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22.07.2026
15:29 Uhr
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Der mutmaßliche Täter von Stade, der sechs Menschen erschossen haben soll, hat sich in der Haft selbst getötet. Obwohl er zuvor noch überwacht worden war. Wie es dazu kam und was das für die Ermittlungen bedeutet.

Um 6.05 Uhr am Dienstagmorgen wurde Fatih G. in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bremervörde leblos aufgefunden, der Körper soll bereits kalt gewesen sein. Um 6.29 Uhr stellte der Notarzt „Tod durch Strangulation“ fest. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen zurzeit nicht vor, gab das niedersächsische Justizministerium am Dienstag bekannt. „Die Vorgänge werden lückenlos und transparent aufgeklärt“, schreibt ein Sprecher auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung. Die JVA Bremervörde habe dem Justizministerium einen umfangreichen Bericht vorgelegt. Der werde aktuell ausgewertet.
Nachdem am Montag in Stade sechs Menschen erschossen wurden, fragen sich viele, wie ein
Konflikt um ein Kind zwischen einer Familie und den Behörden so eskalieren konnte. Eine Vertraute hatte sich Tage davor noch an die SZ gewandt.
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