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18.05.2026
04:03 Uhr
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Auf einem christlichen Großevent in Washington, D. C., beten Tausende zu Gott – und für Trump. Selten kamen sich Politik und Religion hier so nah. Ein Besuch.

„Make America Godly Again“: Im Vorfeld der Feierlichkeiten zur 250-jährigen Unabhängigkeit der USA versammelten sich am Wochenende Gläubige in Washington. Julia Demaree Nikhinson/AP Photo
„Ihr dient einem verdammten Faschisten!“, ruft eine junge Frau ins Megafon. Hinter ihr hält ein Vater seinem Kind die Ohren zu. Der Junge soll diese Worte nicht hören. Die Familie wollte gerade auf einer Picknickdecke beten, als die Demonstrantin das Megafon ansetzte.
Der christliche Nationalismus sei „eine der gefährlichsten Ideologien der Welt“, sagt der Theologe und Publizist Arnd Henze im Interview. Und die Maga-Bewegung um Donald Trump trage längst Züge einer Religion. Doch: „Die Fliehkräfte werden größer.“
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