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24.06.2026
23:20 Uhr
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Mit der Unterstützung vieler tausender Fans schlägt Bosnien Außenseiter Katar mit 3:1 - und sichert den dritten Platz in der Gruppe. Die K.-o.-Runde dürfte ihnen nicht mehr zu nehmen sein.

Für den 40-jährigen Edin Dzeko (rechts) ist es die zweite WM seiner Karriere. Nach dem Aus in der Vorrunde vor zwölf Jahren sieht es diesmal so aus, als würde Bosnien die K.o.-Runde erreichen. Blake Dahlin/Imagn/Reuters
Mit einem Sieg gegen Katar hat sich Bosnien-Herzegowina den Traum von der K.-o.-Runde bei der WM voraussichtlich erfüllt. Die Mannschaft des Trainers und früheren Bundesligaprofis Sergej Barbarez bezwang den Außenseiter aus dem Emirat verdient 3:1 (2:1). Vor 66 925 Zuschauern in Seattle erzielten Kerim Alajbegovic (29. Minute), Sultan Al-Brake per Eigentor (34.) und Ermin Mahmic (80.) die Treffer der Bosnier, die zum zweiten Mal nach 2014 bei einer Weltmeisterschaft dabei sind. Damals schieden sie in der Gruppenphase aus.
Die Mannschaft um den Schalker Stürmer Edin Dzeko, 40, liegt in der Abschlusstabelle von Gruppe B mit vier Punkten auf Rang drei. Das wird höchstwahrscheinlich reichen, um als einer der acht besten Gruppendritten weiterzukommen. Katar ist dagegen ausgeschieden und wartet weiter auf den ersten Sieg bei einer WM. Das Tor von Hassan Al-Haydos (42.) war für den Außenseiter zu wenig.
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Barbarez hatte vor der Partie die große Fan-Unterstützung betont und auf 30 000 bosnische Anhänger im Stadion gehofft. Tatsächlich hatten sich schon seit dem frühen Morgen Tausende Fans in Blau, Gelb und Weiß bei prächtigem Wetter auf die Partie eingestimmt, die Ortszeit am Mittag stattfand. In der Arena feuerten die bosnischen Fans ihre Mannschaft durchgängig mit lauten Gesängen an.
Nach gut einer Minute musste Katars Torwart Mahmud Abunada bei einem Fernschuss erstmals eingreifen. Wirklich gefährlich in den Strafraum kamen Dzeko, Stuttgarts Ermedin Demirovic & Co. aber zunächst nicht. Das war allerdings nicht schlimm. Immer wieder versuchten sie es aus der Distanz und belohnten sich mit einem Traumtor. Kerim Alajbegović traf aus rund 20 Metern fast genau in den Winkel. Der 18-Jährige von RB Salzburg ist in Köln geboren und wechselt zur kommenden Saison zu Bayer Leverkusen.
Und Bosnien legte nach. Eine weite Flanke von der linken Seite fand Edin Dzeko, der frühere Bundesliga-Torschützenkönig traf Sultan Al-Brake und vom katarischen Verteidiger sprang der Ball ins Tor. Kurz darauf hatte Dzeko Pech, als sein Schuss zum möglichen 3:0 am Pfosten landete.
Nachdem Katar zum Anschluss gekommen war, hatte Pedro Miguel kurz vor der Pause sogar den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber ebenfalls am Pfosten. Der Außenseiter blieb auch nach der Pause gefährlich: Bei einem Schuss von Akram Afif jubelten einige Katar-Anhänger schon, der Ball landete jedoch am Außennetz. Auch Bosnien kam nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase weiter zu Abschlüssen – und entschied die Partie letztlich mit dem 3:1 zehn Minuten vor Spielende.
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