Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Das Regime reagierte erneut mit Gegenattacken und hat die Ausweitung von Raketenangriffen angekündigt. Donald Trump hat mitgeteilt, dass er »nicht glücklich« über die Wahl des neuen iranischen Anführers Mojtaba Khamenei ist. Der US-Präsident hat in einem Interview zudem von einem baldigen Kriegsende gesprochen und angedeutet, die USA könnten die Straße von Hormus übernehmen.
- Laut Irans Außenminister will das Land nicht über ein Ende des Kriegs verhandeln, solange es unter Beschuss steht.
- Ankara meldet den erneuten Abschuss einer iranischen Rakete auf dem Weg in die Türkei durch die Nato. Man habe Iran gewarnt, sagt Recep Tayyip Erdoğan. Zuvor schickte die Türkei mehrere Kampfjets nach Zypern.
- Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner haben eine für morgen geplante Israelreise spontan wieder abgesagt.
- Der Ölpreis hat erstmals seit Jahren die kritische Marke von 100 US-Dollar gerissen. Börsen weltweit rutschten ab. Am Abend erholte der Ölpreis sich.
- Das deutsche Feldlager im jordanischen al-Azraq ist in der Nacht zum Montag mit ballistischen Raketen aus Iran angegriffen worden.
Mehr Hintergrund und Analyse
- Der neue Ölpreisschock: Bis auf fast 120 Dollar sind die Rohölpreise über Nacht zeitweise gestiegen. Das ist auch für Donald Trump ein Problem.
- Kein Plan, große Gefahr: Zehn Tage nach Kriegsbeginn weiß immer noch niemand, wofür dieser Krieg eigentlich geführt wird.
- Daten und Grafiken zum Irankrieg: Wo fliegen die Truppen von den USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Hier geht’s zum Überblick
- Khameneis Nachfolger: Wer ist Mojtaba Khamenei, der Sohn des getöteten Ajatollah Ali Khamenei und neuer Oberster Führer Irans? Lesen Sie hier mehr.
- Der wunde Punkt der Golfstaaten: Alle blicken auf die Ölpreise, noch angreifbarer sind die Golfstaaten aber beim Thema Wasser. Hier finden Sie die Hintergründe dazu.
- Der Wutkrieger: Donald Trump versprach erst Frieden und »America First«, doch dann packte ihn die Lust an der Zerstörung. Seine Anhänger kommen da nicht hinterher. Die SPIEGEL-Titelstory
- An dieser Stelle haben die Ajatollahs die Weltwirtschaft im Würgegriff: Fast jeder dritte Liter Öl kommt aus der Region um den Persischen Golf, beim Flüssigerdgas sieht es ähnlich aus. Nun blockiert Iran die Straße von Hormus. Diese Karten zeigen, wie abhängig die Welt ist
- Folgen des Irankriegs: Droht eine neue große Fluchtbewegung Richtung Europa?
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Liebe Leserinnen und Leser,
das war es zunächst von der SPIEGEL-Liveanalyse zum Krieg in Nahost. Wir halten Sie auf SPIEGEL.de natürlich dennoch weiterhin über alle Entwicklungen auf dem Laufenden. Gute Nacht!
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Franziska Wunderlich
Newsdesk

Britische Kampfflugzeuge unterstützen Emirate bei Drohnenabwehr
Die britische Luftwaffe hat nach Angaben des Verteidigungsministers damit begonnen, die Vereinigten Arabischen Emirate bei der Drohnenabwehr zu unterstützen. »Großbritannien fliegt derzeit Verteidigungsflüge«, sagte Verteidigungsminister John Healey.
Typhoon-Kampfflugzeuge hätten bereits zwei Drohnen abgeschossen, die infolge des Irankriegs über Jordanien und auf dem Weg nach Bahrain gesichtet worden waren. Zudem seien Militärhubschrauber in Zypern eingetroffen und ein britisches Kriegsschiff werde in den nächsten Tagen im östlichen Mittelmeer auslaufen, fügt Healey hinzu.
Typhoon-Kampfflugzeuge hätten bereits zwei Drohnen abgeschossen, die infolge des Irankriegs über Jordanien und auf dem Weg nach Bahrain gesichtet worden waren. Zudem seien Militärhubschrauber in Zypern eingetroffen und ein britisches Kriegsschiff werde in den nächsten Tagen im östlichen Mittelmeer auslaufen, fügt Healey hinzu.
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Iran: Mehrere Länder sondieren wegen Waffenruhe
Iran steht nach eigenen Angaben mit mehreren Staaten wegen einer möglichen Waffenruhe in Kontakt. Länder wie China, Russland und Frankreich hätten sich deswegen an die Islamische Republik gewandt, sagt Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi im staatlichen Fernsehen. Erste Bedingung für eine Feuerpause sei der Stopp weiterer Aggressionen.
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Franziska Wunderlich
Newsdesk

Deutschland zieht Personal der Botschaft im Irak ab
Die Bundesregierung hat wegen des Irankriegs das Personal der deutschen Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad abgezogen und vorübergehend außer Landes gebracht. Das bestätigte Außenminister Johann Wadephul. Die Erreichbarkeit der deutschen Botschaft im Irak sei gewährleistet. Die USA habe bei der Ausreise des deutschen Personals unterstützt. Wadephul sagt, er habe sich in einem Telefonat bei seinem US-Kollegen Marco Rubio dafür bedankt.
Bereits am Samstag hatte das Auswärtige Amt das Personal der deutschen Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran in Sicherheit gebracht.
Bereits am Samstag hatte das Auswärtige Amt das Personal der deutschen Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran in Sicherheit gebracht.
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Staatliche Medien berichten von Massenkundgebungen für Khamenei
In Iran haben laut staatlichen Medienberichten Hunderttausende Menschen an organisierten Solidaritätskundgebungen für den neuen Revolutionsführer Mojtaba Khamenei teilgenommen. In Teheran bekundeten Menschen demnach trotz der Gefahr von Raketenangriffen der USA und Israels dem obersten Führer ihre Treue.
Aufnahmen des staatlichen Fernsehens zeigten Autokorsos sowie Menschen mit iranischen Flaggen. Laut Staatsmedien erklärten die Demonstrierenden, gemeinsam mit dem neuen Führer den Konflikt bis zum »endgültigen Sieg« fortsetzen zu wollen.
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Trump spricht offenbar über mögliche Übernahme der Straße von Hormus
Donald Trump überlegt dem Sender CBS zufolge, die Kontrolle über die Straße von Hormus zu übernehmen. Diese sei aber derzeit offen und werde befahren. Er denke aber darüber nach, sie zu »übernehmen«. Zuvor hatte er bereits angekündigt, die US-Marine könne durchfahrende Schiffe zur Not eskortieren.
Dem neuen geistlichen Oberhaupt Ajatollah Mojtaba Khamenei habe er nichts zu sagen, zitiert der US-Sender den Präsidenten. Ihm schwebe jemand vor, der stattdessen Iran führen könne. Einen Namen nennt Trump nicht.
Dem neuen geistlichen Oberhaupt Ajatollah Mojtaba Khamenei habe er nichts zu sagen, zitiert der US-Sender den Präsidenten. Ihm schwebe jemand vor, der stattdessen Iran führen könne. Einen Namen nennt Trump nicht.
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Libanon meldet Hunderte Tote seit Kriegsbeginn
486 Menschen sind seit Beginn der Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon gestorben, teilt die Katastrophenschutzeinheit der Regierung in Beirut mit. 1.313 weitere seien verletzt worden.
Nach erneutem Raketenbeschuss der Hisbollah auf Israel greift das israelische Militär wieder in den Einflussgebieten der Schiitenorganisation an: südliche Vororte der Hauptstadt Beirut, große Teile im Südlibanon und Gebiete im Osten des Landes.
Nach erneutem Raketenbeschuss der Hisbollah auf Israel greift das israelische Militär wieder in den Einflussgebieten der Schiitenorganisation an: südliche Vororte der Hauptstadt Beirut, große Teile im Südlibanon und Gebiete im Osten des Landes.
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Ölpreis rutscht ab
Die Ölpreise sind am Montagabend gesunken, nachdem US-Präsident Donald Trump in einem Interview offenbar von einem baldigen Ende des Krieges gegen Iran gesprochen hat. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent fiel daraufhin auf 90,60 US-Dollar, was etwas weniger war als am Freitag. Zum Vergleich: In der Nacht auf Montag hatte die Furcht vor Ölknappheit den Preis noch bis auf mehr als 120 Dollar nach oben getrieben.
Trump spricht offenbar von schnellem Kriegsende
Donald Trump hat sich in einem Interview mit einer CBS-Reporterin offenbar optimistisch gezeigt, dass der Krieg gegen Iran bald beendet werden könne. Er halte den Krieg für »nahezu abgeschlossen«, wird Trump von Weijia Jiang zitiert. Washington sei dem Zeitplan von vier bis fünf Wochen weit voraus, sagte Trump demnach. »Sie haben keine Marine, keine Kommunikationsmittel, sie haben keine Luftwaffe«, soll der US-Präsident gesagt haben.
Im Moment deutet allerdings wenig darauf hin, dass die neuen Machthaber in Iran bereit sind, nachzugeben. Die Sicherheitskräfte bereiten sich vermutlich auf einen langen Kampf vor.
Im Moment deutet allerdings wenig darauf hin, dass die neuen Machthaber in Iran bereit sind, nachzugeben. Die Sicherheitskräfte bereiten sich vermutlich auf einen langen Kampf vor.
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Hisbollah greift israelische Militärbasis nahe Tel Aviv mit Raketen an
Die Hisbollah-Miliz hat nach eigenen Angaben Raketen auf einen israelischen Militärstützpunkt in der Nähe von Tel Aviv abgefeuert. Sie habe die Heimatfront-Kommandozentrale der israelischen Armee in Ramla mit einer »Salve hochentwickelter Raketen« angegriffen, teilt die libanesische Miliz mit. Es handele sich um eine Antwort auf »die kriminelle israelische Aggression, die dutzende libanesische Städte und die südlichen Vororte von Beirut getroffen hat«. Aus Israel gab es bisher keine Stellungnahme zu der Hisbollah-Behauptung.
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Trump spricht offenbar von schnellem Kriegsende
Donald Trump hat sich in einem Interview mit einer CBS-Reporterin offenbar optimistisch gezeigt, dass der Krieg gegen Iran bald beendet werden könne. Er halte den Krieg für »nahezu abgeschlossen«, wird Trump von Weijia Jiang zitiert. Washington sei dem Zeitplan von vier bis fünf Wochen weit voraus, sagte Trump demnach. »Sie haben keine Marine, keine Kommunikationsmittel, sie haben keine Luftwaffe«, soll der US-Präsident gesagt haben.
Momentan deutet allerdings wenig darauf hin, dass die neuen Machthaber in Iran bereit sind, nachzugeben. Die Sicherheitskräfte bereiten sich vermutlich auf einen langen Kampf vor.
Momentan deutet allerdings wenig darauf hin, dass die neuen Machthaber in Iran bereit sind, nachzugeben. Die Sicherheitskräfte bereiten sich vermutlich auf einen langen Kampf vor.
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Niederlande schicken Fregatte zum Schutz gegen Angriffe Irans
Die Niederlande beteiligen sich mit einer Luftverteidigungsfregatte im östlichen Mittelmeer am Schutz der Region vor iranischen Angriffen. Das teilt das Verteidigungs- und das Außenministerium dem Parlament in Den Haag mit. Die »Zr. Ms. Evertsen« werde zum Schutz von EU-Land Zypern und dem Nato-Partner Türkei eingesetzt.
Frankreich hatte die Niederlande um Unterstützung gebeten, auch um die Sicherheit französischer Marineschiffe in der Region zu gewährleisten. Die Regierung spricht von einem »begrenzten Einsatz defensiver Art«. Es gehe um die Verteidigung »unser Verbündeter«, sagt Verteidigungsministerin Dilan Yesilgöz. »Von einem offensiven Einsatz kann keine Rede sein.«
Die »Evertsen« mit 170 Personen an Bord ist mit Radartechnik gegen Drohnen, Raketen und Flugzeuge ausgerüstet. Sie befindet sich derzeit auf der Höhe von Malta.
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Iran kündigt Ausweitung von Raketenangriffen an
Die iranischen Revolutionswächter kündigen an, Schlagkraft und Häufigkeit ihrer Raketenstarts zu erhöhen. Auch die Reichweite werde vergrößert, zitiert das Staatsfernsehen den Kommandeur der Luft- und Raumfahrttruppe der Wächter, Madschid Mussawi. Künftig würden keine Raketen mit Sprengköpfen von weniger als einer Tonne Gewicht mehr abgefeuert.
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Videoempfehlung: So funktioniert das Regime in Iran
Mit der Wahl von Mojtaba Khamenei zum neuen Obersten Führer scheint das iranische Regime trotz Kriegs gefestigt. Wie kann das sein? Die Antwort liegt in seiner besonderen Konstruktion. Hier erfahren Sie mehr.
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US-Botschaft in Saudi-Arabien wird offenbar evakuiert
Die US-Botschaft in Riad wird nach Angaben des US-Senators Lindsey Graham evakuiert. Dies geschehe aufgrund anhaltender Angriffe Irans, wie Graham auf X postete. Der Republikaner schreibt, dass dies seines Wissens nach geschehe, weil sich Saudi-Arabien weigere, »seine leistungsfähigen Streitkräfte einzusetzen, um dem barbarischen und terroristischen iranischen Regime ein Ende zu setzen, das die Region terrorisiert und sieben Amerikaner getötet hat.«
Riad hat sich noch nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert.
Riad hat sich noch nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert.
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Israel will Drohnenhauptquartier der Revolutionswächter zerstört haben
Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe haben nach Angaben eines Militärsprechers ein Drohnenhauptquartier der iranischen Revolutionswächter zerstört. Zum Standort der Anlage wurden zunächst keine Angaben gemacht. Sie sei im Rahmen einer Angriffswelle gegen militärische Infrastruktur in Iran attackiert worden, hieß es. Von dort aus seien Drohnen zu Angriffen gegen Israel gestartet, aber auch gelagert worden.
Zudem wurden nach israelischen Angaben drei Raketenwerfer angegriffen, von denen in der Stunde zuvor Raketen auf Israel abgefeuert wurden.
Die staatliche iranische Rundfunkagentur IRIB berichtete von Angriffen auf diverse Militäranlagen im Westen Teherans. Augenzeugen sagten, die Luft- und Raumfahrtbehörde der Revolutionswächter im Stadtteil Tschitgar sei attackiert worden. Auch dort sollen Drohnen gelagert sein.
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Irankrieg verzögert offenbar Friedensgespräche zur Ukraine
Eine weitere Verhandlungsrunde zu einer Friedenslösung in der Ukraine ist offenbar verschoben worden. »Derzeit liegt der Schwerpunkt der Partner und die ganze Aufmerksamkeit auf der Situation um Iran«, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einer Beratung mit dem ukrainischen Verhandlungsteam auf sozialen Netzwerken. Die Verschiebung sei auf Vorschlag der US-amerikanischen Seite erfolgt. »Doch ist die Ukraine bereit zu Treffen in jedem Moment und in jedem Format«, fügte Selenskyj hinzu.
Russland warf er vor, die Situation im Nahen Osten zu seinen Gunsten auszunutzen. Moskau versuche, eine »zweite Front gegen die Ukraine und den ganzen Westen« zu errichten.
Zuvor hatte das ukrainische Präsidentenbüro Presseberichte über ein mögliches Treffen in Istanbul am Mittwoch dementiert. Davor waren in der vergangenen Woche geplante Gespräche zwischen Russland und der Ukraine mit US-Vermittlung in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) aufgrund der Sicherheitslage verschoben worden.
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Raketenangriff auf deutsches Feldlager in Jordanien
Das deutsche Feldlager im jordanischen al-Azraq ist in der Nacht zum Montag mit ballistischen Raketen aus Iran angegriffen worden. Nach SPIEGEL-Informationen wurde auch der deutsche Teil des jordanischen Luftwaffenstützpunktes, auf dem auch die U.S. Air Force stationiert ist, getroffen. Demnach wurde bei dem Einschlag ein Unterkunftsgebäude des deutschen Kontingents getroffen.
Da sich die deutschen Soldatinnen und Soldaten zur Zeit der Attacke in den Schutzräumen befanden, kam es nicht zu Personenschäden. Bisher ist nicht klar, ob die Raketen selbst auf der Basis einschlugen oder ob Trümmerteile von zuvor von der Flugabwehr abgefangenen Geschossen auf dem Militärgelände niedergingen.
Da sich die deutschen Soldatinnen und Soldaten zur Zeit der Attacke in den Schutzräumen befanden, kam es nicht zu Personenschäden. Bisher ist nicht klar, ob die Raketen selbst auf der Basis einschlugen oder ob Trümmerteile von zuvor von der Flugabwehr abgefangenen Geschossen auf dem Militärgelände niedergingen.
Bundeswehrsoldaten auf dem Stützpunkt al-Azraq im Jahr 2023. Foto: Bundeswehr Handout / EPA
Die Bundeswehr ist seit mehreren Jahren fest in al-Azraq stationiert, von dort aus unterstützt die Luftwaffe eine internationale Anti-Terror-Koalition mit Tankflugzeugen. Wegen der eskalierenden Lage im Nahen Osten hatte die Bundeswehr das Personal in al-Azraq bereits vorsorglich reduziert, zuvor war dort eine niedrige dreistellige Zahl von Soldaten stationiert.
Da die Amerikaner das Camp mit ihrer Flugabwehr schützen, galt al-Azraq bisher als relativ sicher. Die Bundeswehr hat aktuell in al-Azraq zwei A400M der Luftwaffe in Bereitschaft, um im Falle einer Evakuierungsoperation schnell reagieren zu können.
Wie groß die Schäden durch die Einschläge sind, war am Montag zunächst unklar. Ein Sprecher des zuständigen Operativen Führungskommandos bestätigte auf Anfrage des SPIEGEL lediglich, dass es in der Nacht einen Angriff gab, der Vorfall werde gerade intern untersucht.
Da die Amerikaner das Camp mit ihrer Flugabwehr schützen, galt al-Azraq bisher als relativ sicher. Die Bundeswehr hat aktuell in al-Azraq zwei A400M der Luftwaffe in Bereitschaft, um im Falle einer Evakuierungsoperation schnell reagieren zu können.
Wie groß die Schäden durch die Einschläge sind, war am Montag zunächst unklar. Ein Sprecher des zuständigen Operativen Führungskommandos bestätigte auf Anfrage des SPIEGEL lediglich, dass es in der Nacht einen Angriff gab, der Vorfall werde gerade intern untersucht.
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Syrien will Libanon bei Hisbollah-Entwaffnung unterstützen
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa hat dem Libanon seine Unterstützung bei der Entwaffnung der proiranischen Hisbollah zugesichert. Das sagte er in einer Videokonferenz mit EU-Vertretern und anderen Staats- und Regierungschefs der Region, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete.
Sharaa zeigte demnach seine volle Unterstützung für »die ernsthaften und entschlossenen Schritte, die die Regierungen des Iraks und des Libanon unternommen haben, um ihre Nationen vor der anhaltenden Gewalt zu schützen«.
Die gegenwärtige Eskalation stelle eine existenzielle Bedrohung für die gesamte Region dar. Syrien habe sich mit regionalen Partnern abgestimmt, um ein Übergreifen des Konflikts auf syrisches Territorium zu verhindern. In diesem Zusammenhang habe die syrische Armee ihre Präsenz entlang der libanesischen und irakischen Grenzen verstärkt.
Die gestürzte Regierung von Syriens Langzeitmachthaber Baschar al-Assad war ein enger Verbündeter der proiranischen Hisbollah. Die neue Führung bemüht sich seit ihrem Machtantritt, den Einfluss Irans – einem weiteren wichtigen Verbündeten Assads – im Land zu unterbinden.
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Fluchtbewegungen in Iran
Direkt zu Kriegsbeginn verließen viele Menschen Teheran, um den Bombardements zu entgehen, und zogen temporär zu Verwandten oder Freunden ins Umland oder in andere Landesteile. Auch die Regierung rief die Menschen per SMS dazu auf, die Hauptstadt zu verlassen. Einmal, um Tote zu verhindern, aber sicher auch, um Protesten entgegenzuwirken.
Rund 100.000 Menschen verließen Teheran in den ersten beiden Kriegstagen. Eine vergleichsweise geringe Zahl – in der Metropolregion leben bis zu 15 Millionen Menschen. Die meisten harren im israelischen und amerikanischen Bombenhagel aus, dem auch immer wieder Zivilisten zum Opfer fallen. Wie viele Menschen in anderen Landesteilen ihre Häuser verlassen haben, ist unklar.
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EU-Chefdiplomatin verlangt Ende der Angriffe im Libanon
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fordert von Israel ein Ende der Militäroperationen im Libanon. Israel habe nach den jüngsten Angriffen der proiranischen Hisbollah-Miliz das Recht auf Selbstverteidigung, erklärte sie in Brüssel. Die Vergeltung führe aber zu Massenvertreibungen und destabilisiere eine ohnehin fragile Lage zusätzlich. Die harte Reaktion berge die Gefahr, den Libanon und seine Bevölkerung in einen Krieg hineinzuziehen, der nicht der ihre sei – mit schwerwiegenden humanitären Folgen.
»Diplomatie und eine Rückkehr zur Waffenruhe bieten die beste Chance, den Libanon vor einem Abgleiten ins Chaos zu bewahren«, fügte Kallas hinzu. Es gelte nun vorrangig zu verhindern, dass es weitere Tote, Vertreibungen und eine regionale Eskalation gebe. Zudem müssten auch die Souveränität und territoriale Unversehrtheit des Libanon geachtet werden. »Israel sollte seine Operationen im Libanon einstellen«, forderte Kallas.
Foto: IMAGO
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Wadephul ist nach Zypern gereist
Bundesaußenminister Johann Wadephul ist nach Zypern gereist. Wadephul werde dort noch am Abend politische Gespräche mit dem Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Abdullah bin Sajed Al Nahjan, führen, teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin mit.
Am Dienstag will Wadephul demnach in Nikosia weitere Gespräche mit dem zyprischen Außenminister Constantinos Kombos zur Lage im Nahen Osten und in der Golfregion führen. »Unserem EU-Partner gilt in diesen Tagen besondere Solidarität, nachdem das Land in der vergangenen Woche von iranischem Drohnenbeschuss betroffen war«, erklärte die Ministeriumssprecherin. Zudem stünden Themen der derzeitigen zyprischen EU-Ratspräsidentschaft auf der Tagesordnung.
Foto: Georg Wendt / dpa
Anfang vergangener Woche war der britische Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern von einer unbemannten Drohne iranischer Bauart getroffen worden. Das Fluggerät schlug auf der Landebahn des Stützpunkts im Süden Zyperns ein. Opfer gab es laut den britischen und zyprischen Behörden nicht. Nach Angaben aus Nikosia wurde die Drohne offenbar nicht aus Iran, sondern von der Hisbollah-Miliz im Libanon gestartet.
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Nach Abschuss einer mutmaßlich iranischen Rakete: Erdoğan warnt Iran
Die Türkei hat nach Angaben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan die »notwendigen Warnungen« an Iran gerichtet. Zuvor hatte die Luftabwehr der Nato eine zweite iranische ballistische Rakete abgeschossen, die in den türkischen Luftraum eingedrungen war. Bereits vergangene Woche war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen.
Nach einer Kabinettssitzung sagte Erdoğan, Iran unternehme weiterhin falsche und provokative Schritte. Er fügte hinzu, dass die Türkei nach dem Einsatz von sechs F-16-Kampfflugzeugen im Norden Zyperns am Montag weitere Maßnahmen ergreifen werde. Das oberste Ziel der Türkei bestehe darin, das Land aus dem Krieg herauszuhalten.
Foto: Turkish Presidency / Mustafa Kamaci / Anadolu / picture alliance
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WHO-Chef warnt vor Gesundheitsschäden durch Krieg
Angesichts der Eskalation im Nahen Osten hat der Generalsekretär der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, vor ernsthaften Gefahren für die öffentliche Gesundheit in der gesamten Region gewarnt. Beschädigungen an Erdölanlagen in Iran würden das Risiko einer Kontamination von Lebensmitteln, Wasser und Luft bergen, schrieb er auf X. Besonders Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen seien gefährdet.
Gleichzeitig verwies er auf die Situation im Libanon. Seit Ende Februar seien dort neun Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen getötet worden. 16 weitere seien verletzt worden. 43 medizinische Versorgungszentren und fünf Krankenhäuser mussten dem WHO-Chef zufolge aufgrund von Evakuierungsanordnungen der israelischen Armee schließen.
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Libanons Präsident Joseph Aoun kritisiert Hisbollah und schlägt Verhandlungen mit Israel vor
Der libanesische Präsident Joseph Aoun hat sich in Gesprächen mit EU-Offiziellen kritisch über die Hisbollah-Miliz geäußert, ohne sie direkt beim Namen zu nennen. Nach Angaben der »New York Times« sagte er, der Libanon sei gefangen zwischen einem israelischen Angriff, der »keinen Respekt vor den Gesetzen des Krieges zeigt«, und »einer bewaffneten Gruppe, die außerhalb des Gesetzes im Libanon operiert und keine Rücksicht auf die Interessen des Libanon und das Leben seiner Bevölkerung nimmt«. Seit dem Beginn der Kämpfe seien im Libanon mindestens 600.000 Menschen geflohen.
Laut einer Erklärung der libanesischen Regierung hat Auon zudem in einer Videokonferenz mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa eine Initiative für direkte Verhandlungen zwischen seinem Land und Israel vorgeschlagen.
Laut einer Erklärung der libanesischen Regierung hat Auon zudem in einer Videokonferenz mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa eine Initiative für direkte Verhandlungen zwischen seinem Land und Israel vorgeschlagen.
Foto: Andreas Solaro / AFP
Sie basiere auf vier Punkten: einen vollständigen Waffenstillstand, eine sofortige Bereitstellung logistischer Unterstützung für die libanesischen Streitkräfte, eine vollständige Entwaffnung der Hisbollah und direkte Verhandlungen zwischen Libanon und Israel unter internationaler Schirmherrschaft. An der Videokonferenz nahmen noch weitere Staats- und Regierungschefs aus der Region teil, darunter Ägyptens Präsident Abdel Fattah el-Sisi und Iraks Ministerpräsident Mohammed al-Sudani.
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Trump ist »nicht glücklich« über Wahl von Khamenei
Donald Trump hat die Ernennung von Mojtaba Khamenei zum neuen iranischen Anführer kritisiert. Er sei »nicht glücklich«, dass der Sohn des getöteten Ajatollah Ali Khamenei nun geistliches Oberhaupt der Islamischen Republik sei, sagte Trump am Montag der »New York Post«. Wie er nun weiter vorgehen wolle, sagte er nicht.
Trump hatte vergangene Woche gefordert, in die Ernennung des neuen iranischen Anführers eingebunden zu werden. Khameneis Sohn sei »inakzeptabel« und ein »Leichtgewicht«, hatte der US-Präsident am Donnerstag gesagt. »Wir wollen jemanden, der Iran Harmonie und Frieden bringt«, betonte Trump, ohne Namen zu nennen.
Foto: Vahid Salemi / dpa
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Leseempfehlung: Das bedeutet der neue Ölpreisschock für die Welt – und für Sie
Der Ölpreis schnellt zeitweise auf fast 120 Dollar, die Börsen rutschen ins Minus: In Woche zwei des Irankriegs spitzt sich die weltwirtschaftliche Lage zu. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten.
Foto: AFP
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Ben Stiller will nicht, dass das Weiße Haus Bilder aus seinem Film verwendet
Der Schauspieler Ben Stiller hat das Weiße Haus gebeten, einen Ausschnitt aus seinem Film »Tropic Thunder« aus einem Videoclip zum Irankrieg zu entfernen. »Wir haben euch nie die Genehmigung gegeben und haben kein Interesse daran, ein Teil eurer Propaganda-Maschinerie zu sein«, schrieb Stiller auf der Plattform X. »Krieg ist kein Film.«
Das Weiße Haus hatte den Videoclip ebenfalls via X rund eine Woche nach Beginn des Kriegs veröffentlicht und mit den Worten »Gerechtigkeit auf amerikanische Art« kommentiert. Der Clip zeigt Ausschnitte aus verschiedenen Filmen – neben »Tropic Thunder« unter anderem »Top Gun« und »Iron Man 2« – vermischt mit realen Szenen beispielsweise von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Für die 2008 veröffentlichte Actionkomödie »Tropic Thunder« schrieb Stiller das Drehbuch, produzierte, führte Regie und spielte die Hauptrolle.
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Australien: Fünf iranische Fußballerinnen flüchten offenbar zur Polizei
Weil sie sich um ihre Sicherheit sorgen, haben fünf Mitglieder der iranischen Frauenfußballmannschaft offenbar ihr Teamhotel in Australien verlassen. Das berichten CNN und »Bild«. Der »Bild«-Bericht beruft sich auf das Team von Reza Pahlavi, des ältesten Sohns des ehemaligen Schahs. Demnach befinden sich die Frauen derzeit in der Obhut der Polizei.
Beim ersten Vorrundenspiel des Asien-Cups in Australien hatten die iranischen Spielerinnen bei der Nationalhymne nicht mitgesungen. Das wird als offener Protest gegen die iranische Führung gewertet. Menschenrechtsaktivisten, Politiker und Reza Pahlavi hatten Australien daraufhin aufgefordert, den Spielerinnen Asyl zu gewähren. Die Haltung der Spielerinnen selbst, die bei folgenden Spielen die iranische Hymne wieder gesungen hatten, war lange nicht bekannt. Cheftrainerin Marziyeh Jafari sagte laut der australischen Nachrichtenagentur AAP, das Team wolle »so schnell wie möglich« zurückkehren.
US-Präsident Donald Trump schrieb auf Truth Social, die USA würden die Iranerinnen aufnehmen, falls Australien das ablehne. Ob der Teil des iranischen Teams, der nicht zur australischen Polizei geflohen ist, nach Iran ausreisen wird, ist derzeit unklar.
Beim ersten Vorrundenspiel des Asien-Cups in Australien hatten die iranischen Spielerinnen bei der Nationalhymne nicht mitgesungen. Das wird als offener Protest gegen die iranische Führung gewertet. Menschenrechtsaktivisten, Politiker und Reza Pahlavi hatten Australien daraufhin aufgefordert, den Spielerinnen Asyl zu gewähren. Die Haltung der Spielerinnen selbst, die bei folgenden Spielen die iranische Hymne wieder gesungen hatten, war lange nicht bekannt. Cheftrainerin Marziyeh Jafari sagte laut der australischen Nachrichtenagentur AAP, das Team wolle »so schnell wie möglich« zurückkehren.
US-Präsident Donald Trump schrieb auf Truth Social, die USA würden die Iranerinnen aufnehmen, falls Australien das ablehne. Ob der Teil des iranischen Teams, der nicht zur australischen Polizei geflohen ist, nach Iran ausreisen wird, ist derzeit unklar.
Muss Australien die iranischen Fußballerinnen schützen?
Politiker, Menschenrechtsaktivisten und Reza Pahlavi, der älteste Sohn des ehemaligen Schahs von Iran, haben Australiens Regierung aufgefordert, sich für den Schutz der iranischen Fußballerinnen einzusetzen. Die Mannschaft, die an dem dort stattfindenden Asien-Cup teilgenommen hatte und inzwischen ausgeschieden ist, befindet sich aktuell noch in Australien.
Der Grund für die Sorge: Beim ersten Vorrundenspiel gegen Südkorea (0:3) hatten die Spielerinnen auf das Singen der Nationalhymne verzichtet – ein Schritt, der als offener Protest gegen die Führung gewertet wird. Ein Kommentator bezeichnete die Spielerinnen im Staatsfernsehen als »Kriegsverräterinnen« und forderte Konsequenzen.
Lesen Sie hier die ganze Meldung.
Der Grund für die Sorge: Beim ersten Vorrundenspiel gegen Südkorea (0:3) hatten die Spielerinnen auf das Singen der Nationalhymne verzichtet – ein Schritt, der als offener Protest gegen die Führung gewertet wird. Ein Kommentator bezeichnete die Spielerinnen im Staatsfernsehen als »Kriegsverräterinnen« und forderte Konsequenzen.
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Foto: Dave Hunt / AAP / dpa
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Katar meldet Raketen- und Drohnenbeschuss
Katar ist nach eigenen Angaben am Montag von bisher 17 Raketen und sechs Drohnen aus Iran beschossen worden. Laut dem Verteidigungsministerium sind alle Geschosse erfolgreich abgefangen worden.
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Iran: Europa hat Bedingungen für US-israelische Angriffe mitgeschaffen
Der Sprecher des iranischen Außenministers Abbas Araghchi macht Europa für die Eskalation in Nahost mitverantwortlich. »Europäische Länder haben leider geholfen, diese Bedingungen zu schaffen«, sagte Esmaeil Baqaei bei einer Pressekonferenz.
Anstatt »auf Rechtsstaatlichkeit« zu bestehen und sich »gegen die Schikane und die Exzesse der Vereinigten Staaten zu stellen«, hätten europäische Staaten sich im Uno-Sicherheitsrat auf die Seite der USA gestellt, als über die Wiedereinführung von Sanktionen gegen Iran diskutiert wurde. »All diese Dinge haben die amerikanischen und zionistischen Parteien ermutigt, weiterhin ihre Verbrechen zu begehen«, sagte der Sprecher des Ministers in Teherans typischem Sprachgebrauch für Israel.
Baqaei schloss ebenfalls aus, über ein Ende der Kampfhandlungen zu sprechen, solange die Angriffe auf Iran weitergehen. Mehr dazu lesen Sie hier:
Anstatt »auf Rechtsstaatlichkeit« zu bestehen und sich »gegen die Schikane und die Exzesse der Vereinigten Staaten zu stellen«, hätten europäische Staaten sich im Uno-Sicherheitsrat auf die Seite der USA gestellt, als über die Wiedereinführung von Sanktionen gegen Iran diskutiert wurde. »All diese Dinge haben die amerikanischen und zionistischen Parteien ermutigt, weiterhin ihre Verbrechen zu begehen«, sagte der Sprecher des Ministers in Teherans typischem Sprachgebrauch für Israel.
Baqaei schloss ebenfalls aus, über ein Ende der Kampfhandlungen zu sprechen, solange die Angriffe auf Iran weitergehen. Mehr dazu lesen Sie hier:
Foto: Ahmad Al-Rubaye / AFP
Iran will nicht verhandeln, solange Angriffe andauern
Das Regime in Teheran lehnt Gespräche über ein Ende des Kriegs ab, solange das Land unter Beschuss steht. Iran werde sich weiterhin verteidigen, zitierten das iranische »Student News Network« und der Sender Al Jazeera den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei. Es ergebe derzeit »keinen Sinn, über etwas anderes als Verteidigung und vernichtende Vergeltungsmaßnahmen gegen Feinde zu sprechen«.
Iran habe »diesen Krieg weder begonnen noch angezettelt«, sagte Baqaei auf einer Pressekonferenz. »Es ist kein Krieg aus freier Wahl. Es ist ein Krieg der Notwendigkeit, der uns aufgezwungen wurde.« Diskussionen über mögliche Vermittlungsbemühungen für eine Waffenruhe seien daher »irrelevant«, solange es weiterhin Kämpfe und Angriffe gebe.
Iran habe »diesen Krieg weder begonnen noch angezettelt«, sagte Baqaei auf einer Pressekonferenz. »Es ist kein Krieg aus freier Wahl. Es ist ein Krieg der Notwendigkeit, der uns aufgezwungen wurde.« Diskussionen über mögliche Vermittlungsbemühungen für eine Waffenruhe seien daher »irrelevant«, solange es weiterhin Kämpfe und Angriffe gebe.
Baqaei betonte zudem, dass Iran keinen Krieg gegen seine muslimischen Nachbarn führe, sondern »von Angreifern genutzte Einrichtungen« zu seiner legitimen Verteidigung ins Visier nehmen müsse. »Unsere Verteidigungshandlungen dürfen nicht als Akt der Feindseligkeit gegenüber irgendeinem dieser Länder interpretiert werden«, sagte er. Er bestritt außerdem, dass Iran die Türkei, Aserbaidschan und Zypern attackiert habe. Die drei Länder hatten zuletzt berichtet, von iranischen Raketen oder Drohnen angegriffen worden zu sein.
Den USA machte Baqaei schwere Vorwürfe: »Ihr Plan ist klar, ihr Vorhaben offensichtlich – sie wollen unser Land spalten, um sich unsere Ölvorkommen illegal anzueignen«, sagte er. Ziel sei es, »unsere Souveränität zu verletzen, unser Volk zu unterwerfen und unsere Menschlichkeit zu untergraben«.
Den USA machte Baqaei schwere Vorwürfe: »Ihr Plan ist klar, ihr Vorhaben offensichtlich – sie wollen unser Land spalten, um sich unsere Ölvorkommen illegal anzueignen«, sagte er. Ziel sei es, »unsere Souveränität zu verletzen, unser Volk zu unterwerfen und unsere Menschlichkeit zu untergraben«.
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So inszeniert Irans Staatsfernsehen das neue Oberhaupt
Er folgt auf seinen getöteten Vater: Mojtaba Khamenei wird Oberster Führer Irans. So huldigen die regimetreuen Medien dem Mann, der laut Verfassung das Amt eigentlich nicht innehaben dürfte.
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Lufthansa verlängert Flugstopp nach Nahost
Die Lufthansa-Gruppe fliegt wegen des Irankriegs weiterhin nicht zu bestimmten Zielen in der Region. Die verschiedenen Airlines des Konzerns setzen die Verbindungen nach Dammam, Dubai und Abu Dhabi bis einschließlich Sonntag, 15. März, aus, teilte das Unternehmen mit. Nach Tel Aviv gehen bis einschließlich 2. April keine Flüge.
Schon in der vergangenen Woche war festgelegt worden, dass Amman und Erbil bis einschließlich 15. März nicht angeflogen werden. Flüge nach Beirut sind bis einschließlich 28. März gestrichen, Flüge nach Teheran bis einschließlich 30. April.
Schon in der vergangenen Woche war festgelegt worden, dass Amman und Erbil bis einschließlich 15. März nicht angeflogen werden. Flüge nach Beirut sind bis einschließlich 28. März gestrichen, Flüge nach Teheran bis einschließlich 30. April.
Die Flughäfen in Riad, Jeddah und Larnaca auf Zypern sollen weiter planmäßig bedient werden. Lufthansa schickt zudem Chartermaschinen in das Konfliktgebiet, sowohl im Auftrag von Reiseveranstaltern als auch für die Bundesregierung. Hier ist ein weiterer Flug von Maskat im Oman geplant, der am Dienstagmorgen in Frankfurt am Main landen soll.
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Macron: »Wer Zypern angreift, greift auch Europa an«
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Zypern im Irankrieg Solidarität zugesichert: »Wer Zypern angreift, greift auch Europa an«, sagte Macron nach einem Treffen mit Zyperns Präsident Nikos Christodoulidis und Griechenlands Regierungschef Kyriakos Mitsotakis auf dem zyprischen Flughafen von Paphos. Hintergrund seiner Aussage ist der Angriff mit einer iranischen Drohne auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern.
Frankreichs Präsident kündigte gleichzeitig an, zwei weitere Fregatten in das Rote Meer zu entsenden, wo seit 2024 ein EU-Einsatz die Schifffahrt absichert. »Wir sind dabei, eine rein defensive Eskortmission aufzubauen, die gemeinsam mit europäischen und außereuropäischen Staaten vorbereitet werden muss«, so Macron. So solle wieder mehr Seeverkehr durch die für den Handel wichtige Straße von Hormus nahe der iranischen Küste ermöglicht werden. Ziel sei es, Containerschiffe und Tanker zu begleiten, sobald die »heißeste Phase« des Irankriegs vorbei sei.
Frankreichs Präsident kündigte gleichzeitig an, zwei weitere Fregatten in das Rote Meer zu entsenden, wo seit 2024 ein EU-Einsatz die Schifffahrt absichert. »Wir sind dabei, eine rein defensive Eskortmission aufzubauen, die gemeinsam mit europäischen und außereuropäischen Staaten vorbereitet werden muss«, so Macron. So solle wieder mehr Seeverkehr durch die für den Handel wichtige Straße von Hormus nahe der iranischen Küste ermöglicht werden. Ziel sei es, Containerschiffe und Tanker zu begleiten, sobald die »heißeste Phase« des Irankriegs vorbei sei.
Foto: Jeanne Accorsini / SIPA / action press
Insgesamt habe Frankreich vor dem Hintergrund des Irankriegs acht Fregatten, zwei Hubschrauberträger und den Flugzeugträger »Charles de Gaulle« in der Region im Einsatz. »Diese Mobilisierung unserer Marine ist beispiellos«, sagte Macron.
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So fing die Nato die Rakete in Richtung Türkei ab
Die Nato hat bestätigt, dass am Montag eine weitere zweite ballistische Rakete abgeschossen wurde, die aus Iran in Richtung Türkei flog. Ein ranghoher Nato-Offizier sagte dem SPIEGEL, dass die Rakete definitiv in Richtung Türkei zielte, dies sei anhand der Flugbahn erkennbar gewesen. Demnach wurde sie von den Nato-Flugabwehreinheiten, die im Mittelmeer aktiv sind und ihre Radardaten in einem Verbund teilen, detektiert und mit einer Abfangrakete neutralisiert.
Bei dem letzten iranischen Beschuss in Richtung des Nato-Mitglieds Türkei am vergangenen Donnerstag hatte die Allianz anhand der Flugbahn festgestellt, dass das Geschoss in Richtung der türkischen Nato-Luftwaffenbasis Incirlik zielte, wo auch US-Truppen und Flugzeuge stationiert sind. Ob die Rakete am Montag auch auf die Basis zielte, war von Militärs zunächst nicht zu erfahren.
Bei dem letzten iranischen Beschuss in Richtung des Nato-Mitglieds Türkei am vergangenen Donnerstag hatte die Allianz anhand der Flugbahn festgestellt, dass das Geschoss in Richtung der türkischen Nato-Luftwaffenbasis Incirlik zielte, wo auch US-Truppen und Flugzeuge stationiert sind. Ob die Rakete am Montag auch auf die Basis zielte, war von Militärs zunächst nicht zu erfahren.
Nato fängt erneut iranische Rakete vor türkischem Luftraum ab
Die Türkei hat mithilfe von Nato-Kräften erneut eine iranische ballistische Rakete abgefangen. Sie sei über dem östlichen Mittelmeer von Nato-Verteidigungskräften zerstört worden, schrieb das türkische Verteidigungsministerium in einem Post auf X. Munitionsteile seien in der südöstlichen Provinz Gaziantep niedergegangen, Tote oder Verletzte habe es nicht gegeben. Die Türkei würde alle notwendigen Schritte zu ihrer Verteidigung unternehmen, hieß es in dem Post weiter.
Aufnahme von vergangener Woche: Trümmerteile liegen nach dem Nato-Abfangmanöver einer iranischen Rakete in einem Feld nahe Dortyol. Foto: Ihlas News Agency/Reuters
Es ist bereits der zweite derartige Vorfall: Vergangene Woche meldete die Türkei, die Nato habe eine iranische ballistische Rakete kurz vor dem Eintritt in den türkischen Luftraum zerstört. Die Türkei hatte zudem heute Morgen mehrere Kampfjets nach Zypern verlegt. Mehr dazu lesen Sie hier:
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Deutschland sieht keinen Anlass für Einschränkung der Nutzung von US-Stützpunkt Ramstein
Die Bundesregierung sieht derzeit keinen Anlass dafür, die Nutzung des US-Luftwaffenstützpunkts Ramstein einzuschränken oder zu verbieten. Sie stehe »im Einklang mit dem Völkerrecht und der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts«, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. »Und deswegen werden wir sie nicht einschränken.«
»Wir stehen auch im regelmäßigen Austausch mit den US-Behörden zu rechtlichen Fragen, die das betreffen«, fuhr der Regierungssprecher fort. Zuletzt hatte etwa die Linkspartei gefordert, die Nutzung einzuschränken. Spanien verbietet den USA, seine Militärbasen für den Krieg gegen Iran zu nutzen. Das hatte massive Kritik von US-Präsident Donald Trump ausgelöst.
»Wir stehen auch im regelmäßigen Austausch mit den US-Behörden zu rechtlichen Fragen, die das betreffen«, fuhr der Regierungssprecher fort. Zuletzt hatte etwa die Linkspartei gefordert, die Nutzung einzuschränken. Spanien verbietet den USA, seine Militärbasen für den Krieg gegen Iran zu nutzen. Das hatte massive Kritik von US-Präsident Donald Trump ausgelöst.
Foto: Thomas Frey / dpa
Die Nutzung der US-Basis in Ramstein und die dauerhafte Präsenz von US-Streitkräften in Deutschland sind im sogenannten Aufenthaltsvertrag geregelt. Ramstein liegt auf deutschem Hoheitsgebiet, ausländische Truppen müssen demnach deutsches Recht achten.
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Gestrandete Deutsche in Nahost: So ist die Lage
Das Auswärtige Amt hat einen weiteren Ausreiseweg für deutsche Staatsbürger, die Israel verlassen wollen, organisiert. Geplant war, dass im Tagesverlauf erste Gruppen von Deutschen per Bustransport von Tel Aviv nach Scharm el-Scheich in Ägypten gebracht werden sollten, von dort können sie mit zivilen Airlines ausfliegen.
Auch die Ausreise aus den Emiraten nimmt langsam Fahrt auf, bisher ist von dort eine vierstellige Zahl von deutschen Staatsbürgern ausgereist. Auch aus Katar hoben erste Flugzeuge ab. Einige der deutschen Gäste der beiden Kreuzfahrtschiffe »Mein Schiff 4« und »Mein Schiff 5«, die vor Doha und Abu Dhabi festsaßen, konnten mittlerweile ebenfalls ausgeflogen werden. Dazu sollen heute weitere Busse nach Riad in Saudi-Arabien fahren.
Auf der Krisenvorsorgeliste »Elefand« sind derzeit noch mehr als 27.000 Deutsche eingetragen, allerdings wollen nicht alle von ihnen die Region verlassen. Das Auswärtige Amt appellierte an alle Deutschen, die bereits aus der Krisenregion ausgeflogen sind, ihre Einträge in der »Elefand«-Liste zu streichen.
Auch die Ausreise aus den Emiraten nimmt langsam Fahrt auf, bisher ist von dort eine vierstellige Zahl von deutschen Staatsbürgern ausgereist. Auch aus Katar hoben erste Flugzeuge ab. Einige der deutschen Gäste der beiden Kreuzfahrtschiffe »Mein Schiff 4« und »Mein Schiff 5«, die vor Doha und Abu Dhabi festsaßen, konnten mittlerweile ebenfalls ausgeflogen werden. Dazu sollen heute weitere Busse nach Riad in Saudi-Arabien fahren.
Auf der Krisenvorsorgeliste »Elefand« sind derzeit noch mehr als 27.000 Deutsche eingetragen, allerdings wollen nicht alle von ihnen die Region verlassen. Das Auswärtige Amt appellierte an alle Deutschen, die bereits aus der Krisenregion ausgeflogen sind, ihre Einträge in der »Elefand«-Liste zu streichen.
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Selenskyj: Elf Länder haben Ukraine im Irankrieg um Unterstützung gebeten
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj haben insgesamt elf Länder, die vom Irankrieg betroffen sind, die Ukraine um Unterstützung gebeten. Darunter seien Nachbarländer Irans sowie europäische Staaten und die USA, wie Selenskyj auf X mitteilte.
»Die Ukraine ist bereit, positiv auf Anfragen derjenigen zu reagieren, die uns dabei helfen, das Leben der Ukrainer und die Unabhängigkeit der Ukraine zu schützen«, schrieb Selenskyj. Einigen der Anfragen sei schon mit »konkreten Entscheidungen« und »spezifischer Unterstützung« begegnet worden. Die Ukraine werde entscheiden, auf welche zusätzlichen Anfragen sie positiv reagieren kann, ohne ihre eigene Verteidigungsfähigkeit zu beeinträchtigen.
»Die Ukraine ist bereit, positiv auf Anfragen derjenigen zu reagieren, die uns dabei helfen, das Leben der Ukrainer und die Unabhängigkeit der Ukraine zu schützen«, schrieb Selenskyj. Einigen der Anfragen sei schon mit »konkreten Entscheidungen« und »spezifischer Unterstützung« begegnet worden. Die Ukraine werde entscheiden, auf welche zusätzlichen Anfragen sie positiv reagieren kann, ohne ihre eigene Verteidigungsfähigkeit zu beeinträchtigen.
Foto: Danylo Antoniuk / SIPA / action press
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Nato fängt erneut iranische Rakete vor türkischem Luftraum ab
Die Türkei hat mithilfe von Nato-Kräften erneut eine iranische ballistische Rakete abgefangen. Sie sei über dem östlichen Mittelmeer von Nato-Verteidigungskräften zerstört worden, schrieb das türkische Verteidigungsministerium in einem Post auf X. Munitionsteile seien in der südöstlichen Provinz Gaziantep niedergegangen, Tote oder Verletzte habe es nicht gegeben. Die Türkei würde alle notwendigen Schritte zu ihrer Verteidigung unternehmen, hieß es in dem Post weiter.
Foto: Demiroren News Agency / AFP
Es ist bereits der zweite derartige Vorfall: Vergangene Woche meldete die Türkei, die Nato habe eine iranische ballistische Rakete kurz vor dem Eintritt in den türkischen Luftraum zerstört. Die Türkei hatte zudem heute Morgen mehrere Kampfjets nach Zypern verlegt.
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Putin sichert Irans neuem Oberhaupt »unerschütterliche Unterstützung« zu
Der russische Präsident Wladimir Putin hat Mojtaba Khamenei zur Ernennung zum neuen Obersten Führer Irans gratuliert. »Jetzt, da Iran mit bewaffneter Aggression konfrontiert ist, wird Ihre Arbeit in diesem hohen Amt sicher viel Mut und Selbstaufopferung erfordern. Ich bin sicher, dass Sie das Werk Ihres Vaters mit Ehre fortsetzen und das iranische Volk angesichts der schweren Prüfungen zusammenhalten werden«, heißt es in einem vom Kreml veröffentlichten Schreiben.
Russland pflegt zu Iran traditionell sehr enge Beziehungen. Beide Länder hatten im vergangenen Jahr auch eine strategische Partnerschaft besiegelt, die auch eine militärische Zusammenarbeit, aber keinen gegenseitigen Beistand vorsieht, sollte eines der Länder angegriffen werden. Iran ist ein wichtiger Rüstungskunde Russlands.
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Von der Leyen: Auswirkungen des Irankriegs bereits »real erfahrbar«
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat sich gegenüber EU-Botschaftern zum Irankrieg geäußert. Dessen Auswirkungen seien bereits spürbar: »bei der Energieversorgung, in der Finanzwelt, in Handel und Verkehr oder auch in Form neuer Fluchtbewegungen«.
Von der Leyen drückte auch Solidarität mit Großbritannien aus. Eine Militärbasis des Landes auf Zypern war von Drohnen iranischer Bauart angegriffen worden. Mit Blick auf Iran sagte sie, das iranische Volk verdiene »Freiheit, Würde und das Recht, selbst über seine eigene Zukunft zu entscheiden«.
Von der Leyen drückte auch Solidarität mit Großbritannien aus. Eine Militärbasis des Landes auf Zypern war von Drohnen iranischer Bauart angegriffen worden. Mit Blick auf Iran sagte sie, das iranische Volk verdiene »Freiheit, Würde und das Recht, selbst über seine eigene Zukunft zu entscheiden«.
Foto: Nicolas Economou / NurPhoto / Getty Images
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USA rufen Bürger in Südosttürkei zur Ausreise auf
Die USA ziehen Regierungsmitarbeiter aus dem Generalkonsulat Adana im Süden der Türkei ab. Sie und ihre Familien sollten ausreisen, heißt es in den Reisehinweisen des Außenministeriums. Auch anderen US-Bürgern in der Südosttürkei werde demnach empfohlen, »das Land unverzüglich zu verlassen«.
Die Türkei hatte zuletzt angekündigt, mehrere Kampfjets nach Zypern zu schicken, um die Sicherheit Nordzyperns zu stärken. Der nordöstliche Teil der Mittelmeerinsel ist von türkischen Truppen besetzt und wird nur von Ankara als Türkische Republik Nordzypern anerkannt.
Die Türkei hatte zuletzt angekündigt, mehrere Kampfjets nach Zypern zu schicken, um die Sicherheit Nordzyperns zu stärken. Der nordöstliche Teil der Mittelmeerinsel ist von türkischen Truppen besetzt und wird nur von Ankara als Türkische Republik Nordzypern anerkannt.
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Libanon bereit für Verhandlungen mit Israel
Der libanesische Präsident ist eigenen Angaben zufolge dazu bereit, mit Israel über ein Ende der Angriffe zu verhandeln. Das habe er den Vereinten Nationen und der internationalen Gemeinschaft mitgeteilt, sagte Joseph Aoun. Israel werde seine Ziele im Libanon nicht durch Militärschläge erreichen. Man müsse verhandeln, »um die gefährliche Eskalation Israels zu stoppen«.
Bei Angriffen im Libanon sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bislang knapp 400 Menschen getötet worden, darunter laut dem Kinderhilfswerk Unicef 83 Kinder. 254 Kinder seien verletzt worden. »Diese Zahlen sind erschütternd«, sagte Unicef-Regionaldirektor Edouard Beigbeder. »Sie sind ein deutlicher Beweis dafür, welchen Tribut der Konflikt von Kindern fordert.«
Bei Angriffen im Libanon sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bislang knapp 400 Menschen getötet worden, darunter laut dem Kinderhilfswerk Unicef 83 Kinder. 254 Kinder seien verletzt worden. »Diese Zahlen sind erschütternd«, sagte Unicef-Regionaldirektor Edouard Beigbeder. »Sie sind ein deutlicher Beweis dafür, welchen Tribut der Konflikt von Kindern fordert.«
Foto: Hassan Ammar / AP
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Diese Insel ist zentral für Irans Ölhandel – und wird nicht angegriffen
Neun von zehn Barrel Öl, die Iran an internationale Märkte verkauft, werden von der kleinen Insel Charg verschifft. Angriffe auf die Insel im Persischen Golf würden das iranische Regime empfindlich treffen, doch die USA und Israel halten sich bisher zurück. In der vergangenen Woche seien dort mehrere Supertanker mit iranischem Öl beladen worden, berichtet die »Financial Times«.
Möglicherweise denken die USA dabei an die Zukunft: Denn eine Beschädigung oder Zerstörung der Infrastruktur auf Charg würde nicht nur das aktuelle Regime, sondern auch jede zukünftige Regierung in Iran belasten. Nach Angaben der »Financial Times« haben einige Vertreter der Trump-Regierung angedeutet, ein Ziel des aktuellen Krieges bestehe darin, sicherzustellen, dass die iranischen Ölreserven in wohlgesonnene Hände fallen.
Möglicherweise denken die USA dabei an die Zukunft: Denn eine Beschädigung oder Zerstörung der Infrastruktur auf Charg würde nicht nur das aktuelle Regime, sondern auch jede zukünftige Regierung in Iran belasten. Nach Angaben der »Financial Times« haben einige Vertreter der Trump-Regierung angedeutet, ein Ziel des aktuellen Krieges bestehe darin, sicherzustellen, dass die iranischen Ölreserven in wohlgesonnene Hände fallen.
Foto: Gallo Images / Getty Images
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Iran will nicht verhandeln, solange Angriffe andauern
Das Regime in Teheran lehnt Gespräche über ein Ende des Kriegs ab, solange das Land unter Beschuss steht. Iran werde sich weiterhin verteidigen, zitierten das iranische »Student News Network« und der Sender Al Jazeera den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei. Es ergebe derzeit »keinen Sinn, über etwas anderes als Verteidigung und vernichtende Vergeltungsmaßnahmen gegen Feinde zu sprechen«.
Iran habe »diesen Krieg weder begonnen noch angezettelt«, sagte Baqaei auf einer Pressekonferenz. »Es ist kein Krieg aus freier Wahl. Es ist ein Krieg der Notwendigkeit, der uns aufgezwungen wurde.« Diskussionen über mögliche Vermittlungsbemühungen für eine Waffenruhe seien daher »irrelevant«, solange es weiterhin Kämpfe und Angriffe gebe.
Iran habe »diesen Krieg weder begonnen noch angezettelt«, sagte Baqaei auf einer Pressekonferenz. »Es ist kein Krieg aus freier Wahl. Es ist ein Krieg der Notwendigkeit, der uns aufgezwungen wurde.« Diskussionen über mögliche Vermittlungsbemühungen für eine Waffenruhe seien daher »irrelevant«, solange es weiterhin Kämpfe und Angriffe gebe.
Baqaei betonte zudem, dass Iran keinen Krieg gegen seine muslimischen Nachbarn führe, sondern »von Angreifern genutzte Einrichtungen« zu seiner legitimen Verteidigung ins Visier nehmen müsse. »Unsere Verteidigungshandlungen dürfen nicht als Akt der Feindseligkeit gegenüber irgendeinem dieser Länder interpretiert werden«, sagte er. Er bestritt außerdem, dass Iran die Türkei, Aserbaidschan und Zypern attackiert habe. Die drei Länder hatten zuletzt berichtet, von iranischen Raketen oder Drohnen angegriffen worden zu sein.
Den USA machte Baqaei schwere Vorwürfe: »Ihr Plan ist klar, ihr Vorhaben offensichtlich – sie wollen unser Land spalten, um sich unsere Ölvorkommen illegal anzueignen«, sagte er. Ziel sei es, »unsere Souveränität zu verletzen, unser Volk zu unterwerfen und unsere Menschlichkeit zu untergraben«.
Den USA machte Baqaei schwere Vorwürfe: »Ihr Plan ist klar, ihr Vorhaben offensichtlich – sie wollen unser Land spalten, um sich unsere Ölvorkommen illegal anzueignen«, sagte er. Ziel sei es, »unsere Souveränität zu verletzen, unser Volk zu unterwerfen und unsere Menschlichkeit zu untergraben«.
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Libanon verschiebt Parlamentswahl auf 2028
Eigentlich sollte im Libanon im Mai gewählt werden. Wegen des Kriegs in Nahost hat das Parlament nun aber entschieden, den Termin um zwei Jahre zu verschieben und die Legislaturperiode zu verlängern. Wie die staatliche Nachrichtenagentur berichtet, stimmten 76 Mitglieder dafür und 41 dagegen, vier enthielten sich.
Der Präsident, der Premierminister und der Parlamentspräsident hatten sich Berichten zufolge schon vor rund einer Woche für den Schritt entschieden. Die Abgeordneten mussten noch zustimmen.
Der Präsident, der Premierminister und der Parlamentspräsident hatten sich Berichten zufolge schon vor rund einer Woche für den Schritt entschieden. Die Abgeordneten mussten noch zustimmen.
Foto: Abdul Kader Al Bay / ZUMA Press Wire / IMAGO
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Muss Australien die iranischen Fußballerinnen schützen?
Politiker, Menschenrechtsaktivisten und Reza Pahlavi, der älteste Sohn des ehemaligen Schahs von Iran, haben Australiens Regierung aufgefordert, sich für den Schutz der iranischen Fußballerinnen einzusetzen. Die Mannschaft, die an dem dort stattfindenden Asien-Cup teilgenommen hatte und inzwischen ausgeschieden ist, befindet sich aktuell noch in Australien.
Der Grund für die Sorge: Beim ersten Vorrundenspiel gegen Südkorea (0:3) hatten die Spielerinnen auf das Singen der Nationalhymne verzichtet – ein Schritt, der als offener Protest gegen die Führung gewertet wird. Ein Kommentator bezeichnete die Spielerinnen im Staatsfernsehen als »Kriegsverräterinnen« und forderte Konsequenzen.
Lesen Sie hier die ganze Meldung.
Der Grund für die Sorge: Beim ersten Vorrundenspiel gegen Südkorea (0:3) hatten die Spielerinnen auf das Singen der Nationalhymne verzichtet – ein Schritt, der als offener Protest gegen die Führung gewertet wird. Ein Kommentator bezeichnete die Spielerinnen im Staatsfernsehen als »Kriegsverräterinnen« und forderte Konsequenzen.
Lesen Sie hier die ganze Meldung.
Foto: Dave Hunt / AAP / dpa
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Israel greift erneut Beirut an
Das israelische Militär hat erneut Luftangriffe auf südliche Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut ausgeführt, die als Hochburgen der proiranischen Hisbollah gelten. Es habe mindestens drei Angriffe gegeben, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur ANI. Livebilder von AFPTV zeigen, wie Rauch über den Vierteln aufsteigt. Viele Einwohner hatten das Gebiet verlassen.
Auch im Osten des Libanon gab es offenbar israelische Angriffe. Die Hisbollah teilte mit, dass ihre Kämpfer in der Nacht bei einem israelischen Luftangriff mit israelischen Truppen zusammengestoßen seien.
Auch im Osten des Libanon gab es offenbar israelische Angriffe. Die Hisbollah teilte mit, dass ihre Kämpfer in der Nacht bei einem israelischen Luftangriff mit israelischen Truppen zusammengestoßen seien.
Foto: Bilal Hussein / AP / dpa
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Israels Armeesprecher rechtfertigt Angriffe auf Tanklager
Nadav Shoshani, Sprecher der israelischen Armee, erklärte vor wenigen Minuten in seinem täglichen Pressebriefing, die von Iran auf Israel abgefeuerten Raketen seien »in jeder Salve weniger geworden«. Einige Raketen seien allerdings mit »mehr als einer Tonne Sprengstoff« bestückt. Es gebe zudem täglich Angriffe mit Streumunition.
Konfrontiert mit der Kritik an den israelischen Angriffen auf Tanklager in Teheran, die dort für extreme Luftverschmutzung gesorgt hatten, sagte er, es gebe »für jeden Angriff einen langen juristischen Prozess«. Eine Behauptung, die die israelische Armee auch bei Schlägen mit vielen toten Zivilisten im Gazastreifen immer wieder aufgestellt hatte.
Konfrontiert mit der Kritik an den israelischen Angriffen auf Tanklager in Teheran, die dort für extreme Luftverschmutzung gesorgt hatten, sagte er, es gebe »für jeden Angriff einen langen juristischen Prozess«. Eine Behauptung, die die israelische Armee auch bei Schlägen mit vielen toten Zivilisten im Gazastreifen immer wieder aufgestellt hatte.
Ob der eben neu gewählte Oberste Führer Irans, Mojtaba Khamenei, ein Angriffsziel sei, wollte Shoshani nicht sagen: »Über jedes einzelne Ziel wird einzeln beraten. Wir wollen Raum für Überraschungen lassen.«
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Ein Toter und zwei Verletzte in Israel – Verdacht auf Streumunition
Nach Angaben israelischer Einsatzkräfte wurde bei Raketeneinschlägen nahe einer Baustelle in Israel ein Mann getötet und ein weiterer schwer verletzt. An einem anderen Ort in Zentralisrael wurde eine weitere Person schwer verletzt. Ersthelfern zufolge sei bei den Angriffen Streumunition eingesetzt worden.
Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet, weil sie große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist. Teheran hatte in diesem Krieg sowie im Zwölftagekrieg im vergangenen Jahr bereits Gefechtsköpfe mit Streumunition verwendet. Zuletzt hatte es den Einsatz selbst bestätigt.
Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet, weil sie große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist. Teheran hatte in diesem Krieg sowie im Zwölftagekrieg im vergangenen Jahr bereits Gefechtsköpfe mit Streumunition verwendet. Zuletzt hatte es den Einsatz selbst bestätigt.
Foto: Dylan Martinez / REUTERS
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Leseempfehlung: Die Planlosigkeit dieses Kriegs gefährdet die Welt
Zehn Tage nach Kriegsbeginn weiß immer noch niemand, wofür dieser Krieg eigentlich geführt wird, schreibt mein Kollege Mathieu von Rohr. Dafür zahle die Welt bereits einen zu hohen Preis.
Lesen Sie hier seinen Kommentar.
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Foto: Abedin Taherkenareh / EPA
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Witkoff und Kushner sagen offenbar Israelreise ab
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner haben Medienberichten zufolge ihre für morgen geplante Reise nach Israel abgesagt. Das berichteten der israelische Sender Channel 12 und die Zeitung »Jerusalem Post« übereinstimmend. Einen Grund nannten beide zunächst nicht.
Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, und Wittkoff sollten eigentlich am Dienstag in Israel eintreffen. Geplant waren Gespräche über die aktuelle Eskalation in Nahost.
Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, und Wittkoff sollten eigentlich am Dienstag in Israel eintreffen. Geplant waren Gespräche über die aktuelle Eskalation in Nahost.
Foto: Michel Euler / AP / dpa
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Teheran droht Iranern im Ausland damit, ihr Eigentum zu beschlagnahmen
Das iranische Regime hat Bürgern im Ausland mit Strafen gedroht, sollten sie öffentlich Unterstützung für Israel oder die USA äußern. Sie müssten demnach damit rechnen, ihr Eigentum zu verlieren, teilte die iranische Generalstaatsanwaltschaft mit.
»Es wurde eine Warnung an all jene Iraner ausgesprochen, die im Ausland leben und in irgendeiner Weise mit dem amerikanisch-zionistischen (israelischen) Feind sympathisieren, ihn unterstützen oder mit ihm zusammenarbeiten«, zitierten staatliche Medien die Generalstaatsanwaltschaft. »Ihnen werden all ihre Besitztümer entzogen und weitere gesetzlich vorgesehene Strafen auferlegt.« In den vergangenen Tagen hatten Teile der iranischen Diaspora, die sich einen politischen Wandel im Land wünschen, weltweit den Tod des Obersten Führers Ali Khamenei bejubelt.
»Es wurde eine Warnung an all jene Iraner ausgesprochen, die im Ausland leben und in irgendeiner Weise mit dem amerikanisch-zionistischen (israelischen) Feind sympathisieren, ihn unterstützen oder mit ihm zusammenarbeiten«, zitierten staatliche Medien die Generalstaatsanwaltschaft. »Ihnen werden all ihre Besitztümer entzogen und weitere gesetzlich vorgesehene Strafen auferlegt.« In den vergangenen Tagen hatten Teile der iranischen Diaspora, die sich einen politischen Wandel im Land wünschen, weltweit den Tod des Obersten Führers Ali Khamenei bejubelt.
Nach Angaben der iranischen Regierung leben bis zu fünf Millionen Iraner im Ausland, die meisten davon in den USA und Westeuropa. Iranische Medien gehen von fast zehn Millionen aus. Teheran kann ihr Eigentum rechtlich nur dann beschlagnahmen oder einziehen, wenn es sich auf iranischem Staatsgebiet befindet oder unter seiner Hoheitsgewalt steht – nicht aber direkt Besitz oder Vermögen, das sich im Ausland befindet.
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Türkei bestätigt Verlegung von Kampfjets nach Zypern
Das türkische Verteidigungsministerium hat nun bestätigt, dass es mehrere Kampfjets nach Nordzypern geschickt hat. Zyprische Medien zeigten Bilder von der Landung der F-16-Jets auf dem Flughafen Ercan. Er liegt nordöstlich von der Hauptstadt Nikosia, aber in dem Teil Zyperns, der von türkischen Truppen besetzt ist und nur von Ankara als Türkische Republik Nordzypern anerkannt wird.
Neben den Flugzeugen würden auch Luftverteidigungssysteme dorthin verlegt, teilte das Ministerium weiter mit. Der Einsatz ziele darauf ab, die Sicherheit Nordzyperns »angesichts der jüngsten regionalen Entwicklungen« zu stärken. Je nachdem, wie sich die Lage weiterentwickelt, könnten zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.
Anfang März hatte eine Drohne iranischer Bauart einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern getroffen. Auch andere Staaten haben seither ihre militärische Präsenz verstärkt: Griechenland entsandte einen Tag nach dem Angriff vier F-16-Kampfjets nach Zypern; außerdem trafen zwei griechische Fregatten vor der Insel ein. Frankreich hat nach Angaben der Regierung in Nikosia eine Fregatte ins östliche Mittelmeer verlegt. Italien und Spanien sowie Großbritannien kündigten ebenfalls an, Schiffe in die Region zu entsenden.
Neben den Flugzeugen würden auch Luftverteidigungssysteme dorthin verlegt, teilte das Ministerium weiter mit. Der Einsatz ziele darauf ab, die Sicherheit Nordzyperns »angesichts der jüngsten regionalen Entwicklungen« zu stärken. Je nachdem, wie sich die Lage weiterentwickelt, könnten zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.
Anfang März hatte eine Drohne iranischer Bauart einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern getroffen. Auch andere Staaten haben seither ihre militärische Präsenz verstärkt: Griechenland entsandte einen Tag nach dem Angriff vier F-16-Kampfjets nach Zypern; außerdem trafen zwei griechische Fregatten vor der Insel ein. Frankreich hat nach Angaben der Regierung in Nikosia eine Fregatte ins östliche Mittelmeer verlegt. Italien und Spanien sowie Großbritannien kündigten ebenfalls an, Schiffe in die Region zu entsenden.
Foto: Ozan Kose / AFP
Ankara erwägt Entsendung von Kampfjets nach Nordzypern
Die Türkei überlegt, sechs F-16-Kampfjets nach Nordzypern zu verlegen, um die Verteidigung der dortigen türkischen Gemeinschaft zu stärken. Das berichten die Sender TRT Haber und NTV übereinstimmend. Beide berufen sich auf Quellen im türkischen Verteidigungsministerium beziehungsweise der Zivilluftfahrtbehörde Nordzyperns.
Laut NTV sei die Verlegung bereits beschlossen und solle noch heute stattfinden. TRT Haber zufolge werde die Entsendung noch geprüft.
Laut NTV sei die Verlegung bereits beschlossen und solle noch heute stattfinden. TRT Haber zufolge werde die Entsendung noch geprüft.
Vor wenigen Tagen war der britische Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern von einer unbemannten Drohne iranischer Bauart getroffen worden. Aus Solidarität haben mehrere europäische Staaten ihre militärische Präsenz in der Region verstärkt. Frankreich verlegte drei der größten französischen Kriegsschiffe in Richtung der Konfliktregion.
Zypern ist zweigeteilt. Zwar gehört die gesamte Insel zur EU, doch das EU-Recht gilt faktisch nur im Süden. Im Norden der Insel, der von türkischen Truppen besetzt ist, gibt es die nur von Ankara anerkannte Türkische Republik Nordzypern (KKTC).
Zypern ist zweigeteilt. Zwar gehört die gesamte Insel zur EU, doch das EU-Recht gilt faktisch nur im Süden. Im Norden der Insel, der von türkischen Truppen besetzt ist, gibt es die nur von Ankara anerkannte Türkische Republik Nordzypern (KKTC).
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Analyse: Israel stellt sich offenbar auf wochenlange Kämpfe ein
Laut dem israelischen Nachrichtenportal »Ynet« ist Israel auf mindestens einen Monat intensiver Kämpfe gegen Iran vorbereitet. Hochrangige Militärs sähen darin die einmalige strategische Chance, die militärischen und industriellen Fähigkeiten Teherans gemeinsam mit den USA massiv zu schwächen. Auch wenn sie einräumen, dass militärische Mittel allein wohl nicht ausreichen, um das islamische Regime zu stürzen.
Israels Operation »Brüllender Löwe« konzentriert sich bisher besonders auf das Arsenal ballistischer Raketen: Von ursprünglich etwa 460 iranischen Abschussanlagen sollen nur noch rund 150 einsatzfähig sein. Wobei israelische Offizielle warnen, ein zu früher Stopp würde Iran erlauben, seine Kapazitäten mit Hilfe Chinas und Nordkoreas rasch wiederaufzubauen.
Israels Operation »Brüllender Löwe« konzentriert sich bisher besonders auf das Arsenal ballistischer Raketen: Von ursprünglich etwa 460 iranischen Abschussanlagen sollen nur noch rund 150 einsatzfähig sein. Wobei israelische Offizielle warnen, ein zu früher Stopp würde Iran erlauben, seine Kapazitäten mit Hilfe Chinas und Nordkoreas rasch wiederaufzubauen.
Zu Beginn des Krieges flog die US-Armee laut Daten der Tel Aviver Denkfabrik Institute for National Security Studies (INSS) deutlich mehr Angriffe als Israel, doch später kehrte sich das Verhältnis um: Insgesamt haben die USA bisher etwa 3000 Ziele in Iran getroffen, Israel rund 3400 in Iran plus etwa 600 im Libanon. Dabei hat Israel seine Schlagzahl deutlich erhöht, während die USA ihr Tempo eher konstant halten.
Als mögliche Gründe für die mangelnde Steigerung der US-Angriffe werden unter anderem begrenzte Bestände an Bomben, Raketen und Abfangraketen genannt, auch wenn Präsident Trump öffentlich von »fast unbegrenzten« Reserven sprach und auch das Pentagon betont, es gebe ausreichende Vorräte. Israel habe seine Angriffe hingegen beschleunigt, um möglichst viele operative Erfolge zu erzielen, bevor innenpolitischer Druck in den USA Trump zu einem vorzeitigen Abbruch der Kampagne veranlassen könnte.
Als mögliche Gründe für die mangelnde Steigerung der US-Angriffe werden unter anderem begrenzte Bestände an Bomben, Raketen und Abfangraketen genannt, auch wenn Präsident Trump öffentlich von »fast unbegrenzten« Reserven sprach und auch das Pentagon betont, es gebe ausreichende Vorräte. Israel habe seine Angriffe hingegen beschleunigt, um möglichst viele operative Erfolge zu erzielen, bevor innenpolitischer Druck in den USA Trump zu einem vorzeitigen Abbruch der Kampagne veranlassen könnte.
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Luftangriffe und Fastenbrechen im Freien: Die Bilder
Der Krieg bewegt die Menschen weltweit. In Südkorea und Pakistan gibt es Demonstrationen, in der Konfliktregion müssen zahlreiche Familien fliehen. Die Angriffe dauern an.
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Dax rutscht auf tiefsten Stand seit Monaten
Auch der deutsche Leitindex reagiert auf den rasanten Ölpreisanstieg: Kurz nach Handelsstart am Morgen fiel der Dax auf den tiefsten Stand seit Monaten. Mit 2,59 Prozent Verlust rutschte er unter die Marke von 23.000 Punkten.
Der europaweite Leitindex fiel am Morgen ebenfalls und sank zunächst um 2,34 Prozent auf 585,08 Punkte. In der Vorwoche hatte der Index bereits 5,5 Prozent eingebüßt und damit seine schwächste Woche seit fast einem Jahr verzeichnet.
Der europaweite Leitindex fiel am Morgen ebenfalls und sank zunächst um 2,34 Prozent auf 585,08 Punkte. In der Vorwoche hatte der Index bereits 5,5 Prozent eingebüßt und damit seine schwächste Woche seit fast einem Jahr verzeichnet.
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Zwei Verletzte in Abu Dhabi
In Abu Dhabi sind nach Angaben der Behörden zwei Menschen von herabfallenden Trümmerteilen getroffen worden. Ein Jordanier wurde demnach leicht verletzt, ein Ägypter mittelschwer. Zuvor hatte die Flugabwehr an zwei Orten Angriffe abgewehrt.
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Europäer beraten über Ölpreiskrise
Die steigenden Energiepreise sorgen auch in Europa für Unruhe: Die Koordinierungsgruppen der Europäischen Union für die Öl- und Gasversorgung wollen deshalb noch diese Woche zusammenkommen. Die Treffen sollen am Donnerstag stattfinden, sagte ein Sprecher der Europäischen Kommission.
In den Gruppen sitzen Vertreter der EU-Regierungen zusammen, sie überwachen die Versorgungssicherheit mit Öl und Gas und koordinieren die Reaktionsmaßnahmen in Krisenzeiten. Alle EU-Länder sind verpflichtet, Ölreserven für einen Verbrauch von 90 Tagen vorzuhalten.
In den Gruppen sitzen Vertreter der EU-Regierungen zusammen, sie überwachen die Versorgungssicherheit mit Öl und Gas und koordinieren die Reaktionsmaßnahmen in Krisenzeiten. Alle EU-Länder sind verpflichtet, Ölreserven für einen Verbrauch von 90 Tagen vorzuhalten.
Einem Bericht zufolge sind die G7 schon einen Schritt weiter: Die Finanzminister der führenden westlichen Industriestaaten haben schon für Montag eine Dringlichkeitssitzung einberufen. Es soll um eine mögliche Freigabe von Erdölreserven unter der Koordination der Internationalen Energieagentur (IEA) gehen, meldet die »Financial Times«. Ziel sei es, den rasanten Anstieg der Ölpreise abzufedern, berichtet die Zeitung unter Berufung auf G7-Vertreter. Die Minister und IEA-Direktor Fatih Birol sollen demnach um 8.30 Uhr New Yorker Zeit (14.30 Uhr MEZ) telefonieren.
Die Mitgliedstaaten der IEA, ein Interessenverband von Industriestaaten, halten strategische Reserven als Teil eines gemeinsamen Notfallsystems für Ölpreiskrisen. Aus dem Bericht der »Financial Times« geht weiter hervor, dass die USA eine gemeinsame Freigabe von 300 bis 400 Millionen Barrel (je 159 Liter) für angemessen halten. Dies würde 25 bis 30 Prozent der 1,2 Milliarden Barrel umfassenden Reserve entsprechen.
Die Mitgliedstaaten der IEA, ein Interessenverband von Industriestaaten, halten strategische Reserven als Teil eines gemeinsamen Notfallsystems für Ölpreiskrisen. Aus dem Bericht der »Financial Times« geht weiter hervor, dass die USA eine gemeinsame Freigabe von 300 bis 400 Millionen Barrel (je 159 Liter) für angemessen halten. Dies würde 25 bis 30 Prozent der 1,2 Milliarden Barrel umfassenden Reserve entsprechen.
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Leseempfehlung: Der Welt droht ein neuer Ölpreisschock
Der Irankrieg versetzt die globalen Energiemärkte in Panik. Das ist auch ein Problem für Donald Trump, schreibt mein Kollege Claus Hecking. Hier lesen Sie den ganzen Text.
Angriff auf ein Öldepot in Teheran. Foto: UGC / AFP
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Iran: Mojtaba Khamenei offenbar verletzt
Bei der Vorstellung des neuen Obersten Führers bezeichnete das iranische Staatsfernsehen Mojtaba Khamenei Medienberichten zufolge als »Janbaz«, ein Wort, das für verwundete Soldaten genutzt wird. Das legt nahe, dass der Sohn von Ali Khamenei im Krieg verletzt wurde. Details nannte der Sender nicht.
Mojtaba war am Sonntagabend zum Nachfolger seines Vaters gewählt worden. Seit Beginn des Kriegs hat er sich nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Nach den ersten Angriffen auf die Führungsriege Irans war zunächst unklar, ob er überlebt hatte.
Mojtaba war am Sonntagabend zum Nachfolger seines Vaters gewählt worden. Seit Beginn des Kriegs hat er sich nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Nach den ersten Angriffen auf die Führungsriege Irans war zunächst unklar, ob er überlebt hatte.
Foto: Majid Asgaripour / REUTERS
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Benzin in Teheran rationiert
Nach den israelischen Angriffen auf Öldepots in der iranischen Hauptstadt Teheran rationieren Tankstellen den Verkauf von Benzin stark. Autofahrerinnen und Autofahrer können aktuell pro Tankvorgang nur noch zehn Liter Sprit kaufen, wie Bewohner der Stadt berichteten. An den Tankstellen bildeten sich kilometerlange Autoschlangen mit stundenlangen Wartezeiten.
Am Wochenende hatte Israels Luftwaffe Öldepots in Teheran bombardiert und in Brand gesetzt. Dichter, schwarzer, toxischer Rauch verdunkelt seitdem den Himmel. Auf viele Dächer der Metropole regnete Öl herab.
Am Wochenende hatte Israels Luftwaffe Öldepots in Teheran bombardiert und in Brand gesetzt. Dichter, schwarzer, toxischer Rauch verdunkelt seitdem den Himmel. Auf viele Dächer der Metropole regnete Öl herab.
Lange Schlange am Sonntag an einer Tankstelle in Teheran. Foto: Fatemeh Bahrami / Anadolu Agency / IMAGO
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Bahrains Ölgesellschaft wendet Force-majeure-Klausel an
Der bahrainische Energiekonzern Bapco Energies macht staatlichen Medien zufolge die Force-majeure-Klausel geltend. Sie befreit Unternehmen von ihrer Haftung, wenn etwa Lieferverpflichtungen wegen Ereignissen außerhalb ihrer Kontrolle nicht erfüllt werden können.
Nach Angaben von Bapco war bei einem iranischen Angriff eine Raffinerie getroffen worden. Bereits am Mittwoch hatte sich Katar mit Blick auf Gasexporte auf die Klausel zu höherer Gewalt berufen.
Nach Angaben von Bapco war bei einem iranischen Angriff eine Raffinerie getroffen worden. Bereits am Mittwoch hatte sich Katar mit Blick auf Gasexporte auf die Klausel zu höherer Gewalt berufen.
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Ankara erwägt Entsendung von Kampfjets nach Nordzypern
Die Türkei überlegt, sechs F-16-Kampfjets nach Nordzypern zu verlegen, um die Verteidigung der dortigen türkischen Gemeinschaft zu stärken. Das berichten die Sender TRT Haber und NTV übereinstimmend. Beide berufen sich auf Quellen im türkischen Verteidigungsministerium beziehungsweise der Zivilluftfahrtbehörde Nordzyperns.
Laut NTV sei die Verlegung bereits beschlossen und solle noch heute stattfinden. TRT Haber zufolge werde die Entsendung noch geprüft.
Laut NTV sei die Verlegung bereits beschlossen und solle noch heute stattfinden. TRT Haber zufolge werde die Entsendung noch geprüft.
Foto: Ozan Kose / AFP
Vor wenigen Tagen war der britische Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern von einer unbemannten Drohne iranischer Bauart getroffen worden. Aus Solidarität haben mehrere europäische Staaten ihre militärische Präsenz in der Region verstärkt. Frankreich verlegte drei der größten französischen Kriegsschiffe in Richtung der Konfliktregion.
Zypern ist zweigeteilt. Zwar gehört die gesamte Insel zur EU, doch das EU-Recht gilt faktisch nur im Süden. Im Norden der Insel, der von türkischen Truppen besetzt ist, gibt es die nur von Ankara anerkannte Türkische Republik Nordzypern (KKTC).
Zypern ist zweigeteilt. Zwar gehört die gesamte Insel zur EU, doch das EU-Recht gilt faktisch nur im Süden. Im Norden der Insel, der von türkischen Truppen besetzt ist, gibt es die nur von Ankara anerkannte Türkische Republik Nordzypern (KKTC).
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Human Rights Watch wirft Israel den Einsatz von weißem Phosphor im Libanon vor
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) geht davon aus, dass das israelische Militär Anfang März bei einem Angriff auf ein Dorf im Süden des Libanon »rechtswidrig« Granaten eingesetzt hat, die weißen Phosphor enthielten. Dabei handelt es sich um eine umstrittene Brandmunition.
Menschenrechtsaktivisten betonen, dass der Einsatz von weißem Phosphor gegen internationales Recht verstößt, wenn die glühend heiße Chemikalie in bewohnte Gebiete abgefeuert wird. Sie kann Gebäude in Brand setzen und menschliches Fleisch bis auf die Knochen verbrennen. Überlebende sind selbst bei kleineren Verbrennungen von Infektionen sowie Organ- oder Atemversagen bedroht.
Menschenrechtsaktivisten betonen, dass der Einsatz von weißem Phosphor gegen internationales Recht verstößt, wenn die glühend heiße Chemikalie in bewohnte Gebiete abgefeuert wird. Sie kann Gebäude in Brand setzen und menschliches Fleisch bis auf die Knochen verbrennen. Überlebende sind selbst bei kleineren Verbrennungen von Infektionen sowie Organ- oder Atemversagen bedroht.
Human Rights Watch kommt nach der Verifikation von sieben Bildern aus der Region zu dem Schluss, dass Israel in dem südlibanesischen Dorf Yohmor mit Artillerie weißen Phosphor auf Wohngebiete abfeuerte. Dies geschah demnach wenige Stunden nachdem das israelische Militär die Bewohner des Dorfes und Dutzender weiterer Orte im Südlibanon zur Evakuierung aufgefordert hatte. HRW zufolge könne nicht unabhängig festgestellt werden, ob sich noch Anwohner in dem Gebiet befänden oder ob jemand zu Schaden gekommen sei.
Das israelische Militär reagierte zunächst nicht auf eine Bitte der Nachrichtenagentur AP um Stellungnahme. In der Vergangenheit hatte es stets beteuert, weißen Phosphor als Nebelwand und nicht zur Bekämpfung von Zivilisten einzusetzen.
Das israelische Militär reagierte zunächst nicht auf eine Bitte der Nachrichtenagentur AP um Stellungnahme. In der Vergangenheit hatte es stets beteuert, weißen Phosphor als Nebelwand und nicht zur Bekämpfung von Zivilisten einzusetzen.
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Ölpreis schießt weiter in die Höhe
Die Ölpreise machen bei der kritischen Marke von 100 US-Dollar offenbar noch lange nicht Schluss: In der Nacht auf Montag ist der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent auf fast 120 Dollar gestiegen. Am Morgen lag er bei etwas mehr als 115 Dollar.
Damit ist die Referenzsorte des Großteils der weltweit gehandelten Ölsorten so teuer wie seit Sommer 2022 nicht mehr. Seit dem Start des Irankriegs vor etwas mehr als einer Woche beläuft sich das Plus auf fast 60 Prozent.
Damit ist die Referenzsorte des Großteils der weltweit gehandelten Ölsorten so teuer wie seit Sommer 2022 nicht mehr. Seit dem Start des Irankriegs vor etwas mehr als einer Woche beläuft sich das Plus auf fast 60 Prozent.
Noch stärker ist der Anstieg bei der US-Sorte WTI. Dieses verteuerte sich in der Nacht auf Montag auf ebenfalls knapp 120 US-Dollar. Zuletzt lag der Preis bei rund 113 US-Dollar – ein Plus von knapp 70 Prozent seit dem Beginn der Angriffe.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Artikelüberschrift hieß es, der Ölpreis habe in der Nacht zu Montag die 120-Dollar-Marke gerissen. Tatsächlich lag er nur bei fast 120 US-Dollar. Wir haben den Fehler korrigiert.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Artikelüberschrift hieß es, der Ölpreis habe in der Nacht zu Montag die 120-Dollar-Marke gerissen. Tatsächlich lag er nur bei fast 120 US-Dollar. Wir haben den Fehler korrigiert.
Benzinpreise an einer Tankstelle in Portland, USA. Foto: Jenny Kane / AP / dpa
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Hisbollah vermeldet Kämpfe gegen israelische Helikopter
Die Hisbollah will ein gutes Dutzend israelische Armee-Helikopter im Osten des Libanon angegriffen haben. Rund 16 Hubschrauber seien über die Grenze zu Syrien in den libanesischen Luftraum eingedrungen, erklärte die Miliz. Hisbollah-Kämpfer hätten »mit den geeigneten Waffen« das Feuer auf die Helikopter und die eindringenden Truppen eröffnet. Die Kämpfe dauerten demnach an. Wie zwei Hisbollah-Funktionäre der Nachrichtenagentur AFP berichteten, wurde in der östlichen Bekaa-Region ein israelischer Helikopter abgeschossen.
Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von »heftigen Zusammenstößen« bei Abwehreinsätzen gegen israelische Truppen, die mit Helikoptern in der Umgebung des Ortes Nabi Scheet in Bekaa landeten.
Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu den Geschehnissen.
Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von »heftigen Zusammenstößen« bei Abwehreinsätzen gegen israelische Truppen, die mit Helikoptern in der Umgebung des Ortes Nabi Scheet in Bekaa landeten.
Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu den Geschehnissen.
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USA erwägen weitere Lockerung von Sanktionen für russisches Öl
Wegen der angespannten Situation auf dem Ölmarkt hat US-Finanzminister Scott Bessent die Möglichkeit einer weiteren Lockerung der Sanktionen auf russisches Öl ins Spiel gebracht. »Wir könnten weitere russische Öllieferungen von Sanktionen befreien«, sagte Bessent dem Sender Fox Business.
Es gebe Hunderte Millionen Barrel sanktionierten Rohöls auf dem Wasser, so Bessent. Würde sein Ministerium die Sanktionen lockern, könnte das Angebot sofort erhöht werden. Diese Möglichkeit werde derzeit geprüft. Mehr Öl auf dem Markt würde dem jüngsten Preisanstieg infolge des Irankriegs entgegenlaufen, so die Logik hinter der Erwägung. »Wir werden weiterhin regelmäßig Maßnahmen ankündigen, um den Markt während dieses Konflikts zu entlasten.«
Zuvor hatten die USA indischen Raffinerien bereits erlaubt, für einen begrenzten Zeitraum schon auf Tanker verladenes russisches Öl zu kaufen. Das Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte Bessent auf der Plattform X mit.
Es gebe Hunderte Millionen Barrel sanktionierten Rohöls auf dem Wasser, so Bessent. Würde sein Ministerium die Sanktionen lockern, könnte das Angebot sofort erhöht werden. Diese Möglichkeit werde derzeit geprüft. Mehr Öl auf dem Markt würde dem jüngsten Preisanstieg infolge des Irankriegs entgegenlaufen, so die Logik hinter der Erwägung. »Wir werden weiterhin regelmäßig Maßnahmen ankündigen, um den Markt während dieses Konflikts zu entlasten.«
Zuvor hatten die USA indischen Raffinerien bereits erlaubt, für einen begrenzten Zeitraum schon auf Tanker verladenes russisches Öl zu kaufen. Das Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte Bessent auf der Plattform X mit.
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Philippinen ordnen Viertagewoche an, um Energie zu sparen
Wegen der steigenden Energiepreise führen die Philippinen vorübergehend eine Viertagewoche für viele staatliche Behörden ein. Die Regierung in Manila reagiert damit auf die wirtschaftlichen Folgen der Eskalation zwischen Israel, den USA und Iran, die zu höheren Ölpreisen geführt hat (mehr dazu hier). Die Regelung gilt jedoch nicht für wichtige Dienste wie Polizei, Feuerwehr und andere Notfallkräfte.
Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete auch an, dass alle staatlichen Behörden ihren Strom- und Treibstoffverbrauch um 10 bis 20 Prozent senken sollen. Nicht zwingend notwendige Dienstreisen und Aktivitäten – etwa Studienreisen oder Treffen, die online stattfinden können – sollen vorübergehend ausgesetzt werden. Der südostasiatische Inselstaat ist stark von Energieimporten abhängig. »Wir sind Opfer eines Kriegs, den wir uns nicht ausgesucht haben«, teilte Marcos Jr. mit.
Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete auch an, dass alle staatlichen Behörden ihren Strom- und Treibstoffverbrauch um 10 bis 20 Prozent senken sollen. Nicht zwingend notwendige Dienstreisen und Aktivitäten – etwa Studienreisen oder Treffen, die online stattfinden können – sollen vorübergehend ausgesetzt werden. Der südostasiatische Inselstaat ist stark von Energieimporten abhängig. »Wir sind Opfer eines Kriegs, den wir uns nicht ausgesucht haben«, teilte Marcos Jr. mit.
Präsident Ferdinand Marcos Jr. . Foto: Gerard V. Carreon / AP / dpa
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Teil des US-Botschaftspersonals soll Saudi-Arabien verlassen
Die USA haben angesichts von Sicherheitsrisiken wegen des Irankriegs einen Teil ihres Botschaftspersonals in Saudi-Arabien angewiesen, das Land zu verlassen. Das US-Außenministerium ordnete die Ausreise des nicht für Notfälle benötigten Personals sowie der Angehörigen von Botschaftsmitarbeitern an, erklärte die Behörde. Damit verschärfte sie eine vorige Empfehlung: Seit vergangener Woche hatte es schon eine Erlaubnis für diese Personengruppen zur Ausreise gegeben.
US-Botschaft in Riad (am vergangenen Dienstag nach einem Drohnenangriff). Foto: AFP
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Die Regierung in Bahrain gibt neue Informationen über die Folgen des iranischen Drohnenangriffs bekannt: Demnach wurden auf der Insel Sitra mindestens 32 Menschen verletzt. Vier Personen hätten schwere Verletzungen erlitten, darunter auch Kinder. Alle Verletzten seien Bürger des Königreichs.
Bahrain meldet Verletzte bei iranischem Drohnenangriff
Der Golfstaat Bahrain ist erneut Ziel eines Angriffs Irans geworden. Das Innenministerium des Landes meldet mehrere Verletzte durch eine Attacke mit Drohnen auf der südlich der Hauptstadt Manama gelegenen Insel Sitra. Mehrere Häuser seien beschädigt worden.
Schon am Sonntagvormittag hatte das Ministerium gemeldet, Iran habe eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt. Es handle sich um »iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele« richte, hieß es. Warum dieser Angriff ein gefährliches Signal für die ganze Region ist, erklärt hier Dunja Ramadan, SPIEGEL-Korrespondentin für die arabische Welt.
Schon am Sonntagvormittag hatte das Ministerium gemeldet, Iran habe eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt. Es handle sich um »iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele« richte, hieß es. Warum dieser Angriff ein gefährliches Signal für die ganze Region ist, erklärt hier Dunja Ramadan, SPIEGEL-Korrespondentin für die arabische Welt.
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Israel greift Iran und Libanon an
Die israelische Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele in Iran und im Libanon fort.
- Die Luftwaffe habe eine neue Welle an Attacken gegen Infrastruktur der iranischen Führung im Zentrum des Landes begonnen, teilte die Armee mit.
- Zudem sei erneut Infrastruktur der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen worden.
Derweil gab die Armee Entwarnung für die eigene Bevölkerung, nachdem Iran zuvor erneut Raketen auf Israel gefeuert hatte.
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Wer entscheidet, ob es zu einem Kriegsende kommt? Das sagt Trump
Der US-Präsident hat sich am Sonntag (Ortszeit) kurz Zeit genommen, um mit der Zeitung »Times of Israel« zu telefonieren. Dabei wurde Donald Trump unter anderem gefragt, ob er allein die Entscheidung zu einem möglichen Kriegsende treffen werde – oder ob der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu ein Mitspracherecht habe. »Ich denke, es ist eine gemeinsame Entscheidung... ein bisschen«, antwortete Trump. »Wir haben darüber gesprochen. Ich werde zum richtigen Zeitpunkt eine Entscheidung treffen, aber alles wird berücksichtigt werden.«
Der US-Präsident wiederholte auch seine Aussage, wonach Iran Israel zerstört hätte, wenn er und Netanyahu nicht eingegriffen hätten. »Iran wollte Israel und alles andere um es herum zerstören... Wir haben zusammengearbeitet. Wir haben ein Land zerstört, das Israel zerstören wollte.«
Mehr zu Trumps Entscheidung, Iran anzugreifen, erfahren Sie in der aktuellen SPIEGEL-Titelstory: Der Wutkrieger
Der US-Präsident wiederholte auch seine Aussage, wonach Iran Israel zerstört hätte, wenn er und Netanyahu nicht eingegriffen hätten. »Iran wollte Israel und alles andere um es herum zerstören... Wir haben zusammengearbeitet. Wir haben ein Land zerstört, das Israel zerstören wollte.«
Mehr zu Trumps Entscheidung, Iran anzugreifen, erfahren Sie in der aktuellen SPIEGEL-Titelstory: Der Wutkrieger
Netanyahu und Trump (im Dezember 2025 in Florida). Foto: Jonathan Ernst / Reuters
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Katar: Fehleinschätzung Irans hat »alles zerstört«
Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, der Ministerpräsident Katars, hat dem Sender Sky News ein Interview gegeben. »Wir werden weiterhin mit den Iranern sprechen und uns um eine Deeskalation bemühen«, sagte er dabei und rief auch die USA auf, zu deeskalieren. Diplomatie sei nach wie vor der einzige gangbare Weg aus der Krise.
Al Thani erklärte auch: Was geschehen sei, habe das Vertrauen in die Beziehungen zu Iran erheblich erschüttert. »Die Fehleinschätzung der Iraner, die Golfstaaten anzugreifen, hat alles zerstört.« Der Premier sprach laut Sky News von einem »großen Gefühl des Verrats«: Nur eine Stunde nach Kriegsbeginn seien Katar und weitere Golfstaaten angegriffen worden. »Das hätten wir von unserem Nachbarn nie erwartet.«
Al Thani erklärte auch: Was geschehen sei, habe das Vertrauen in die Beziehungen zu Iran erheblich erschüttert. »Die Fehleinschätzung der Iraner, die Golfstaaten anzugreifen, hat alles zerstört.« Der Premier sprach laut Sky News von einem »großen Gefühl des Verrats«: Nur eine Stunde nach Kriegsbeginn seien Katar und weitere Golfstaaten angegriffen worden. »Das hätten wir von unserem Nachbarn nie erwartet.«
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Börsen in Ostasien brechen ein
Der Ölpreis steigt und steigt. Die Börsen in Ostasien reagieren mit heftigen Verlusten: In Tokio stürzte der Nikkei-Index für 225 führende Werte im frühen Handel um mehr als 6 Prozent unter die Marke von 53.000 Zählern. Rund 25 Minuten nach Handelsbeginn notierte der asiatische Leitindex bei einem satten Minus von 3,409,92 Punkten oder 6,13 Prozent bei einem Zwischenstand von 52.210,92 Punkten.
Hohe Verluste verzeichnete auch die Börse in Südkorea. In Seoul verzeichnete der KOSPI nach Handelsbeginn zeitweise ein Minus von 378,55 Punkten – oder knapp 7 Prozent – bei einem Stand von 5.200,17 Zählern.
Der Ölpreis war zuvor infolge des Irankriegs erstmals seit Jahren wieder auf über 100 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) angestiegen. Der Import von Öl ist für die ostasiatischen Volkswirtschaften von herausragender Bedeutung.
Aktienhändler in Seoul (am Freitag). Foto: Ahn Young-joon / AP
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Israels Armee meldet neue Raketenangriffe aus Iran
Laut dem israelischen Militär hat Iran erneut Raketen abgefeuert: In der Küstenmetropole Tel Aviv und anderen Gebieten des jüdischen Staates heulten in der Nacht die Sirenen, die Flugabwehr war im Einsatz, wie das Militär auf Telegram mitteilt.
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Bahrain meldet Verletzte bei iranischem Drohnenangriff
Der Golfstaat Bahrain ist erneut Ziel eines Angriffs Irans geworden. Das Innenministerium des Landes meldet mehrere Verletzte durch eine Attacke mit Drohnen auf der südlich der Hauptstadt Manama gelegenen Insel Sitra. Mehrere Häuser seien beschädigt worden.
Schon am Sonntagvormittag hatte das Ministerium gemeldet, Iran habe eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt. Es handle sich um »iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele« richte, hieß es. Warum dieser Angriff ein gefährliches Signal für die ganze Region ist, erklärt hier Dunja Ramadan, SPIEGEL-Korrespondentin für die arabische Welt.
Schon am Sonntagvormittag hatte das Ministerium gemeldet, Iran habe eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt. Es handle sich um »iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele« richte, hieß es. Warum dieser Angriff ein gefährliches Signal für die ganze Region ist, erklärt hier Dunja Ramadan, SPIEGEL-Korrespondentin für die arabische Welt.
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Trump tut steigenden Ölpreis als geringes Übel ab
Der Irankrieg treibt den Ölpreis immer weiter, zuletzt über die kritische Marke von 100 US-Dollar pro Barrel. Für viele Verbraucher bedeutet dies zusätzliche finanzielle Belastungen durch höhere Spritpreise. Doch nach den Worten von US-Präsident Donald Trump ist das nur ein kleines, notwendiges Opfer angesichts der Bedrohung durch das iranische Atomprogramm.
»Kurzfristige Ölpreise, die schnell wieder sinken werden, wenn die Zerstörung des iranischen Atomprogramms beendet ist, sind ein sehr kleiner Preis, der für Sicherheit und Frieden in den USA und auf der Welt zu zahlen ist«, schrieb Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. »Nur Narren würden anders denken«, fügte er hinzu.
Trotz dieser Durchhalteparolen dürfte auch Trump klar sein, dass steigende Preise an den Tankstellen sehr schnell zu einem politischen Problem für ihn werden dürften.
Foto: Aaron Schwartz / Reuters
Der Ölpreis war bei US-Handelsbeginn am Sonntag erneut gestiegen. Mit einem Preis von zwischenzeitig 109,17 US-Dollar (94,6 Euro) pro Barrel verteuerte sich die US-Sorte WTI um 20 Prozent – so hoch war der Preis seit Beginn des russischen Kriegs in der Ukraine im Februar 2022 nicht mehr. Die Nordsee-Sorte Brent kostete pro Barrel zwischenzeitig 110,35 US-Dollar, ein Anstieg von 19 Prozent.
Seit Beginn des Irankriegs am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und Iran wird vom iranischen Militär kontrolliert.
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Ölpreis steigt weit über die kritische 100-Dollar-Marke
An den Tankstellen dürfte es bald noch einmal deutlich unangenehmer werden. Der Ölpreis ist infolge des Irankriegs erstmals seit Jahren wieder auf über 100 US-Dollar angestiegen.
Der Preis für die in Europa maßgebliche Nordseesorte Brent stieg zeitweise um knapp 19 Prozent auf fast 110 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Unmittelbar zuvor war zum Handelsbeginn in Chicago die in den USA bestimmende Sorte West Texas Intermediate (WTI) über die Marke von 100 Dollar gesprungen – ein Preisniveau, das es zuletzt 2022 gegeben hatte.
Der Preis für die in Europa maßgebliche Nordseesorte Brent stieg zeitweise um knapp 19 Prozent auf fast 110 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Unmittelbar zuvor war zum Handelsbeginn in Chicago die in den USA bestimmende Sorte West Texas Intermediate (WTI) über die Marke von 100 Dollar gesprungen – ein Preisniveau, das es zuletzt 2022 gegeben hatte.
- Analyse zum steigenden Ölpreis und den Folgen: So machtlos sind Sie an der Tankstelle
Tankstelle in Deutschland: Preise steigen und steigen. Foto: Frank Hoermann / Imago
Am Freitagnachmittag war Brent-Rohöl zur Lieferung im Mai noch erstmals seit April 2024 mit über 90 US-Dollar gehandelt worden. Vor Beginn des Irankriegs vor gut einer Woche lag der Preis noch um die 70 Dollar pro Barrel – und ist damit um mehr als 50 Prozent gestiegen. Auch die Spritpreise sind seither deutlich angestiegen.
Seit den amerikanisch-israelischen Angriffen auf Iran passieren kaum noch Schiffe die Meerenge von Hormus am Persischen Golf. Durch diese wird in Friedenszeiten täglich rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels transportiert. Sie ist auch sehr wichtig für den Transport von Flüssiggas, etwa aus Katar. Aufgrund der de facto Blockade der Meerenge von Hormus gehen den Produzenten teils die Lagerkapazitäten aus.
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Nun bricht bereits der zehnte Tag im Irankrieg an. Hier finden Sie den Newsblog mit allen Ereignissen von gestern zum Nachlesen.
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Erstmals Tote in Saudi-Arabien gemeldet
Zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs ist es in Saudi-Arabien nach einem mutmaßlich iranischen Angriff zu Todesfällen gekommen. Zwei Menschen seien beim Einschlag eines Geschosses in ein Wohngebäude im Gouvernement al-Chardsch südöstlich der Hauptstadt Riad getötet worden, sagte ein Sprecher des saudischen Zivilschutzes laut einer Regierungsmitteilung. Bei den Opfern soll es sich demnach um einen indischen und einen bangladeschischen Staatsbürger gehandelt haben.
Zwölf Menschen, die alle aus Bangladesch stammen, seien bei dem Vorfall zudem verletzt worden, hieß es weiter. Das betroffene Gebäude gehöre zu einer Reinigungsfirma, so die Mitteilung. Versuche, zivile Einrichtungen zu treffen, seien ein eklatanter Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht, wurde der Sprecher zitiert. Zur genauen Herkunft des Geschosses äußerte er sich jedoch nicht.
- Mehr zum Dilemma der Golfstaaten im Irankrieg lesen Sie hier in der Analyse
Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan Airbase (am 21. Februar). Foto: Plant Labs / Reuters
Am Abend teilte das saudische Verteidigungsministerium mit, dass zwei Drohnen, die auf das Ölfeld Schaiba zusteuerten, abgefangen und zerstört worden seien.
Im Gouvernement al-Chardsch befindet sich der auch von den USA genutzte Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan Airbase, der immer wieder von iranischen Geschossen angegriffen wurde – zuletzt ebenfalls am Sonntag. Saudi-Arabien betonte aber, dass die Basis nicht als Ausgangspunkt für die jüngsten Angriffe auf Iran gedient habe.
Im Gouvernement al-Chardsch befindet sich der auch von den USA genutzte Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan Airbase, der immer wieder von iranischen Geschossen angegriffen wurde – zuletzt ebenfalls am Sonntag. Saudi-Arabien betonte aber, dass die Basis nicht als Ausgangspunkt für die jüngsten Angriffe auf Iran gedient habe.
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Susanne Koelbl
Auslandsressort
Blitzanalyse: Mojtaba Khamenei ist Hardliner – wie sein Vater
Der sogenannte Expertenrat, ein Gremium aus 88 Klerikern, das über die Nachfolge des Geistlichen Führers entscheidet, hat gewählt: Mojtaba Khamenei, Sohn des am 28. Februar in Teheran getöteten Ali Khamenei, übernimmt das höchste Staatsamt. Damit konzentriert sich die Macht in Iran erneut in den Händen eines Einzelnen.
Mojtaba Khamenei ist so wie sein Vater ein politischer Hardliner und Kleriker. Er pflegt enge Verbindungen zu den Revolutionswächter, in deren Habib-Bataillon er bereits mit 16 Jahren im Iran-Irak-Krieg kämpfte. Dieses Bataillon kontrolliert auch die Basidsch-Milizen, die für die Erschießung Tausender Demonstranten im Januar verantwortlich sind. Mojtaba gilt zudem als treibende Kraft hinter der Niederschlagung der Grünen Bewegung und der Proteste nach dem Tod der Kurdin Jina Mahsa Amini.
Foto: Abedin Taherkenareh / EPA
Obwohl er kein offizielles Amt innehatte, übte Mojtaba als stellvertretender Bürochef seines Vaters in den letzten Jahren erheblichen Einfluss aus. Ali Khamenei selbst hatte sich gegen Dynastien ausgesprochen und kritisierte Mojtabas Nominierung als Nachfolger. Zudem fehlt Mojtaba der Ajatollah-Rang, der eigentlich Voraussetzung für das Amt ist. Seine Wahl wurde jedoch vom Sicherheitsapparat durchgesetzt.
Wie sein Vater verfolgt der 56-Jährige eine kompromisslose antiwestliche Politik. Sein oberstes Ziel ist der Erhalt des Regimes und der sogenannten Achse des Widerstands, zu der Hisbollah, Hamas und die Houthis gehören. Verhandlungen mit den USA und Israel lehnt er strikt ab. Mojtaba gilt als noch brutaler in der Unterdrückung als sein Vater.
Im Krieg setzt er auf eine Strategie der Ausdauer: Den Konflikt so lange wie möglich in die Länge ziehen und den Gegner sowie dessen Verbündete am Golf maximal schädigen. Seine schärfsten Waffen sind Angriffe auf US-Basen, Hotelanlagen und Infrastruktur in den Nachbarländern sowie die Drohung, die Straße von Hormus zu schließen, durch die über 20 Prozent der weltweiten Energielieferungen fließen. Unter seiner Führung droht kein Regime-Kollaps. Iran bleibt eine Festung des Widerstands, mit seinen Bewohnern als Geiseln.
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Staatsmedien: Mojtaba Khamenei ist neuer Oberster Führer
Mojtaba Khamenei ist neuer Oberster Führer Irans und Nachfolger seines Vaters, dem getöteten Ajatollah Ali Khamenei. Der Oberste Führer der Islamischen Republik hat das letzte Wort in allen politischen und militärischen Belangen.
Gemäß der iranischen Verfassung bestimmen die 88 Geistlichen im Expertenrat das neue Staatsoberhaupt. Nach unbestätigten Berichten galten bereits der nun gewählte Mojtaba Khamenei, sowie Hassan Khomeini, der Enkel des Revolutionsführers Ruhollah Khomeini, als die beiden wichtigsten Kandidaten.
- Lesen Sie hier mehr zu Mojtaba Khamenei
Foto: Rouzbeh Fouladi / Middle East Images / PA
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Parlamentspräsident: Iran strebt keinen Waffenstillstand an
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf sagt, Teheran strebe keinen Waffenstillstand an, und fügt hinzu, dass die »Aggressoren« bestraft werden müssten. »Wenn der Feind uns aus irgendeinem Land angreift, wird Teheran entschlossen reagieren«, sagte er im iranischen Staatsfernsehen.
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Siebter US-Soldat tot
Ein weiterer Angehöriger der US-Streitkräfte ist an den Folgen seiner Verletzungen gestorben, die er vor einer Woche bei den ersten Gegenangriffen Irans erlitten hatte. Damit steigt die Zahl der US-Soldaten, die bisher im Krieg mit Iran getötet wurden, auf sieben, teilte das US-Militär mit.
»Letzte Nacht ist ein US-Soldat an den Folgen seiner Verletzungen gestorben, die er bei den ersten Angriffen des iranischen Regimes im Nahen Osten erlitten hatte. Der Soldat wurde am 1. März bei einem Angriff auf US-Truppen im Königreich Saudi-Arabien schwer verletzt«, erklärte das US-Central-Command am Sonntagabend. Die Identität des Soldaten werde bis 24 Stunden nach Benachrichtigung der nächsten Angehörigen zurückgehalten.
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Israel will Hauptquartier der Luftwaffe Irans zerstört haben
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben das Hauptquartier der Luftwaffe der Revolutionswächter in der iranischen Hauptstadt Teheran zerstört. Von dort aus seien die iranischen Angriffe mit Raketen und Drohnen auf Israel und andere Länder der Region organisiert und gesteuert worden, sagte Armeesprecher Effie Defrin bei einer Online-Pressekonferenz. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen und iranische Stellen äußerten sich nicht.
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Trump über Khamenei-Nachfolger: »Wenn er nicht unsere Zustimmung erhält, wird er nicht lange im Amt bleiben«
US-Präsident Donald Trump hat sich im Interview mit dem US-Sender ABC erneut zum nächsten Obersten Führer in Iran geäußert. Derjenige, der gewählt wird, würde »nicht lange durchhalten«, wenn die Iraner nicht zuerst sein Einverständnis erhalten, sagte Trump. »Wenn er nicht unsere Zustimmung erhält, wird er nicht lange im Amt bleiben«, so der US-Präsident. »Wir wollen sicherstellen, dass wir nicht alle zehn Jahre zurückkommen müssen«, vor allem, wenn dann kein Präsident mehr wie Trump selbst im Weißen Haus säße, der dies nicht durchziehen würde.
Auf die Frage, ob er bereit wäre, jemanden mit Verbindungen zum alten Regime zu akzeptieren, antwortete Trump: »Ja, um einen guten Führer auszuwählen, würde ich das tun, ja, das würde ich. Es gibt zahlreiche Menschen, die dafür infrage kommen könnten.«
Foto: Mark Schiefelbein / AP
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Verkündung von Khamenei-Nachfolger wohl in Kürze
Die Verkündung des neuen Obersten Führers Irans steht offenbar kurz bevor. Der Expertenrat, ein Gremium aus 88 Klerikern, soll das neue Oberhaupt gewählt haben. Der Name Khamenei soll Berichten zufolge bleiben. Hosseinali Eshkevari, Mitglied des iranischen Expertenrats, sagte demnach, der neue Oberste Führer sei ausgewählt worden und werde bald von offiziellen Stellen bekannt gegeben.
»Mit der Mehrheit der Stimmen wurde die Person gewählt, die den Weg von Imam Khomeini und den Weg des Märtyrers Imam Khamenei fortsetzen wird. Der Name Khamenei wird weiter bestehen. Die Wahl ist abgeschlossen und wird bald bekannt gegeben«, sagte Eshkevari in einem Video, das von iranischen Medien ausgestrahlt wurde.
Alles deutet also weiter auf Mojtaba Khamenei als Nachfolger für seinen Vater hin.
Alles deutet also weiter auf Mojtaba Khamenei als Nachfolger für seinen Vater hin.
Foto: Abedin Taherkenareh / EPA
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US-Energieminister: USA wollen keine Öl- oder Gas-Anlagen angreifen
Der US-Energieminister Chris Wright hat im Interview mit CNN gesagt, dass die USA die Energie-Infrastruktur Irans bei ihren Angriffen verschonen würden. Die US-Armee greife in Iran keinerlei Öl- oder Gas-Anlagen an, sagte Wright dem US-Sender. Zu einem israelischen Angriff auf Öldepots in und nahe der iranischen Hauptstadt Teheran am Samstag sagte der Minister, dabei habe es sich um »örtliche Treibstofflager zum Auffüllen des Benzintanks« gehandelt.
Angesichts der massiv gestiegenen Ölpreise auf dem Weltmarkt sagte Wright, die Auswirkungen des Irankrieges seien vorübergehend – »im schlimmsten Fall ein paar Wochen, aber nicht Monate«.
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Iran droht mit weiteren Vergeltungsschlägen
Die iranischen Revolutionswächter drohen mit Vergeltungsschlägen, sollten die Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes nicht aufhören. Iran werde in diesem Fall mit ähnlichen Aktionen in der Region antworten, zitieren staatliche Medien einen Sprecher der Revolutionswächter.
Die Regierungen anderer mehrheitlich muslimischer Staaten in der Region müssten die USA und Israel »so schnell wie möglich« vor weiteren Angriffen warnen, erklärte das zentrale iranische Militärkommando im Staatsfernsehen, nachdem Israel Öldepots in und nahe Teheran bombardiert hatte.
Die Regierungen anderer mehrheitlich muslimischer Staaten in der Region müssten die USA und Israel »so schnell wie möglich« vor weiteren Angriffen warnen, erklärte das zentrale iranische Militärkommando im Staatsfernsehen, nachdem Israel Öldepots in und nahe Teheran bombardiert hatte.
Andernfalls werde die iranische Armee »ähnliche Schritte in der Region ergreifen«, erklärte die Armeeführung. »Wenn ihr mit Ölpreisen von mehr als 200 Dollar pro Barrel zurechtkommt, spielt nur weiter dieses Spiel.«
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Briten haben Drohne über Irak abgefangen
Das britische Verteidigungsministerium hat bestätigt, dass britische Streitkräfte Samstagabend erfolgreich eine Drohne abgeschossen haben, die von Iran aus in Richtung Irak abgefeuert worden war.
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Liebe Leserinnen und Leser,
der Irankrieg geht weiter. Nach dem gemeinsamen Angriff Israels und der USA auf Iran führt Teheran weiter Gegenschläge aus. Hier im Liveblog halten wir Sie über alle wichtigen Entwicklungen weiter auf dem Laufenden. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und unseren Korrespondentenbüros weltweit. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
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Mit Material der Agenturen








