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07.09.2026
15:18 Uhr
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Die zwei Promi-Väter sollen an einer Bushaltestelle wegen ihrer Kinder aneinandergeraten sein. Maite Kelly wurde als Kind als Göttin verehrt, und Stefan Mross hat seinen Frust rausgelassen.

Jochen Schweizer (links) und Bushido leben beide in Grünwald.
Fotos: Friedrich Bungert, Rolf Vennenbernd/dpa / SZ Collage
Bushido, 47, Rapper, und Jochen Schweizer, 69, Erlebnisunternehmer, haben Streit im Paradies. Das hatte zunächst Bushidos Frau, Anna-Maria Ferchichi, 44, in einer Reihe von Instagram-Storys öffentlich gemacht. Schweizer habe ihren Mann als „hochkriminell“ bezeichnet, schrieb sie darin. Vorausgegangen sei ein Konflikt unter den 15-jährigen Töchtern beider Familien: Dabei soll es an einer Schulbushaltestelle in Grünwald zu einer Schubserei unter den Mädchen gekommen sein. Darum sei Bushido mit zur Haltestelle gegangen und dort auf Schweizer getroffen. Das Gespräch zwischen den Vätern sei daraufhin verbal eskaliert. Schweizer schrieb auf Instagram, dass ein ihm „zu diesem Zeitpunkt unbekannter Mann“ seine Tochter in einem „unangemessenen sowie aggressiven und einschüchternden Ton“ angesprochen habe. Daraufhin sei es zu einer Diskussion unter den Vätern gekommen, in deren Folge der Rapper ihm sinngemäß vorgeschlagen habe, „um die Ecke zu gehen, um das Thema dort persönlich zu erledigen“. Gegenüber RTL sagte Schweizer noch, die Sache nun über soziale Medien auszutragen, halte er für „den falschen Weg, der nicht im Interesse der Kinder beider Parteien ist“.
Maite Kelly, 46, Sängerin, wurde als Kind als Göttin verehrt. Ihrem Vater habe sie dadurch zu verdanken, dass sie „nie ein gestörtes Verhältnis“ zu ihrem Körper hatte, erzählte sie Moderatorin Barbara Schöneberger im Podcast „Frühstück bei Barbara“. Wenn sie Opfer von Hänseleien und beleidigender Witze wegen ihrer Figur geworden sei, habe ihr Vater Dan Kelly ihr eine Nachbildung einer Fruchtbarkeitsgöttin gezeigt und sie daran erinnert, dass dickere Frauen „immer als Göttinnen“ gegolten hätten. „Mach dir keine Sorgen, du bist eine Göttin“, zitierte Kelly ihren Vater auf Englisch. Dadurch habe er in ihr ein „Urvertrauen gepflanzt“, „diese Zuversicht und diese Gewissheit: I’m beautiful“, sagte die Sängerin.
Stefan Mross, 50, Moderator und Musiker, lässt seinen Frust raus. Nach der letzten Live-Ausgabe seiner Schlagersendung „Immer wieder sonntags“ soll er einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge hinter den Kulissen kräftig gegen die ARD und den Südwestrundfunk (SWR) wegen der Absetzung der Show ausgeteilt haben. Bei einem Essen mit Mitarbeitern der Produktionsfirma soll Mross demnach unter anderem SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler verbal angegangen sein. Bratzler war derjenige, der Mross im März die Nachricht überbracht hatte, dass das Format eingestellt wird. „Clemens, ich glaube, du hattest mal eine sehr unerfolgreiche Fernsehshow“, sagte Mross dem Bericht zufolge zu ihm. „Für mich kam es so rüber, als wäre das mit mir eine kleine Rache-Aktion von dir.“ Ein Sprecher des SWR sagte der Bild: „Wir haben immer wieder betont, wie schwer uns die Entscheidung, ,Immer wieder sonntags‘ zu beenden, gefallen ist. Bei aller verständlichen Emotionalität war und ist uns ein respektvolles Miteinander wichtig.“ Nach rund 31 Jahren wurde das Format mit dem Verweis auf Sparmaßnahmen und den Wunsch, neue digitale Formate zu entwickeln, eingestellt.
Kelly Osbourne, 41, Musikerin, hat in einen gedruckten Spiegel geblickt. Erst dank eines Fotos habe sie bemerkt, wie stark sie nach dem Tod ihres Vaters Ozzy Osbourne im vergangenen Sommer abgenommen habe, sagte sie der Mail on Sunday. Das Bild habe sie bei der Anprobe eines Outfits für die Grammy-Verleihung gezeigt. „Ich sagte: „Das ist erschreckend. Ich wusste nicht, dass ich so aussehe!“ Meine Wirbelsäule – man hat jeden einzelnen Knochen gesehen.“ Seit dem Tod ihres Vaters, dem früheren Frontmann der Heavy-Metal-Band Black Sabbath, hatte der Gewichtsverlust seiner Tochter Schlagzeilen gemacht. Sie selbst sei sich des Problems aber zunächst gar nicht bewusst gewesen, sagte sie nun. „Ich konnte nicht sehen, was andere Leute gesehen haben, weil ich so sehr gelitten habe.“ Vor lauter Schmerz habe sie keinen Hunger mehr verspürt.
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