Im Hamburger Stadtteil Neugraben ist auf einen fahrenden Linienbus geschossen worden. Verletzt wurde niemand, wie ein Mitarbeiter des Lagediensts der Polizei Hamburg mitteilte. Demnach wurden in einer Scheibe des Busses Einschusslöcher festgestellt. Die Scheibe wurde stark beschädigt.
Zeugen hatten am Freitagabend schussähnliche Geräusche gehört und die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der mutmaßliche Täter bereits geflohen. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifenwagen in der Umgebung, zunächst ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hintergründe und Motiv waren zunächst unklar. Mordkommission und Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen auf.
Ermittler finden Waffe
Ersten Erkenntnissen der Behörden zufolge war es zunächst zu einem Streit gekommen, wie die Polizei Hamburg mitteilte. Eine 16-Jährige suchte demnach Schutz in einem Bus der Linie 251 vor drei männlichen Jugendlichen. Kurz nach dem Anfahren des Busses hörten Passagiere Schussgeräusche.
Am Samstag durchsuchten Beamte mehrere Wohnungen in den Hamburger Stadtteilen Neuenfelde und Bahrenfeld. Im Keller eines 17-Jährigen fand die Polizei eine Schusswaffe, bei der es sich um eine Luftdruckwaffe handeln soll.
