petty Officer 1st Class Ryre Arciaga / DVIDS / dpa
Selbst wenn die Zerstörer nicht mehr in die Angriffe auf Iran eingebunden wären, würde es Berechnungen des »Economist« zufolge Monate bis Jahre dauern, bis die im Golf gestrandeten Schiffe heraus eskortiert wären. Und die Konvois könnten zahlenmäßig wenig dazu beitragen, zum Vorkriegsverkehr von 50 Öltankern am Tag zurückzukehren. Die Geleitflotte müsste also deutlich größer sein. Doch bis überhaupt weitere US-Zerstörer in der Region eintreffen, können Wochen vergehen.
Die Mission ist zudem nicht nur teuer und zeitaufwendig, sie ist auch äußerst riskant: Alle Einsatzkräfte, die die Tanker beschützen sollen, werden selbst zum Ziel. Um nicht noch mehr Unterstützung im Land zu verlieren, versucht die Trump-Regierung die Verluste so niedrig wie möglich zu halten. Mit seinem Rundumschlag im Weißen Haus wollte Trump wohl vor allem einen Eindruck zerstreuen: Dass er auf Hilfe angewiesen sein könnte.
Die Mission ist zudem nicht nur teuer und zeitaufwendig, sie ist auch äußerst riskant: Alle Einsatzkräfte, die die Tanker beschützen sollen, werden selbst zum Ziel. Um nicht noch mehr Unterstützung im Land zu verlieren, versucht die Trump-Regierung die Verluste so niedrig wie möglich zu halten. Mit seinem Rundumschlag im Weißen Haus wollte Trump wohl vor allem einen Eindruck zerstreuen: Dass er auf Hilfe angewiesen sein könnte.
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Trump: Israel würde niemals Atomwaffen gegen Iran einsetzen
Israel ist seit Langem als regionale Atommacht bekannt – hat den Besitz von Nuklearwaffen aber nie offiziell zugegeben. Nun hat US-Präsident Donald Trump auf eine Reporterfrage eine Antwort gegeben, die aufhorchen lässt. Könnte Israel den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung ziehen? »Israel würde so etwas niemals tun«, sagte Trump in Washington auf eine Frage eines Journalisten.
Der hatte den Präsidenten mit einer Äußerung von Trumps KI-Beauftragten David Sacks konfrontiert. Sacks hatte in einem Podcast vor dem Szenario gewarnt, dass Israel im Krieg erheblich zerstört werden könnte. Zudem sagte Sacks: »Man muss befürchten, dass Israel den Krieg eskalieren lässt, indem es den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung zieht.« Der Reporter fragte Trump, ob Sacks diese Einschätzung mit ihm geteilt habe. Daraufhin gab Trump seine Antwort.
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USA melden rund 200 verletzte Militär-Angehörige
Im Irankrieg sind nach Angaben der US-Armee bisher rund 200 Soldatinnen und Soldaten verwundet worden. Es habe zehn Schwerverletzte gegeben, teilt der Sprecher für das Nahost-Kommando Centcom, Tim Hawkins, mit. Der Großteil der Verletzungen sei aber leicht gewesen. Mehr als 180 Soldaten hätten den Dienst bereits wieder aufgenommen.
Die Einsatzkräfte seien in sieben Ländern der Region verletzt worden, sagte Hawkins weiter. Dabei handele es sich um Bahrain, den Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach vorherigen Angaben kamen im Irankrieg zudem 13 Soldatinnen und Soldaten ums Leben.
Die Einsatzkräfte seien in sieben Ländern der Region verletzt worden, sagte Hawkins weiter. Dabei handele es sich um Bahrain, den Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach vorherigen Angaben kamen im Irankrieg zudem 13 Soldatinnen und Soldaten ums Leben.
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Drohnenangriff soll Feuer auf wichtigem Ölfeld der Emirate ausgelöst haben
Ein Drohnenangriff hat ein Feuer auf einem wichtigen Ölfeld in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgelöst. Die Behörden in Abu Dhabi teilen mit, die Löscharbeiten auf dem Ölfeld Schah dauerten weiter an. Angaben zu Verletzten machten sie nicht.
Das Schah-Ölfeld liegt 230 Kilometer südlich der Stadt Abu Dhabi und fördert nach Angaben des staatlichen Energiekonzerns Adnoc pro Tag rund 70.000 Barrel Rohöl.
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Irans Parlamentssprecher: Sind auf langen Krieg vorbereitet
Aus Israel heißt es, man plane den Krieg gegen Iran noch mindestens drei Wochen fortzusetzen. Iran will nun auch ein Signal der Stärke senden. Sein Land sei auf einen langen Krieg vorbereitet, sagte Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf der arabischen Tageszeitung »al-Arabi al-Dschadid«, aus Erfahrung früherer Kriege seien die notwendigen Maßnahmen getroffen worden.
»Wir verfügen über ausreichende Bestände an Raketen und Drohnen, und da diese Technologie im Inland entwickelt wurde, sind wir in der Lage, sie mit höherer Geschwindigkeit und zu wesentlich geringeren Kosten zu produzieren als der Feind seine Abfangraketen«, sagte Ghalibaf. Ein Waffenstillstand müsse garantieren, dass der Krieg nicht wieder aufflamme, so der Parlamentssprecher. Iran werde weiterkämpfen, »bis der Feind seine Aggression bereut« und stabile politische und sicherheitspolitische Bedingungen geschaffen seien.
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Militär: Israel weitet Einsatz am Boden im Libanon aus
Während Deutschland und seine Partner Israel dazu aufrufen, auf eine Bodenoffensive im Libanon zu verzichten, weiten die israelischen Streitkräfte den Einsatz weiter aus. Die Armee mobilisiere weitere Reservisten, sagte Sprecher Effie Defrin. Gegenwärtig seien bereits mehr als 100.000 Reservesoldaten an allen Fronten im Einsatz.
»Wir haben im Norden die Truppen verstärkt und werden den Einsatz in den kommenden Tagen vertiefen», sagte er. Israels Armee hatte eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen bereits »begrenzte und gezielte Bodeneinsätze« im Süden des Nachbarlands Libanon begonnen. Ziel seien aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz. Ziel sei es, die Einwohner des Nordens vor den Hisbollah-Angriffen zu schützen. Im Libanon besteht die generelle Sorge einer großangelegten Bodeninvasion Israels mit anschließender Besatzung im Süden des Landes.
»Wir haben im Norden die Truppen verstärkt und werden den Einsatz in den kommenden Tagen vertiefen», sagte er. Israels Armee hatte eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen bereits »begrenzte und gezielte Bodeneinsätze« im Süden des Nachbarlands Libanon begonnen. Ziel seien aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz. Ziel sei es, die Einwohner des Nordens vor den Hisbollah-Angriffen zu schützen. Im Libanon besteht die generelle Sorge einer großangelegten Bodeninvasion Israels mit anschließender Besatzung im Süden des Landes.
Zerstörung im Libanon. Foto: Ankhar Kochneva / ZUMA Press / IMAGO
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Bericht des »Telegraph«: Mojtaba Khamenei überlebte Raketenangriff offenbar nur durch Zufall
Irans neuer Oberster Führer Mojtaba Khamenei hat die Angriffe der USA und Israels offenbar nur durch einen Zufall überlebt. Das berichtet der britische »Telegraph« unter Berufung auf einen Audio-Mitschnitt. In der Aufnahme soll Protokollchef Mazaher Hosseini zu hören sein, wie er vor hochrangigen Geistlichen und Kommandanten berichtet, was beim Beschuss des Anwesens des getöteten Obersten Führers Ali Khamenei passierte. Der »Telegraph« berichtet, die Aufnahme sei unabhängig überprüft und verifiziert worden.
Mojtaba Khamenei lebte dem Bericht zufolge in Teheran im gleichen Komplex wie sein Vater Ali Khamenei. Am 28. Februar habe der Oberste Führer hochrangige Sicherheitsbeamte zu einer Besprechung versammelt. Dann seien die Raketen um 9.32 Uhr in den Komplex eingeschlagen. Mojtaba Khamenei sei vor Ort gewesen, aber kurz vor dem Angriff nach draußen gegangen »um etwas zu erledigen«, so zitiert der »Telegraph« Protokollchef Hosseini. Er sei durch den Angriff leicht am Bein verletzt worden. Sein Vater sowie seine Frau und sein Sohn kamen bei dem Angriff ums Leben.
Mojtaba Khamenei lebte dem Bericht zufolge in Teheran im gleichen Komplex wie sein Vater Ali Khamenei. Am 28. Februar habe der Oberste Führer hochrangige Sicherheitsbeamte zu einer Besprechung versammelt. Dann seien die Raketen um 9.32 Uhr in den Komplex eingeschlagen. Mojtaba Khamenei sei vor Ort gewesen, aber kurz vor dem Angriff nach draußen gegangen »um etwas zu erledigen«, so zitiert der »Telegraph« Protokollchef Hosseini. Er sei durch den Angriff leicht am Bein verletzt worden. Sein Vater sowie seine Frau und sein Sohn kamen bei dem Angriff ums Leben.
Ein Demonstrant in Paris zeigt ein Porträt von Mojtaba Khamenei. Foto: Martin Lelievre / AFP
Mojtaba Khamenei wurde zum Nachfolger seines Vaters bestimmt, hat sich seit dem Angriff aber bislang nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Das hat Zweifel an seinem Gesundheitszustand geschürt. US-Präsident Donald Trump sagte kürzlich sogar, es sei unklar, ob Khamenei überhaupt am Leben sei. »Viele Leute sagen, er sei schwer entstellt. Sie sagen, er habe ein Bein verloren und sei sehr schwer verletzt worden. Andere sagen, er sei tot«, sagte Trump.
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Liebe Leserinnen und Leser, die USA und Israel setzen ihre Angriffe gegen Iran und seine Nachbarn fort, das Regime in Teheran antwortet mit Gegenangriffen. Wir halten Sie hier über die Entwicklungen in Nahost und die Auswirkungen jenseits der Region auf dem Laufenden. Was am Montag geschah, können Sie hier nachlesen.
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Mit Material der Agenturen


