|
02.07.2026
11:54 Uhr
|
Zwei Russen erklimmen die für die Öffentlichkeit gesperrte Gebäudespitze, Joshua Kimmich tut sich mit Kartoffeln schwer, und Sadie Sink mag als „Julia“ nicht die Gesichter der Theaterbesucher im Dunkeln sehen.

Angela Nikolau und Ivan Beerkus auf der Dachantenne des einst höchsten Gebäudes der Welt. ABC Affiliate WABC/via REUTERS
Angela Nikolau, 33, und Ivan Beerkus, 32, russische Extremkletterer, haben ihren Heiratsantrag überlebt. Wie zum Beispiel ein Video des US-amerikanischen Senders ABC nahelegt, hielt Beerkus in 443 Metern Höhe um die Hand seiner Partnerin Nikolau an. Die beiden hatten dafür die Antenne auf der Spitze des 1931 in New York City eröffneten Art-Déco-Gebäudes Empire State Building erklommen. Die New Yorker Polizei prüft nun, wie die Russen es vom Aussichtsdeck in der 102. Etage auf die noch 61 Meter höher gelegene, für die Öffentlichkeit gesperrte Antennenkonstruktion schaffen konnten. Die Kletterer, Hauptpersonen der Doku „Skywalkers: A Love Story“ von 2024, trugen während ihrer Aktion schwarze Masken und entrollten eine Fahne mit einem Zitat, das Jimi Hendrix zugeschrieben wird, der 1970 im Alter von 27 Jahren an Drogenkonsum starb: „Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht besiegt, wird die Welt Frieden finden.“ Nikolau und Beerkus wurden nach ihrem Abstieg in Polizeigewahrsam genommen.
Joshua Kimmich, 31, Fußballnationalspieler, ist beim Einkauf überfordert. Er müsse seine Ehefrau aus dem Supermarkt gleich „viermal anrufen“, um alle Details zu klären, gab er in der ZDF-Dokumentation „Kapitän Kimmich“ zu. Zuschauer-Diskussionen löste vor allem eine Szene aus, in der der ausgeschiedene WM-Spieler noch während des Kartoffelkaufs seine Frau Lina um Hilfe bittet: „Welche Kartoffeln brauche ich da? Die Kleinen?“ Die Mutter von vier Kindern erklärte, ihr Mann habe nicht mal eine Ahnung, was sich bei ihnen zu Hause im Kühlschrank befinde. Im Internet wurde Kimmich daraufhin als „Manchild“ bezeichnet, also als jemand, der ohne fremde, meist weibliche Hilfe völlig aufgeschmissen wäre.
Sadie Sink, 24, Schauspielerin, ärgert sich über Handys im Theater. „Ich bin total wütend, wenn ich im Publikum drei iPhones sehe“, sagte sie dem US-Magazin Nylon. Zwar räumte sie zugleich ein, dass sie sich früher viele illegale Videoaufnahmen von Theaterstücken angesehen habe und diese sie „sehr inspiriert“ hätten. Allerdings habe sie gerade erst wieder am Londoner West End während ihrer Mitwirkung am Klassiker „Romeo und Julia“ erfahren müssen, wie lästig Handys im Theater sind. Direkt nach dem dramatischen Ende des Shakespeare-Stücks habe sie in der Dunkelheit „plötzlich all diese Gesichter im Publikum“ sehen können, „weil jeder sein Handy einschaltet“. Dies habe sie eher irritiert. „Ich denke mir: Leute, wartet doch mal eine Minute. Genießt den Moment noch einen Moment lang!“ Sink wurde durch ihre Rolle als rothaarige Max in der Netflix-Serie „Stranger Things“ bekannt. Sie spielt auch neben Tom Holland und Zendaya im neuen „Spider-Man“-Film mit.
Danny Glover, 79, Schauspieler, ist an Alzheimer erkrankt. Die Diagnose machte er in der NBC-„Today“-Show öffentlich. Seine Erkrankung sei schon vor einigen Jahren festgestellt worden, teilte der Schauspieler mit. „Ich kann gewissermaßen damit leben“, meinte Glover, er rechne aber mit einer Veränderung seines Zustands beim Fortschreiten der Krankheit. Demnach zeigten sich bereits Auswirkungen auf seine Beweglichkeit, Sprache und sein Erinnerungsvermögen. Glover, der am 22. Juli 80 Jahre alt wird, hat in mehr als 170 Filmen und Fernsehserien mitgespielt. Steven Spielberg holte ihn 1985 für das Südstaatendrama „Die Farbe Lila“ vor die Kamera. In dem Thriller „Der einzige Zeuge“ mimte er einen korrupten Polizisten und in der Blockbuster-Reihe „Lethal Weapon“ war er viermal an der Seite von Mel Gibson als Polizist in Los Angeles auf Verbrecherjagd zu sehen.
Prinz Harry fliegt demnächst nach Großbritannien. Zunächst hieß es, er bringe Meghan und die Kinder mit, zum ersten Mal seit vier Jahren könnten sie ihren Großvater sehen. Doch nun gibt es mal wieder Streitigkeiten.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: