SpOn 27.05.2026
15:35 Uhr

Angela Merkel: Wie die Ex-Kanzlerin Bill und Tom Kaulitz abblitzen ließ


Donald Trump, Horst Seehofer, Friedrich Merz: Angela Merkel hat in ihrer Karriere viele mächtige Männer eiskalt auflaufen lassen. Jetzt hat es Bill und Tom Kaulitz getroffen.

Angela Merkel: Wie die Ex-Kanzlerin Bill und Tom Kaulitz abblitzen ließ

Als Angela Merkel 2005 Bundeskanzlerin wurde und Tokio Hotel im selben Jahr ihren Hit »Durch den Monsun« veröffentlichten, ahnte wohl noch niemand, dass Merkel den Gebrüdern Kaulitz 21 Jahre später das Herz brechen würde. So ist es aber nun passiert. So haben es Bill und Tom, beide 36, zumindest in ihrem Podcast »Kaulitz Hills. Senf aus Hollywood«  erzählt.

Was war passiert? Im Interview des WDR Europaforums auf der Medienkonferenz re:publica sollte Merkel, 71, zum Spaß zu verschiedenen »Krisenmanager-Jobs« Stellung beziehen, darunter Managerin der Kaulitz-Brüder . Die hätten sie oft angefragt, sie habe aber noch nie zugesagt, sagte die Ex-Kanzlerin. Später sollte sie Sätze vervollständigen. Den Satz »In zehn Jahren habe ich die Kaulitz-Brüder...« ergänzte sie mit »immer noch nicht im Podcast besucht«.

Bill und Tom Kaulitz reagierten nun enttäuscht auf die öffentliche Absage. Nach eigenen Angaben hatten die Brüder seit Jahren versucht, Kontakt zu Merkel aufzubauen, sie in ihren Podcast eingeladen, aber nie eine Antwort erhalten.

»Da haben wir so richtig mal einen Korb bekommen diese Woche«, sagte Tom nun im Podcast, in dem die beiden Musiker von Tokio Hotel über die vergangene Woche sprechen. Tom fragte seinen Zwillingsbruder Bill dann, ob man immer noch Merkel-Fan sein könne, »nachdem man so eine Backpfeife kriegt«.

Bill antwortete: »Ich war heartbroken«. Er sei richtig traurig gewesen. »Das hätte man auch netter machen können.« Schließlich habe er immer viel Werbung für Angela Merkel gemacht, auch als sie noch Kanzlerin gewesen sei.

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Merkel habe wohl nur eine kecke, freche Antwort geben wollen, mutmaßte Bill. »Sie hat ja Humor.« Er glaube, dass es für ihn schmerzhafter sei, als es sein sollte. »Sie hat uns mehr verletzt, als sie wollte«, sagte Tom Kaulitz.

Voller Saal, junges Publikum, viele Frauen: Angela Merkels Auftritt auf der re:publica ist erneut ein Wohlfühltermin – mit Fragen zu Dönerpreisen und Buckelwal. Beim Thema Putin wird die Altbundeskanzlerin grundsätzlich. Mehr zu Merkels Auftritt lesen Sie hier. 

ptz/dpa