SZ 10.06.2026
12:13 Uhr

Medizin: Das Polyzystische Ovarialsyndrom wird umbenannt. Hilft das den Betroffenen?


Mehr als vier Prozent aller Frauen leiden an PCOS. Nun bekommt es einen neuen Namen, weil das Syndrom weit über Zysten an den Eierstöcken hinausreicht. Was man heute über die Krankheit weiß, die auch Psyche und Stoffwechsel betreffen kann.

Medizin: Das Polyzystische Ovarialsyndrom wird umbenannt. Hilft das den Betroffenen?
Das PCOS kann, aber muss nicht mit Zysten an den Eierstöcken einhergehen. Auch untypischer Haarwuchs und unregelmäßige Menstruation sind häufig. IMAGO/Pond5 Images

Ein neuer Name kann zwar helfen, macht die Sache aber nicht automatisch besser. Aus „Raider“ wurde „Twix“ und aus „Twitter“ im Jahr 2023 „X“. Manchmal lautet die Bilanz hinterher: Das war wohl nix. Insofern darf man gespannt sein, wie es sich mit der medizinischen Umbenennung verhalten wird, die im Fachmagazin Lancet kürzlich verkündet wurde. Einen Zungenbrecher durch einen anderen zu ersetzen, so darf man vermuten, ist zumindest nicht der Königsweg, um einen Begriff populärer zu machen.

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