In Los Angeles sind die wichtigsten US-Fernsehpreise verliehen worden. In einer der Hauptkategorien – bestes Drama – gewann wie schon im vergangenen Jahr die Serie »The Pitt«. Sie spielt in der Notaufnahme eines fiktiven Krankenhauses in Pittsburgh und wurde in den USA für ihre humanistische Handlung und die einfühlsamen Figuren gefeiert (mehr zu der Serie hier ).
Zuvor hatte auch Noah Wyle zum zweiten Mal in Folge den Emmy als bester männlicher Hauptdarsteller in einer Dramaserie gewonnen. Er spielt in »The Pitt« die Rolle des Oberarztes Dr. Robinavitch. (Im Interview mit dem SPIEGEL erklärte Wyle, wie die Krankenhausserie ein Leuchtturm in der düsteren Trump-Ära sein kann.)
Zur besten Comedyserie wurde am Montagabend »Widow’s Bay« gekürt (mehr zur Serie erfahren Sie hier ). Insgesamt gewann die Serie 14 Emmys – und brach damit den Rekord von »The Studio«, das im vergangenen Jahr 13 Preise bekommen hatte.
Die Hauptrolle in »Widow’s Bay« spielt Matthew Rhys. Er bekam dafür einen Emmy als bester Darsteller einer Comedyserie. Außerdem gewann er am Montagabend einen Preis als bester Schauspieler in einer Miniserie für »The Beast in Me«. Rhys ist damit der erste Mann, der im selben Jahr zwei Preise als bester Hauptdarsteller gewann.
Schauspieler Rhys mit seinen zwei Emmys
Foto:Jill Connelly / EPA
Für einen Rekord sorgte in Los Angeles auch die Schauspielerin Jean Smart: Sie wurde für ihre Rolle in »Hacks« als beste Schauspielerin in einer Comedyserie ausgezeichnet – und das bereits zum fünften Mal. Damit gewann sie für jede der fünf »Hacks«-Staffeln einen Emmy. Nur Smarts Schauspielkollegin Julia Louis-Dreyfus kommt nah an diesen Rekord heran: Sie wurde für sechs der sieben »Veep«-Staffeln als beste Hauptdarstellerin einer Comedyserie ausgezeichnet.
Zendaya (r.) überreicht Jean Smart ihren Emmy
Foto:Patrick T. Fallon / AFP
Die wichtigsten Gewinnerinnen und Gewinner im Überblick:
Beste Dramaserie: »The Pitt«
Bester Schauspieler in einer Dramaserie: Noah Wyle, »The Pitt«
Beste Schauspielerin in einer Dramaserie: Rhea Seehorn, »Pluribus«
Bester Nebendarsteller in einer Dramaserie: Tom Pelphrey, »Task«
Beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie: Allison Janney, »The Diplomat«
Beste Comedyserie: »Widow’s Bay«
Bester Schauspieler in einer Comedyserie: Matthew Rhys, »Widow’s Bay«
Beste Schauspielerin in einer Comedyserie: Jean Smart, »Hacks«
Beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie: Kate O’Flynn, »Widow’s Bay«
Bester Nebendarsteller in einer Comedyserie: Stephen Root, »Widow’s Bay«
Beste Miniserie oder Anthologie: »DTF St. Louis«
