SZ 17.05.2026
14:25 Uhr

(+) Trump-Besuch in Peking: Taiwans neue Sorge heißt Washington


US-Präsident Donald Trump stellt in einem Fernsehinterview vier Jahrzehnte amerikanischer Sicherheitspolitik in Bezug auf Taiwan infrage. In Peking dürfte man sehr genau zugehört haben.

(+) Trump-Besuch in Peking: Taiwans neue Sorge heißt Washington
Taiwanische Soldaten mit einem Himars-Raketensystem bei einer Übung im Sommer 2025. Das Mehrfachraketenwerfersystem kommt aus den USA. Daniel Ceng/IMAGO/Anadolu Agency

Wer den Staatsbesuch von Donald Trump in Peking verfolgt hat, konnte nicht nur viel über die Volksrepublik lernen, sondern auch über die USA. Zum Beispiel, ab welcher Entfernung aus amerikanischer Verlässlichkeit offenbar eine Zumutung wird. „Wir sollen 9500 Meilen reisen, um einen Krieg zu führen. Darauf habe ich keine Lust“, sagte der US-Präsident in einem Interview mit dem Sender Fox News. Es war seine Antwort auf die Frage, was sein Treffen mit Xi Jinping für die Sicherheit Taiwans bedeutet.

36 Mediziner haben dem US-Präsidenten die geistige Eignung für sein Amt abgesprochen. Manche erkennen bei ihm Symptome von Persönlichkeitsstörung und Demenz. Selbst Ferndiagnose-Skeptiker sagen: So geht es nicht weiter.

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