SZ 15.05.2026
18:56 Uhr

(+) Verhältnis zu den USA: Spricht man als Kanzler so etwas nebenbei aus?


Friedrich Merz hat auf dem Katholikentag gesagt, dass er seinen Kinder derzeit nicht empfehlen würde, in die USA zu gehen. Dieses Schlingern in der Kommunikation mit Donald Trump geht so nicht weiter.

(+) Verhältnis zu den USA: Spricht man als Kanzler so etwas nebenbei aus?
Mögen sie sich? Oder doch nicht? Friedrich Merz im März zu Besuch bei Donald Trump in Washington. Guido Bergmann/dpa

Eigentlich war es ein guter Auftritt des Bundeskanzlers. Friedrich Merz hat sich auf dem Katholikentag den Fragen von Besuchern gestellt. Er war dabei über weite Strecken auf angenehme Weise reflektiert, an einigen Stellen selbstkritisch. Auf die Störer im Saal reagierte der Kanzler souverän, normalerweise ist das nicht seine größte Stärke. Am Ende wurde Merz mit Applaus verabschiedet. Der Besuch in Würzburg hätte für den Kanzler also ein Erfolg sein können. Wenn da nicht dieser eine Moment gewesen wäre.

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