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14.05.2026
12:54 Uhr
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Steuern, Jobs, Rente, Bürokratie – die Koalition nimmt einen zweiten Anlauf für ein Reformpaket. Diesmal will Kanzler Merz Arbeitgeber, Gewerkschaften und Bundesländer einbinden. Der Druck zur Einigung ist höher denn je.

„Nicht schlimm, wenn man mal angebrüllt wird“, sagte Lars Klingbeil – hier mit Bärbel Bas, Markus Söder und Friedrich Merz (von links) – nach dem Koalitionsstreit in der Villa Borsig im April. Michael Kappeler/dpa
Die eigentliche Botschaft steckt etwas verklausuliert in der Whatsapp-Nachricht von Jens Spahn und Alexander Hoffmann. „Bei einem weiteren Koalitionsausschuss vor der Sommerpause wollen wir zu den aktuell wesentlichen Reformthemen Steuer, Arbeitsmarkt, Rente und Bürokratierückbau im Paket zu gemeinsamen Entscheidungen kommen“, schreiben der Union-Fraktionschef und der CSU-Landesgruppenchef in der Nachricht an die Abgeordneten von CDU/CSU. Heißt: Die Spitzen von Union und SPD wollen nach dem misslich verlaufenen Versuch ihres Reformpakets in der Villa Borsig einen zweiten Anlauf wagen.
Die Regierungsparteien Union und SPD sind unbeliebt, AfD und Linke gewinnen an Unterstützung. Eine Übersicht zur Wählerstimmung in der Sonntagsfrage in Grafiken.
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