SZ 11.09.2026
07:08 Uhr

USA: „Ich glaube, es wird eine Protestwahl“


In Dallas lassen sich die Republikaner auf ihrem Parteitag feiern und verlieren dabei offenbar eine wichtige Wählergruppe aus den Augen. Viele Latinos wenden sich von Trump ab – dabei könnten sie die Midterms entscheiden.

USA: „Ich glaube, es wird eine Protestwahl“
US-Präsident Donald Trump beim Parteitag der Republikaner.
Evan Vucci/Reuters

Dies ist die Messe von Donald Trump in Dallas, an Tag zwei des republikanischen Parteigipfels wird auch der Vizepräsident J. D. Vance sprechen. Aber wie wäre es erst mal mit einem Besuch bei einem texanischen Demokraten? Genauer gesagt bei einem führenden Vertreter der Latinos, die hier in Texas und anderen Südstaaten diese Zwischenwahlen am 3. November entscheiden könnten? Also, willkommen bei Domingo García, Amerikaner aus einstmals mexikanischer Familie im früher mexikanischen Texas, Politiker, Menschenrechtler und Rechtsanwalt.

Vor einem Jahr wurde Charlie Kirk erschossen - der rechte Aktivist machte Trump bei jungen Menschen populärer. Während die Republikaner in Dallas an ihn erinnern, schwindet die Zustimmung in genau dieser Wählergruppe.

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