Eltern kennen den Stress vor den Geburtstagspartys ihrer Kleinen – was serviert man, was unternimmt man? Pommes oder Pizza? Indoor- oder Outdoorspielplatz? Lasertag, Bubblefußball oder Maislabyrinth?
Donald Trump will zu seinem 80. Geburtstag am 14. Juni sozusagen einen Kindergeburtstag für Erwachsene ausrichten, einen zweitägigen sogar. Er feiert zu Hause, im Vorgarten des Weißen Hauses, mit ungefähr 4000 Gästen. Bescheiden wenige? Zuletzt wurde bekannt, dass 85.000 ausgeloste Fans ihm zudem fast aus nächster Nähe zuschauen dürfen, und zwar vom Park gegenüber.
Trump mag kindergeburtstagstaugliches Fast Food, ist aber sicher nicht der Typ Maislabyrinth. Er braucht Action um sich herum – weshalb er Käfigkämpfe ausfechten lässt. Hinter Draht soll Kampfsport im unbarmherzigen Vollkontakt dargeboten werden, man spricht von Mixed Martial Arts (MMA). Erlaubt ist da viel. Schläge, Tritte, Blutwürgegriffe.
»Die beste Liveshow der Erde«, so verspricht es der Gastgeber, der schon lange Fan dieses Sports ist. Einige der Stars der MMA-Liga UFC hatte er Anfang Mai ins Oval Office geladen. »Es gibt keine härteren Sportler als die Leute hinter mir«, sagte Trump damals, »ich kenne sie alle.«

