SZ 29.03.2026
15:31 Uhr

(+) USA: Es kippt da gerade etwas in Amerika


Millionen demonstrieren am Samstag gegen den Präsidenten, seinen Krieg, seine autoritäre Politik. Für Donald Trump sind aber nicht nur die „No Kings“-Proteste ein wachsendes Problem.

(+) USA: Es kippt da gerade etwas in Amerika
No Kings! Demonstrantin, verkleidet als Freiheitsstatue, auf einer Kundgebung  gegen Donald Trumps Politik in Albuquerque, New Mexico, 28. März. Jessica Baca/AP

Zahlreiche Prominente haben sich an den jüngsten „No Kings“-Protesten gegen Donald Trump beteiligt: Bruce Springsteen, Joan Baez, Jane Fonda, Maggie Rogers und Robert De Niro. Aber besonders euphorisch gefeiert wurde die Teilnahme von Emily Gregory bei der Demo in Palm Beach. Gregory, 40, ist keine berühmte Persönlichkeit im klassischen Sinn, sie wurde weder mit einem Oscar noch mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet und sie war auch noch nie mit Bob Dylan verheiratet. Sie hat die Tage lediglich im Wahlbezirk 87 eine Nachwahl um einen freigewordenen Sitz im regionalen Parlament von Florida gewonnen. Das allerdings ist der Wahlbezirk, in dem sich Mar-a-Lago befindet, das Märchenschloss der etwas anderen Art von Donald Trump. Ach so, und Emily Gregory ist eine – bis vor wenigen Tagen völlig unbekannte – Lokalpolitikerin der Demokraten.

Bei den wohl größten Massenprotesten gegen die Trump-Regierung gehen bei mehr als 3000 Veranstaltungen jeweils Tausende auf die Straßen. Folgt nun der große Widerstand?

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: