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26.04.2026
12:51 Uhr
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Friedrich Merz kritisierte in der Ära Merkel nicht zu Unrecht, dass die Christdemokraten das Konservative vernachlässigten. Nun kümmern sie sich zu wenig ums Soziale – wie die vergangene Woche drastisch gezeigt hat.

Ob er denn einen schönen Platz dafür findet? Friedrich Merz bekommt am Samstag vom Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, eine Platte geschenkt, bedruckt mit einer Art Mahnung. Florian Wiegand/Florian Wiegand/dpa
Die CDU hat drei Wurzeln, eine konservative, eine liberale und eine christlich-soziale. Dieser programmatische Dreiklang war Grundlage dafür, dass sie eine Volkspartei werden konnte. Friedrich Merz und Carsten Linnemann hatten in der Ära Merkel kritisiert, dass die CDU das Konservative vernachlässige und damit leichtfertig politisches Terrain freigebe. Sie hatten damit nicht ganz unrecht. Aber jetzt vernachlässigen Merz und Linnemann selbst eine Wurzel, nämlich die christlich-soziale.
Friedrich Merz versucht, den Streit um die Altersversorgung, den er ausgelöst hat, zu beenden. Bei der Bundestagung des CDU-Arbeitnehmerflügels wirbt er um Unterstützung.
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