Müsste man sich den Spieler dieser Bundesligasaison bauen, er wäre wohl eine Mischung aus Maximilian Eggestein vom SC Freiburg, HSV-Entdeckung Luka Vušković und Michael Olise vom FC Bayern.
Vor dem 34. und letzten Spieltag am Nachmittag (ab 15.30 Uhr) stehen diese drei Profis exemplarisch für die zentralen Erkenntnisse dieser Saison:
Eggestein verkörpert mit bislang 394,6 gelaufenen Kilometern eine Laufintensität, die im modernen Fußball zur Grundvoraussetzung geworden ist und zwar für alle.
Vušković wiederum machte sich als Innenverteidiger bei Standards unverzichtbar – mit seiner Wucht im Kopfballspiel, zuletzt sogar als Torschütze per Freistoß. Standards spielen in diesem Jahr eine besondere Rolle, sowohl im Guten als auch im Schlechten.
Und dann ist da noch Olise, 24, technisch herausragend, womöglich ein kommender Weltfußballer und das Gesicht einer jungen Generation von Talenten, die das Spiel prägt. Genauso wie Vušković, 19 Jahre jung.
Was also lässt sich den Bundesligaclubs zurufen? Vor allem dies: Ohne Laufstärke geht es nicht mehr. Standards entscheiden Spiele, aber nicht allein. Und: Die Gegenwart gehört der Jugend.
Hier sind die drei Erkenntnisse dieser Saison:
