Wenn an diesem Freitag die 89. Eishockey-Weltmeisterschaft beginnt, sind 89 Tage vergangen, seit die deutsche Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Mailand im Viertelfinale gegen die Slowakei (2:6) ausgeschieden ist. Die sportliche Herausforderung ist neu, das Team des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) trifft zum Auftakt auf den viermaligen Weltmeister Finnland; aber die Themen rund um die Mannschaft sind noch dieselben wie vor knapp drei Monaten: Warum hat der vermeintlich beste deutsche Kader der Geschichte mit so vielen NHL-Profis wie nie zuvor in Mailand den zwar ehrenhaften, aber doch enttäuschenden sechsten Platz belegt? Und: Ist die Mannschaft nun, da nur vier NHL-Profis mit in die Schweiz nach Zürich gekommen sind, vielleicht sogar homogener?
