SZ 14.07.2026
11:50 Uhr

(+) USA: Trump lernt gerade, was es heißt, Weltmacht zu sein


Als er noch Immobilientycoon war, kritisierte der US-Präsident die Nahost-Politik seines Landes aufs Schärfste. Jetzt feiert er die Rolle als Wächter – und akzeptiert offenbar den Preis dafür.

(+) USA: Trump lernt gerade, was es heißt, Weltmacht zu sein
US-Präsident Donald Trump diese Woche im Oval Office in Washington. IMAGO/ABACAPRESS

Vor ungefähr vier Jahrzehnten platzte einmal einem reichen New Yorker der Kragen. Amerikas ganze Nahost-Politik, dieses ständige Herumgetue am Persischen Golf, das den reichen Arabern nütze, für das aber die Amerikaner mit Geld und Blut bezahlten – alles Mist. Und deswegen veröffentlichte er 1987 in der New York Times einen Brief „an das amerikanische Volk“: „Die Welt lacht über Amerikas Politiker“, so schrieb der reiche New Yorker, „weil wir Schiffe beschützen, die uns nicht gehören, die Öl transportieren, das wir nicht brauchen, das für Verbündete bestimmt ist, die uns nicht helfen.“

Es ist schon wieder passiert: Die USA greifen Iran an, nachdem das Regime ein Schiff in der Straße von Hormus beschossen hatte. Warum finden die Kriegsgegner keinen Ausweg?

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