|
05.10.2026
05:35 Uhr
|
Damit gilt der Sohn des ehemaligen Präsidenten als Favorit für die Stichwahl Ende Oktober – und nicht Amtsinhaber Lula da Silva. Der Ausgang der Wahl ist auch weit über Brasilien hinaus bedeutsam.

„Die Menschen wollen Veränderung“: Der ultrarechte Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro wendet sich nach dem ersten Wahlgang an die Presse.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
Es war bereits neun Uhr, als Luiz Inácio Lula da Silva vor seine Gäste im Hotel Renaissance in São Paulo trat. Brasiliens Präsident und Spitzenkandidat der Linken hatte sich Zeit gelassen – aus gutem Grund. Denn das Ergebnis der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Brasilien sah so ganz anders aus, als Lula da Silva erwartet hatte. „Ich gebe zu, ich war überzeugt, dass ich in der ersten Runde gewinnen würde“, sagte er äußerlich gut gelaunt, als er schließlich mit einem Megafon auf die Bühne trat.
Mit Brutalität und wirtschaftlichem Druck hat sich der US-Präsident weite Teile Lateinamerikas gefügig gemacht. Nun hofft er auf einen Sieg des ultrarechten Flávio Bolsonaro.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: