SZ 25.08.2026
09:00 Uhr

Nach dem Tod von Investor Kühne: Sein Geld haben sie beim HSV immer gern genommen


Klaus-Michael Kühne unterhielt ein kompliziertes Verhältnis zu seinem Herzensklub, der Mäzen half aber immer wieder mit Finanzspritzen aus. Können die Hamburger weiterhin auf sein Geld zählen?

Nach dem Tod von Investor Kühne: Sein Geld haben sie beim HSV immer gern genommen
Unternehmer und Mäzen Klaus-Michael Kühne und seine Frau Christine bei einem Spiel des HSV im Jahr 2015: Im Stadion war der Investor immer seltener zu sehen. Christian Charisius/dpa

Klaus-Michael Kühne hat nicht nur eine Menge Geld, sondern auch ein paar hübsche Sätze über den Hamburger SV hinterlassen. Beim HSV, sagte der Logistikmilliardär einmal, handele es sich um „ein Phänomen, weil hier immer die Luschen hängen bleiben“. Wirtschaftlich betrachtet, schimpfte Kühne, sei der Traditionsklub die „schlechteste Investitionsentscheidung“ seines Lebens. Und im Frühjahr 2018, kurz vor dem Hamburger Abstieg aus der Bundesliga, hatte Kühne bei der Eröffnung seines Hotels an der Außenalster gespöttelt: „Noch vor einem Jahr hätte ich gesagt, Hamburg hat drei Perlen — die Elbphilharmonie, unser neues Hotel und den HSV. Jetzt hat es leider nur zwei Perlen.“

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