Das Weiße Haus rüstet sich schon mal für den Kampf: Für die 250-Jahr-Feierlichkeiten der Vereinigten Staaten hat sich der US-Präsident etwas Besonderes einfallen lassen:
Washington, D.C.
Er lässt wieder einmal etwas bauen! Hier, direkt vor seinem Amtssitz, entsteht gerade ein Käfig, das sogenannte Octagon – für Trumps Leidenschaft: Kämpfe der Ultimate Fighting Championship.
Es geht um Mixed Martial Arts, Kampfsport ganz nach der Fasson des US-Präsidenten. Die Veranstaltungen sind ideal für Leute mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne: Ein regulärer Kampf geht über drei Runden à fünf Minuten. Schlagen, treten und ringen – alles ist erlaubt.
Das Spektakel am Weißen Haus soll pünktlich am 14. Juni stattfinden – und fällt, wie soll es anders sein, mit Trumps 80. Geburtstag zusammen.
Die Meinungen dazu: Geteilt.
John Schubert, Tourist aus Michigan
»Das ist cool für Amerika. Daran ist nichts auszusetzen. Es ist eine gute Chance für die Menschen. Völlig in Ordnung.«
Lisa, Touristin aus Oregon
»Nicht gerade begeistert.«
Reporter:
»Finden Sie es angemessen, dass das Weiße Haus so etwas veranstaltet?«
Lisa, Touristin aus Oregon:
»Nein.«
Stefan, Tourist aus Kalifornien
»Es verdeckt die Schönheit des Weißen Hauses wirklich hervorragend, nicht wahr? Ich finde das wirklich verabscheuenswürdig, aber was soll's.«
Der Kampfschauplatz wird auf dem Südrasen des Weißen Hauses errichtet. Hier finden gewöhnlich harmlosere Events statt – wie das alljährliche Ostereier-Rollen. Jetzt sollen 4000 Sitzplätze für einen Käfigkampf entstehen – weitere 100.000 Fans sollen das Spektakel auf Leinwänden in nahe gelegen Parks sehen können.
Ein deutscher Tourist übt sich in Diplomatie:
Jakob Resse, Tourist aus Deutschland
»Das ist eine coole Sache, man kann es machen, aber nicht zu oft. Einmal – und dann ist auch gut.«
