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15.06.2026
16:08 Uhr
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Wer Washington helfen könnte, einen Frieden mit Teheran zu sichern – und wie Macron den US-Präsidenten bei Laune halten will.

Die US-Regierung will, dass Ende der Woche in der Schweiz ein Vertrag zur Beendigung des Iran-Kriegs unterzeichnet wird. Doch der wesentliche Konflikt muss erst noch gelöst werden, sagt SZ-Iran-Korrespondent Raphael Geiger: „Was wird aus dem iranischen Atomprogramm?“ Der Krieg und der mögliche Frieden werden ab Montag auch auf dem G-7-Gipfel im französischen Évian die Kernrolle spielen, sagt Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler. Dort wird auch beraten werden, welche Staaten sich an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen können.
Gastgeber Emmanuel Macron will Donald Trump aber auch für ein starkes militärisches und finanzielles Engagement für die Ukraine gewinnen. Trump werde den Gipfel bestimmen, zeigt sich Meiler überzeugt. Um den US-Präsidenten bei Laune zu halten, werde deshalb der Klimawandel nicht thematisiert, und es gebe keine Schlusserklärung. Aber Mittwochabend werde eine pompöse Gala im Schloss Versailles mit Feuerwerk und Lichtshows stattfinden. Offiziell zum 250. Jahrestag der Gründung der USA – inoffiziell, um sicherzustellen, dass Trump bis zum Ende bleibt.
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Einschätzungen darüber, was die Friedensvereinbarung für die Weltwirtschaft bringen, lesen Sie hier.
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Zugang zu einem Wiederaufbaufonds gebe es aber nur, wenn Teheran seine Verpflichtungen erfülle, heißt es aus Washington. Ein Abzug Israels aus Libanon ist US-Angaben zufolge keine Bedingung für das Abkommen.
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