Auf Bildern ist zu sehen, wie mehrere Autos von oben bis unten mit Gülle bedeckt sind: In Großbritannien soll ein Landwirt mit drastischen Mitteln gegen Falschparker auf dem von ihm gepachteten Grundstück vorgegangen sein.
Wie der Sender ITV berichtet, bestätigte die örtliche Polizei, dass Meldungen über Autos eingegangen seien, die offenbar mit Kuhmist und -gülle besprüht worden seien. Ob alle Autos die Fenster geschlossen hatten, ist nicht überliefert.
Nach dem Vorfall in der Nähe von Rydal im Lake District im Norden Englands vor wenigen Tagen soll die nahe gelegene Waschanlage gut besucht gewesen sein, heißt es weiter. Näher habe sich ein Mitarbeiter der Werkstatt, in der sich die Waschanlage befindet, aber nicht äußern wollen.
Wie sehr die Autos mit dem Dung eingedeckt worden sind, zeigen jedoch Clips, die in den sozialen Medien verbreitet werden:
@itvnews Drivers who parked their cars on a farmer's land in the Lake District returned to find their vehicles had been covered in suspected manure. Cumbria Police says that reports were made on Tuesday about cars that had been been sprayed with what appeared to be cow slurry at a site near Rydal. Photos posted to social media by holidaymakers and locals showed dozens of cars covered in muck, with many driving to the local car wash.
♬ original sound - ITV News
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Die britische »Daily Mail « berichtete ebenfalls über die stinkende Attacke. Demnach steckt dahinter ein Schafzüchter, der es satthabe, dass zahlreiche Ausflügler ihre Autos auf dem Grundstück abstellten. Die Autofahrer waren demnach durch ein großes gelbes Schild mit der Aufschrift »Höfliche Bitte. BITTE NICHT AUF DEM FELD PARKEN« gewarnt worden.
Der Bauer rechtfertigte die Aktion laut »Daily Mail« damit, dass er versucht habe, sein Vieh und sein Land zu schützen. »Ich bin nicht stolz auf das, was ich getan habe. Ich habe es aus keinem anderen Grund getan als wegen des Verhaltens der Touristen«, wird er zitiert. »Ich habe es einfach satt, wie sie mit dem Lake District umgehen.«
Der Mann will dem Bericht zufolge auch nicht gegen Gesetze verstoßen haben, weil er nur Autos auf seinem Feld besprüht habe – und macht den Autofahrern Vorwürfe. »Ich habe es satt, von Leuten beschimpft zu werden, wenn ich sie bitte, nicht auf unserem Land zu parken«, wird er zitiert.
Ein kostenpflichtiger Parkplatz in der Nähe war laut »Daily Mail« am Freitag etwa bereits um neun Uhr morgens voll.
