SpOn 15.09.2026
12:14 Uhr

BMW: iX3 erreicht 100.000 Bestellungen allein in Europa


Der iX3 soll BMW in die Zukunft führen. Entsprechend groß dürfte nun die Freude beim Münchner Konzern sein: Das E-Auto wurde in Europa bereits 100.000-mal bestellt.

BMW: iX3 erreicht 100.000 Bestellungen allein in Europa

Ein Jahr nach der Premiere des neuen BMW iX3 haben BMW zufolge allein in Europa 100.000 Kunden das Fahrzeug bestellt. Das ist dem Konzern zufolge der beste Start eines BMW-Modells im ersten Jahr der Verfügbarkeit. Auch in anderen Märkten, etwa in China, wo der iX3 seit Kurzem bestellbar ist, beobachte BMW großes Interesse an dem Elektroauto. Konkrete Zahlen nennt der Konzern dort nicht.

»100.000 Bestellungen innerhalb eines Jahres sind ein großartiger Start für die Neue Klasse, deren Roll-out weiter an Geschwindigkeit gewinnt«, sagt Vertriebsvorstand Jochen Goller. »Dies gibt uns zusätzlichen Antrieb für die Zukunft der Elektromobilität.« Bis Ende 2027 will BMW insgesamt 40 neue und überarbeitete Modelle mit Technologien der »Neuen Klasse« auf den Markt bringen. Ende des Monats starten die Bestellungen für den i3, das nach dem iX3 zweite Modell.

Friedrich Merz beim Probesitzen in einem BMW iX3 auf der IAA 2025

Friedrich Merz beim Probesitzen in einem BMW iX3 auf der IAA 2025

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Sven Hoppe / dpa

Mit der »Neuen Klasse« bezeichnet BMW eine neue Modellgeneration, die eine Reihe neuer Technologien umfasst. Zwar kommen mit dem iX3 und dem i3 zunächst Elektroautos auf den Markt, die Technologien sollen aber auch in Verbrennern zum Einsatz kommen.

In Europa entfällt laut BMW seit der Vorstellung etwa jede dritte Elektroauto-Bestellung bei der Marke auf den iX3. Innerhalb der X3-Familie machen Elektroautos derzeit zudem etwa die Hälfte aller Bestellungen aus. Das ist deutlich mehr als im BMW-Markendurchschnitt.

Weltweit hat BMW vergangenes Jahr knapp 2,17 Millionen Fahrzeuge seiner Kernmarke ausgeliefert. 336.000 davon waren reine Elektroautos.

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Erst vor Kurzem hat auch Volkswagen Bestellzahlen für ein neues Elektroauto genannt. Für den ID. Polo waren es 30.000 Bestellungen. Das Modell ist allerdings auch erst seit April dieses Jahres bestellbar.

Einst Symbol der deutschen Wirtschaftsmacht, schlittert die Autobranche immer tiefer in die Krise. BMW setzt alles auf eine Karte: Ultramoderne Fahrzeuge sollen den Konzern in die Zukunft katapultieren. Welche enormen Risiken das birgt, lesen Sie hier.  

luc/dpa