Der chinesische Automarkt ist im April deutlich geschrumpft. Wie der Branchenverband China Passenger Car Association (PCA) mitteilte, sackten die Autoverkäufe im Jahresvergleich um 21,5 Prozent auf 1,4 Millionen Auslieferungen ab.
Das waren die niedrigsten Verkäufe in einem April seit 2022. Damals belastete die Covid-Pandemie den Markt. Aktuell nennt der Verband vor allem den gestiegenen Ölpreis infolge des Irankriegs als Grund.
Demnach brach hauptsächlich die Nachfrage nach Verbrennerautos massiv ein – im Jahresvergleich um rund ein Drittel. Die in China als New Energy Vehicles (NEV) bezeichneten Antriebsarten, diese umfassen reine Elektroautos und Fahrzeuge mit Hybridantrieb, gaben um fast 7 Prozent nach.
Damit reichte der E-Auto-Markt nicht aus, um die Verluste bei den Verbrennern auszugleichen. Dafür gibt es mehrere Gründe: So bleibt die Konsumlaune in China angesichts der schwächeren Konjunktur gedämpft. Auch wurden staatliche Anreize zurückgefahren, etwa die Prämien für den Austausch alter Fahrzeuge.
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