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29.03.2026
12:18 Uhr
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Kaum ein Kapitän wagt es gerade, die Straße von Hormus zu passieren. Etwa 2000 Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Wie geht es weiter?

Die Straße von Hormus aus dem Weltall: Im Norden liegt Iran, im Süden die arabische Halbinsel – und dazwischen geht fast nichts mehr. The Visible Earth/Nasa/dpa
Es erscheint paradox: Die USA und Israel sind militärisch weit überlegen – wer aber die Straße von Hormus, einen der wichtigsten Seewege der Welt, passieren darf, das kontrolliert Iran. Zumindest fast. Ein paar Tanker des griechischen Reeders und Milliardärs George Prokopiou haben die Durchfahrt gewagt. Sie haben ihre Ortungsgeräte abgeschaltet, wurden Medienberichten zufolge von Sicherheitskräften an Deck begleitet und die Crew erhielt hohe Risikoprämien. Die Schiffe kamen zumeist in indischen Häfen heil an. Prokopiou lobte danach den Mut seiner Seefahrer und konnte seine Ware mit hohem Gewinn verkaufen.
Warum beeinflusst der Krieg in Iran die Lebensmittelpreise in Deutschland? Und finanzieren deutsche Bauern Putins Überfall auf die Ukraine? Die Konflikte in der Welt werfen unangenehme Fragen auf – in deren Zentrum immer wieder: das Element Stickstoff.
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