Zum langen Wochenende um Christi Himmelfahrt sollten sich Autofahrerinnen und Autofahrer auf viel Verkehr einstellen. Besonders der Mittwochnachmittag dürfte nach Einschätzung des ADAC zu den staureichsten Zeiten des Jahres gehören – schon im vergangenen Jahr sei dies der Reisetag mit den meisten Staus gewesen.
Auch am Donnerstagvormittag sowie ab Sonntagnachmittag sei mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Zusätzlich belastet werde der Verkehr von bundesweit rund 1000 Autobahnbaustellen, während die Lkw-Fahrverbote am Donnerstag und Sonntag entspannend wirken könnten.
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Besonders staugefährdete Strecken sind nach Angaben des ADAC:
die A2 zwischen Oberhausen, Dortmund, Hannover und Magdeburg
die A3 zwischen Oberhausen, Köln und Frankfurt sowie zwischen Passau und Linz
die A6 zwischen Mannheim, Heilbronn und Nürnberg
die A7 zwischen Hamburg, Hannover und Kassel sowie zwischen Ulm und Füssen/Reutte
die A9 zwischen Berlin und Halle/Leipzig
der Berliner Ring (A10)
die A24 zwischen Hamburg und Schwerin
die A81 zwischen Singen und Stuttgart
die A96 zwischen München und Lindau
der Autobahnring München (A99)
Besser erst Mittwochabend oder Donnerstag losfahren
Im Norden brauchen Autofahrer vor allem auf den Hauptreiserouten zur Nord- und Ostsee Geduld. Ein weiterer regionaler Hotspot ist das chronische Stauland Nordrhein-Westfalen – im vergangenen Jahr erreichten die Autokolonnen hier am Mittwoch vor Himmelfahrt den Jahreshöchstwert mit 1878 Kilometern. Selbst zum Start in die Sommerferien gab es nicht so viel Verkehr wie vor dem Himmelfahrtswochenende.
Flexible Reisende sollten die Hauptzeiten meiden, rät der Club. »Wer die große Stauwelle umgehen möchte, der sollte erst am Mittwochabend oder am Donnerstag losfahren«, sagt Roman Suthold, der Leiter des Fachbereichs Verkehr und Umwelt beim ADAC Nordrhein.
Am Freitag und Samstag rechnet der Experte mit einer entspannten Verkehrslage. Bei schönem Wetter sei lediglich rund um einige besonders beliebte Naherholungsgebiete mit Staus zu rechnen, wenn viele Tagesausflügler sich gleichzeitig auf den Weg machten.
