SZ 15.07.2026
13:28 Uhr

Finanzbranche: Razzia bei der Deutschen Bank: Verdacht auf veruntreute Kundengelder


Die Deutsche Bank ist am Dienstag erneut durchsucht worden. Im Fokus der Ermittler stand diesmal das Privatkundengeschäft. Ein früherer Mitarbeiter soll Kundengeld auf ein anderes Konto umgeleitet haben.

Finanzbranche: Razzia bei der Deutschen Bank: Verdacht auf veruntreute Kundengelder
Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Betroffen von Ermittlungen ist diesmal eine Filiale in der hessischen Metropole. Arne Dedert/dpa

Die Deutsche Bank ist am Dienstag erneut von der Staatsanwaltschaft Frankfurt durchsucht worden. Ermittler hätten in einer Filiale an der Frankfurter Taunusanlage einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts aus dem Juni 2026 vollstreckt, teilte die Behörde mit. Zu den genauen Hintergründen äußerte sie sich zunächst nicht. Die Konzernzentrale sei nicht betroffen gewesen. Die Deutsche Bank lehnte eine Stellungnahme ab. Die Filiale am Firmensitz an der Taunusanlage zählt zu den „Flagship-Filialen“ des Konzerns. Auf drei Etagen und 3500 Quadratmetern können sich Kunden dort seit Anfang 2025 in Finanzfragen beraten lassen. Der Standort zählt zu den größten und modernsten Filialen der Bank.

Der Schweizer Privatbanker Christof Reichmuth erklärt, wieso seine Bank trotz höherer Zinsen bei Staatsanleihen vorsichtig bleibt, weshalb er das Schweizer Bankgeheimnis verteidigt und warum er sich Sorgen um Deutschland macht.

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