SZ 19.04.2026
12:13 Uhr

Leute: „Das Schlimmste, was mein Körper je durchgemacht hat“


Die Rapperin Badmómzjay spricht offen über einen Schwangerschaftsabbruch, Madonna hat Festivalbesucher überrascht, und Hanna Plaß hat als Kleinkind eine seltene Sprache gelernt.

Leute: „Das Schlimmste, was mein Körper je durchgemacht hat“

Badmómzjay, 23, Rapperin, die mit bürgerlichem Namen Jordan Napieray heißt, hat über ihre Abtreibung gesprochen. Im Winter 2024 habe sie erfahren, dass sie schwanger gewesen sei, sagte sie dem Magazin Stern. „Ich habe sofort angefangen zu weinen. Da war Angst.“ Sie sei damals in einer schlimmen Beziehung gewesen. „Er war übergriffig, hat mich mental und körperlich missbraucht. Von diesem Mann kann ich doch kein Kind bekommen, dachte ich.“ Der Schwangerschaftsabbruch sei „das Schlimmste, was mein Körper je durchgemacht hat“, gewesen. Sie habe sich schuldig gefühlt. „Ich dachte: Ich konnte keine Mama sein für mein Kind. Ich konnte dir kein Leben schenken. Und ich habe das verkackt, weil ich mir jemanden ausgesucht habe, der schlimm zu mir ist.“ Die Beziehung zu ihrem Ex-Partner habe sie erst beendet, als „etwas so Schlimmes passierte, dass ich hätte sterben können. Da bin ich endlich gegangen“.

Madonna, 67, Sängerin, hat Festivalbesucher überrascht. Wenige Tage nach der Ankündigung eines neuen Studioalbums hat sich die Popikone auf der Bühne des Musikfestivals Coachella gezeigt. Während des Auftritts von Sabrina Carpenter, 26, Sängerin, die bereits das zweite Wochenende in Folge bei dem Festival im US-Bundesstaat Kalifornien auf der Bühne stand, kam Madonna plötzlich ebenfalls dazu, wie US-Medien übereinstimmend berichteten. „Danke dir so sehr dafür, dass du mich zu deiner Show eingeladen hast“, sagte Madonna. „Dafür musst du dich nicht bedanken, Madonna“, antwortete Carpenter. „Du kannst haben, was immer du willst.“ Dann sangen die beiden gemeinsam Madonnas Klassiker „Like A Prayer“. Madonna war erstmals 2006 bei Coachella aufgetreten. 2015 hatte sie einen Gastauftritt bei dem Rapper Drake.

Günter Netzer, 81, ehemaliger Fußballstar, hat eine neue Lebensaufgabe: Er ist erstmals Opa geworden. „Ich habe in meinem Leben sehr viel Glück gehabt und weiß, dass ich damit privilegiert bin. Das Geschenk, mit Alana eine Tochter zu bekommen, war schon überragend. Was ich jetzt aber als Großvater erleben darf, weckt in mir einer Begeisterung, von der ich mich keinen Moment befreien will“, sagte Netzer der Bild-Zeitung. Netzers Tochter Alana, 38, und ihr Partner, der Schweizer Popsänger Baschi, 39, sind Eltern eines Sohns geworden. Zu seiner neuen Rolle als Opa sagte Netzer: „Jeden Morgen ist mein erster Gedanke bei dem Jungen, und ich freue mich dann schon darauf, wenn ich seine kleinen Händchen und Füße berühren darf.“ Er besuche seinen Enkel und seine Tochter zweimal am Tag. „Die Geburt hat unser Leben total verändert. Diese späte Erfüllung, nun Großeltern geworden zu sein, ist ein unglaubliches Gefühl. Damit verglichen haben alle anderen Dinge keinen Platz.“

Hanna Plaß, 37, deutsche Schauspielerin, die in London geboren wurde, hat als Kleinkind eine seltene Sprache gelernt: Friesisch. „Wir sind nach meiner Geburt von London nach Bayern gezogen. Aber meine Familie mütterlicherseits ist friesisch, und meine Großmutter lebt da noch immer. Die Ferien habe ich immer in Nordfriesland verbracht“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Und weil ohnehin Englisch gesprochen worden sei, habe ihre Mutter mit den Kindern Friesisch gesprochen. „So haben wir auch diese Sprache erlernt. Im Alter zwischen null und drei, also in einer sehr prägenden Zeit, wurde immer Friesisch mit uns geredet. In den Ferien wollte ich ja auch mit den Cousins und Cousinen mitreden können.“

Die Schauspielerin Ruby Rose wirft Popstar Katy Perry vor, sie vor 16 Jahren in einem australischen Nachtclub sexuell attackiert zu haben. Wieso wird in dem Fall ausgerechnet jetzt ermittelt?

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: