Marco Rubio sollte die Scherben zusammenkehren, nachdem Donald Trump mindestens den Inhalt einer ganzen Porzellanfabrik zerschlagen hat. Der US-Außenminister ist am Donnerstag in den Vatikan gereist, um Papst Leo XIV. zu treffen. Inwiefern dabei eine Annäherung gelungen ist, blieb offen. Nach der Audienz veröffentlichte der Osservatore Romano, die Tageszeitung des Heiligen Stuhls, mehrere Fotos. Rubio veröffentlichte später auf X nur Fotos und die knappe Mitteilung, er habe den Papst getroffen, um den gemeinsamen Einsatz zur Förderung von Frieden und Menschenwürde zu unterstreichen. Einige Stunden später sprach der Vatikan in einem Kommunique von „herzlichen Gesprächen“, die Rubio geführt habe mit Papst Leo, mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, dem Chefdiplomaten des Vatikans, sowie mit Kurienerzbischof Paul R. Gallagher, auch er einer der vatikanischen Spitzendiplomaten. Man habe dabei die gemeinsame Verpflichtung erneuert, beidseitig gute Beziehungen zwischen Vatikanstaat und den Vereinigten Staaten zu pflegen.
