SZ 29.05.2026
15:16 Uhr

French Open im Tennis: „Boom! Fünf Sätze! Sand! Hitze!“


Die erste Woche in Paris zeigt eindrucksvoll: Es gibt kein härteres Tennis als bei einem Grand-Slam-Turnier. Die Spieler werden an ihre Grenzen gebracht, körperlich und mental.

French Open im Tennis: „Boom! Fünf Sätze! Sand! Hitze!“

Der Franzose Patrick Mouratoglou gilt als polarisierende Figur im Tennis, der frühere Trainer von Serena Williams, Besitzer einer Akademie bei Nizza, hat zu allem eine Meinung und tut sie gern kund. Nicht alles ist ertragreich, was er sagt. Vor diesen French Open in Paris, dem wichtigsten Sandplatzturnier, hatte er aber seinen Nostradamus-Moment. „Wenn man sich die Auslosung ansieht, kann man sich kaum vorstellen, dass jemand überrascht“, sagte der 55-Jährige auf einem Instagram-Kanal. „Es gibt aber einen Spieler, der eine große Überraschung schaffen kann: das Wetter!“ Er begründete diese Prognose so: „Es ist extrem heiß, sonnig, feucht. Die Bedingungen sind sehr schwer. Die Spieler reisen vom Turnier in Rom an, dort war es nicht so heiß, es regnete. Plötzlich kommen sie nach Paris und: boom! Fünf Sätze! Sand! Extreme Hitze!“ Dieser Cocktail ergebe in Summe: „Höchste Gefahr für jeden Spieler, der tagsüber spielt.“ Für Mouratoglou stand fest: „In der Night Session zu spielen, ist das beste Geschenk, das jeder kriegen kann.“

Keine ukrainische Spielerin engagiert sich so stark gegen den russischen Angriffskrieg wie Oleksandra Olijnykowa. Die 25-Jährige nutzt auch in Paris die Bühne – und beklagt das Schweigen auf der Tour.

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