SZ 12.08.2026
15:58 Uhr

Förderung: Wenn die E-Auto-Prämie in das Luxusauto fließt


Einkommensgrenzen sollen die staatliche Prämie sozial gerecht machen. Doch neue Zahlen zeigen, dass einige Käufer offenbar bei der Förderung tricksen.

Förderung: Wenn die E-Auto-Prämie in das Luxusauto fließt
Wer einen BMW XM fahren will, muss mindestens 132 000 Euro hinlegen. Hector Retamal/AFP

Ein Sprichwort lautet: „Von den Reichen kann man das Sparen lernen.“ Wer sich jedoch die Liste der Fahrzeuge ansieht, die bislang mithilfe der staatlichen Elektroautoprämie gefördert wurden, könnte den Eindruck gewinnen, dass mancher Neuwagenbesitzer nicht unbedingt auf eine staatliche Unterstützung angewiesen war. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) hat in dieser Woche eine erste Bilanz gezogen, aus der hervorgeht, welche Hersteller besonders von der Prämie profitieren, die rückwirkend zum 1. Januar ausgezahlt wird. Bis zu 6000 Euro können sich Autokäuferinnen und -käufer damit vom Staat zurückholen – je nach Familien- und Einkommenssituation.

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