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07.06.2026
12:39 Uhr
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Der US-Minister behauptet, Europa werde von Migranten eingenommen. Dabei liegt die Gefahr anderswo.

Pete Hegseth sprach in der Normandie bei der Gedenkfeier zum D-Day vor 82 Jahren. Jeremias Gonzalez/AP/dpa
Pete Hegseth hat eine starke Fixierung aufs Martialische, weshalb er lieber Kriegsminister als Verteidigungsminister sein möchte. Oft will er rhetorisch noch härter zulangen als sein Oberbefehlshaber Donald Trump. Weil sich Hegseth mit seinem Kriegsvokabular so wohlfühlt, setzt er Kampf-Metaphern auch dort ein, wo diese nichts verloren haben. Am Wochenende gedachte er der Landung der Alliierten in der Normandie vor 82 Jahren, dabei zog es ihn gedanklich an die heutigen Strände am Mittelmeer, die von „gefährlichen Ideologien“ gestürmt würden. Wann werde Europa dieser „Invasion“ entgegentreten?
Beim Gedenken an die Landung der Alliierten in der französischen Normandie nennt der US-Verteidigungsminister Migration eine „Invasion“, gegen die sich der Kontinent wehren müsse.
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