SZ 07.08.2026
15:36 Uhr

Leichtathletik: Für Owen Ansah geht es jetzt um alles


Obwohl ihm eine vierjährige Sperre droht, wird der deutsche Rekordsprinter bei der Leichtathletik-EM starten. Denn Ansah wehrt sich entschieden gegen die Vorwürfe, einen Dopingtest verweigert zu haben.

Leichtathletik: Für Owen Ansah geht es jetzt um alles
Sein Mandant, sagt der Anwalt von Owen Ansah, werde den „Sanktionsvorschlag“ der Nada nicht akzeptieren, sondern sich auf die anstehende EM fokussieren. Sven Hoppe/dpa

Noch am Donnerstag hat der 100-Meter-Sprinter Owen Ansah einen Marathon absolviert, jedenfalls im übertragenen Sinne. Vor den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham, die am kommenden Montag beginnen, stellten sich die deutschen Athletinnen und Athleten in Kienbaum, Leverkusen und Frankfurt den Fragen der Medien. Ansah war im Trainingscamp am Bundesstützpunkt an der Hahnstraße in Frankfurt zu sehen und zu hören, er sagte: „Ich habe mega Lust zu rennen. Ich freue mich sehr und bin happy, dass ich Deutschland repräsentieren kann.“ Und: „Ich kann gut Sachen ausblenden.“

Owen Ansah kann so schnell sprinten, wie er will, der Unsicherheit wegen seines möglichen Dopingverstoßes entkommt er nicht. Die Meistertitel über 100 Meter und 200 Meter gewinnt er trotzdem souverän.

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