SZ 28.04.2026
11:30 Uhr

(+) US-Medien: Warum jetzt viele an eine Inszenierung glauben


Melania und Donald Trump fordern die Absetzung von Jimmy Kimmel – wegen eines Witzes in den Tagen vor dem Anschlagsversuch in Washington. Auch eine Aussage der Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, irritiert nun.

(+) US-Medien: Warum jetzt viele an eine Inszenierung glauben
Als Moderator von „Jimmy Kimmel Live!“ ist der Comedian zu einem konstanten Ärgernis des US-Präsidenten geworden. Randy Holmes/AP

Die Goldwaagen im Hause Trump sind hochempfindlich. Schon wieder fordert das Weiße Haus, der Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel solle gefeuert werden. Es war zunächst die First Lady Melania, die am Montag in den sozialen Netzen gegen ihn polterte. Anlass war die Pointe einer Parodie, die er in seiner Sendung vergangenen Donnerstag gesetzt hatte. Er tat dabei so, als halte er seinen Monolog beim Galadinner der Hauptstadtkorrespondenten, das für den Samstag geplant war und bei dem erstmals kein Komiker die Hauptrede halten sollte. „Seht Melania an, so schön“, sagte Kimmel da. „Frau Trump, Sie haben das Leuchten einer werdenden Witwe.“ Immer wieder hatte sich Kimmel über den Altersunterschied von 24 Jahren zwischen Melania und Donald Trump lustig gemacht, über Donald Trumps Gesundheitszustand und darüber, dass die Präsidentengattin nur auf das Ableben ihres Mannes warte.

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