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19.06.2026
17:49 Uhr
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Die italienische Großbank kommt ihrem Übernahmeziel immer näher. Viele Aktionäre sind bereit, ihre Anteile zu verkaufen – obwohl es sich finanziell kaum lohnt. Ist das Rennen jetzt gelaufen?

Es dürfte mehr sein als eine bloße Kapitalmarktmitteilung, was Unicredit am Freitag verschickt hat. Die Botschaft ist erneut als Machtdemonstration zu lesen: Seht her, auf dem Weg zur Commerzbank hält uns kaum noch etwas auf. Denn obwohl das Angebot der Italiener rechnerisch unter dem Börsenkurs der Commerzbank lag und damit keine echte Prämie bot, haben es erstaunlich viele Aktionäre angenommen. Wer rein ökonomisch dachte, wäre besser gefahren, die Commerzbank-Aktie am Markt zu verkaufen und erst dann in Unicredit-Aktien zu tauschen.
Bettina Orlopp verteidigt das Kreditinstitut seit fast zwei Jahren gegen die Übernahmepläne der Unicredit aus Mailand. Ihr Widersacher ist jemand, der gerne eine Eskalation an die andere reiht.
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