SZ 06.10.2026
14:59 Uhr

Todesfall in Sibirien: Was, wenn es die Pest war?


Nach dem Tod einer Labormitarbeiterin in Sibirien herrscht weiterhin Unsicherheit. Wie wahrscheinlich ist das? Und wie ansteckend ist Lungenpest? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Todesfall in Sibirien: Was, wenn es die Pest war?
Das Symbol für Biogefährdung ist an einer Tür angebracht.
Foto: Britta Pedersen/dpa

Die Todesursache der 28-jährigen Laborantin in Sibirien ist nach wie vor unklar. In der Nacht zum 2. Oktober soll die Frau, die an einem Institut für Seuchen- und Pestforschung in Irkutsk angestellt war, in einem Krankenhaus an einer schweren Lungenentzündung gestorben sein. Der Regierungschef der benachbarten Teilrepublik Burjatien sprach zunächst von einem Pesttod, schränkte seine Aussage später jedoch auf einen „möglichen Pestfall“ ein. Es kursierten zudem Meldungen, die Frau habe sich mit Lungenpest infiziert, als ihr versehentlich ein Reagenzglas mit dem Pesterreger herunterfiel. Rund 200 Kontaktpersonen standen Berichten zufolge unter medizinischer Beobachtung. Verschiedene Medien berichteten zwischenzeitlich, dass mehrere Krankenhäuser vorübergehend unter Quarantäne gestellt oder für Besucher geschlossen worden seien.

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