|
05.05.2026
15:24 Uhr
|
Nach heftigem Streit um Sparmaßnahmen entzieht das Parlament in Bukarest der regierenden Koalition das Vertrauen. Bei Neuwahlen könnten die Rechtsextremisten siegen.

„Stoppt den Bolojan-Plan“: Der gestürzte rumänische Ministerpräsident Ilie Bolojan vor der Misstrauensabstimmung am Dienstag im Parlament in Bukarest. Vadim Ghirda/AP
Nach nur zehn Monaten im Amt ist die rumänische Regierung unter der Führung des konservativen Ministerpräsidenten Ilie Bolojan am Ende. Das Parlament in Bukarest nahm am Dienstag mit deutlicher Mehrheit einen Misstrauensantrag an, den die Sozialdemokratische Partei PSD zusammen mit der rechtsextremen Allianz für die Vereinigung der Rumänien (AUR) eingebracht hatte.
Der Mathematik-Professor Nicușor Dan ist derzeit Bürgermeister von Bukarest. Am Sonntag nun tritt er im Stichentscheid gegen den Ultranationalisten und früheren Hooligan George Simion an.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: