Er ist zurück – aber weiter ein »Non-working royal«, öffentliche Auftritte stehen trotzdem auf dem Programm: Drei Wochen nach seiner Rückkehr hat der britische Prinz Harry, 42, seinen ersten größeren Auftritt in seiner Heimat Großbritannien absolviert. Er nahm an der ersten Verleihung der »Invictus Spirit Awards« in London teil. Die Veranstaltung ist mit den »Invictus Games« verbunden – einem von ihm gegründeten Sportwettbewerb für kriegsversehrte Soldatinnen und Soldaten.
Seine Frau Herzogin Meghan begleitete ihn nicht. Bei seiner Ankunft posierte Harry im Smoking und mit Orden dekoriert für Fotos mit Veteranen. Er sagte, es sei »schön, wieder auf britischem Boden zu sein«.
Rede bei Wohltätigkeitsorganisation
Zuvor hielt Harry eine Rede bei einer Veranstaltung, die von der Wohltätigkeitsorganisation »Save the Children« und dem Imperial College London ausgerichtet wurde. Thema war die bessere Versorgung von Kindern, die in Konflikten verwundet werden.
Früher im September hatte Harry bereits ein Podcast-Studio in London besucht.
Keine »working royals« mehr
Harry und Meghan hatten sich Anfang 2020 im Zuge eines Zerwürfnisses mit der königlichen Familie von ihren royalen Pflichten zurückgezogen. Vor drei Wochen kehrten das Paar und die beiden Kinder aus den USA nach Großbritannien zurück.
Auch nach ihrer Rückkehr ins Vereinigte Königreich gehören sie nicht zum engeren Kreis der Royal Family als »working royals«, wie der Palast auf Wunsch von König Charles III., 77, in einem Schreiben klarstellte.
Unter »working royals« versteht man diejenigen Mitglieder der Familie, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen und im Gegenzug aus der Staatskasse finanziert werden und engmaschigen Personenschutz durch die Polizei erhalten.
Die Anreden als »Königliche Hoheiten« werden demnach weiter nicht verwendet, und ihr wohltätiges Engagement sei ihre persönliche Angelegenheit.
Aufsehenerregendes Buch von Dianas Bruder
Unterdessen erregt ein Buch von Fürstin Dianas Bruder Charles Spencer die britische Öffentlichkeit. Darin behaupte er, Dianas Ex-Mann, der heutige König Charles III., habe nach ihrem Tod »euphorisch« gewirkt und erklärt, sie werde »schon bald« vergessen sein. Das Königshaus wies die Anschuldigungen zurück.
Harry und Meghan sind zurück in Großbritannien – und damit wieder näher an der Familie, von der sie sich unter Getöse gelöst hatten. Gibt es nun die große Versöhnung oder eine Royal-Alternative? Mehr über die Rückkehr lesen Sie hier .
