|
23.07.2026
14:47 Uhr
|
Die Bundeswehr baut die Kaserne in Sonthofen derzeit für 400 Millionen Euro in einen ABC-Abwehr-Stützpunkt um. Historiker erforschen derweil die Vergangenheit der Ordensburg als NSDAP-Eliteschmiede.

In Sonthofen nennen sie die das Stadtbild prägende, heutige Generaloberst-Beck-Kaserne nur „die Burg“. Foto: Sonja Karnath/Stadt Sonthofen
Allein der Speisesaal war in Beton gegossener Größenwahn: 106 Meter lang, durch mehrere Freitreppen erreichbar. Wobei das übrige Gelände in nichts hinten anstand: Der Palas, die Burgkommandantur, die Unterkünfte – was die Nationalsozialisten von 1934 an auf dem Kalvarienberg in Sonthofen hinstellten, in damals hochmoderner Stahlbetonbauweise, verschalt mit Grüntensandstein, sollte Wirkung zeigen und Überlegenheit ausstrahlen. Eine von drei sogenannten Ordensburgen in Deutschland, Schulungsstätte für den NSDAP-Elitenachwuchs.
Das Alpenstadtmuseum, seit 2023 neu eröffnet, erhält eine Auszeichnung nach der anderen, zuletzt einen der wichtigsten europäischen Museumspreise. Was ist sein Geheimnis?
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: