|
18.05.2026
17:09 Uhr
|
Die Architekten haben beim neuen Strafjustizzentrum in München getan, was getan werden kann. Manches verdient Respekt. Doch im Vergleich mit Vorgängern wie dem Justizpalast bleibt etwas auf der Strecke.

Ein Blick in den Innenhof: Von außen deutet wenig drauf hin, dass in diesem Gebäude Recht gesprochen wird. Florian Peljak
Im Westen von München befindet sich die Anita-Augspurg-Allee, die man nur kennen muss, wenn man sich für Schildbürgerstreiche interessiert. Hier ist es: jenes Tor zur Hölle, das an Auguste Rodins Bronzewerk „Das Höllentor“ aus dem 19. Jahrhundert einerseits denken lässt – und an das aktuelle Bauen für die bayerische Justiz andererseits.
Nach zehn Jahren Bauzeit ist in München das neue Strafjustizzentrum eröffnet worden. Vier Gerichte und zwei Staatsanwaltschaften finden hier Platz. Und wer in der Kantine essen möchte, muss durch den Körperscanner.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: